Annette Groth, Entwicklungssoziologin, 2009 bis 2017 MdB und Menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE mit Schwerpunkt auf Nahost- und Migrationspolitik.

Wikipedia (DE): Annette Groth

09.2026 , Deutsch

Editorial

Der 11. September ist der Weltfriedenstag bzw. der Antikriegstag. Trotz allen Engagements für Frieden scheint es derzeit fast unmöglich, den
drohenden großen Krieg in Europa zu verhindern. Er wird kommen, »wenn denen, die ihn in aller Öffentlichkeit vorbereiten, nicht die Hände zerschlagen werden«, warnte Bertolt Brecht schon 19521952. Es bleibt die Frage, wie das gelingen und das kriegerische Treiben gestoppt werden kann. Aber wahrscheinlich ist die einzige Antwort darauf das Nein der vielen, das der Schriftsteller Wolfgang Borchert bereits 19471947 einforderte, wenn wieder zum Krieg gerufen wird. Doch wo ist die Friedensbewegung, wie sie einst zu Millionen auf die Straßen ging? 

09.2026 8,80 € Kein Versand im Laden erhältlich (Zeitschrift)
08.2026 , Deutsch

Im Zentrum des Bandes steht die Kritik an der „rasenden Zerstörung“ menschlicher Lebensbedingungen in Europa und weltweit. Zunehmend fallen diese den Kriegsvorbereitungen zum Opfer, die mittlerweile alle gesellschaftlichen Bereiche erfasst haben. Das zeigt sich im Gesundheitswesen genauso wie in der Verkehrspolitik und im Schulwesen. Staatliche Belange werden den Bedürfnissen der Kriegswirtschaft untergeordnet.

Rückblickend lassen sich die restriktiven Maßnahmen in Zeiten der Corona-Krise als eine Art Generalprobe interpretieren – für die Anpassung aller Lebensbereiche an autoritär verordnete Vorgaben und die Durchsetzung einer militärischen Logik. Infrastruktur wird auf Kriegstauglichkeit ausgerichtet. Bildung, Medizin und Psychologie sollen sich auf die Vorbereitung und Unterstützung eines Ernstfalls einstellen. Die Bevölkerung stimmt man damit mental und sozial auf ein autoritäres System ein. Selbst wenn es zu keinem großen Krieg in Mitteleuropa kommt, bliebe eine verarmte, verängstigte und autoritätsgläubige Gesellschaft zurück.

ISBN 978-3-85371-567-3 08.2026 24,00 Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)
30.06.2025 , Deutsch

Im neuen Heft geht es um den Krieg im Gaza. Vorgestellt wird das Buch "Völkermord in Gaza. Eine politi­sche und rechtliche Analyse" vor und blicken zurück auf den Teilungsplan für Palästina und auf den seither tobenden Krieg zwischen dem Staat Israel und palästinensischen Organisationen. 

30.06.2025 8,80 € Kein Versand im Laden erhältlich (Zeitschrift)

»Frei und gleich an Würde und Rechten geboren«, deklarierten die Vereinten Nationen 1948 in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Wiewohl diese für »alle Menschen« gelten soll, ist sie, verabschiedet von der UN-Generalversammlung, rechtlich nicht bindend. So bleibt bis heute, um soziale Rechte wie auch um die Frage von Krieg und Frieden zu ringen - oder: das Menschenrecht muss noch immer und stets auf Neue »erkämpft« werden. Seit 1945 bedeutet die Berufung auf die UN-Charta, das »Nie wieder!« als Vermächtnis aus der Befreiung vom deutschen Faschismus zu erstreiten. Ein Vorsatz, dem auch die Beiträge dieses Buches folgen.

ISBN 978-3-89438-830-0 21.05.2024 16,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Seit Israel die palästinensischen Gebiete und Ost-Jerusalem besetzt hält, werden Palästinenser/innen aus ihren Heimatorten vertrieben, ihrer Rechte und ihres Besitzes beraubt. In diesem Buch werden der Siedlungsbau, die Situation von Kindern in israelischen Gefängnissen, die massive Einschränkung der Bewegungsfreiheit durch Checkpoints und Mauer, die Lage in Gaza, die Rolle der UNO und der Abbau demokratischer Rechte in Israel und Palästina erörtert. Um die öffentliche Debatte der israelischen Menschen- und Völkerrechtsverstöße zu verhindern, werden in Europa mit haltlosen Antisemitismusvorwürfen Kampagnen gegen Veranstaltungen, Publikationen und Personen geführt.

ISBN 978-3-89438-654-2 2017 vergriffen Mehr Infos (Buch | Softcover) → d-nb.info