Diego Rivera: Künstler und Revoluzzer Diego Rivera war der Ehemann von Frida Kahlo und laut Picasso, Dalí und André Breton ein echter Revoluzzer. Doch er war auch Erschaffer einer öffentlichen Kunst, die engagiert und einem breiten Publikum zugänglich war.
Kommunismus (Thema)
Diego Rivera (1886-1957) gilt in Südamerika als Volksheld und als wichtigster mexikanischer Künstler. Gemeinsam mit seiner Frau Frida Kahlo widmete er sein Leben der Kunst und dem Kommunismus.Nachdem er die Jahre um 1910 in Europa verbracht hatte und dort vom Kubismus beeinflusst worden war, kehrte er nach Mexiko zurück und begann mit der Arbeit an seinen überdimensionalen Wandgemälden,die ihn berühmt machten. Mit Hilfe dieser Werke brachte er der Arbeiterklasse soziale und politische Botschaften näher und wurde inihren Reihen als Prophet gefeiert. Man lud ihn sogar in die VereinigtenStaaten ein, um auch dort tätig zu sein Rivera sorgte für handfeste Kontroversen, als er Lenin auf einem Wandgemälde im RockefellerCenter in New York verewigte (das Bild wurde noch vor seinerFertigstellung zerstört).
Zwölf Porträts aus dem Jahrhundert der Katastrophen. Von Isaac Deutscher stammt die Unterscheidung zwischen Ketzern und Renegaten des Kommunismus. Der Begriff des Grenzgängers liegt quer zu beiden:
Das von Wolfgang Fritz Haug herausgegebene Wörterbuch führt fachlich ausgewiesene Autorinnen und Autoren aus aller Welt zusammen, die in unterschiedlichen Zusammenhängen und Perspektiven Forschungen zu Marx oder zum Marxismus betreiben.
Herausgeber und Redaktion sind zuversichtlich, mit diesem umfangreichen Werk einen Fundus an Informationen bereitstellen zu können, nach dem in der wissenschaftlichen Aufarbeitung der sozialen und politischen Bewegungen des zwanzigsten Jahrhunderts ein dringender Bedarf besteht.
Hermlin, einer der großen Schriftsteller der DDR, erinnert sich: An Beobachtungen und Erfahrungen eines jungen Mannes aus gebildeter bürgerlicher Familie, der auf der Straße zum Kommunisten wird und so beides aus fremder Nähe wahrnimmt.
Konrad Försch (1893-1964), Kommunist und Antifaschist aus Würzburg, stammte aus ärmlichen Verhältnissen, lernte das Bäckerhandwerk und engagierte sich politisch schon früh für soziale Gerechtigkeit.
Was ist Kommunismus? Eine unerreichbare Utopie? Eine reine Fantasiewelt? Ist Kommunismus die Abschaffung des Privatbesitzes von Produktionsmitteln? Ist er die "Diktatur des Proletariats"? Das Ein-Parteien-System?
Das traumhafte Leben des Ronald M. Schernikau. Herbst 1989: Tausende Ostdeutsche strömen gen Westen. Nur einer geht den entgegengesetzten Weg. Der Schriftsteller Ronald M. Schernikau ist der letzte Westdeutsche, der DDR-Bürger wird.
Österreichische KommunistInnen im US-amerikanischen Exil (1938-1945). Von den zahlreichen österreichischen KommunistInnen, die während der NS-Zeit flüchten mussten, gelangten einige auch in die USA.
Die Wiederbelebung der Debatte über antikapitalistische Alternativen hat auch zur Rückkehr des Kommunismus in der linken Öffentlichkeit geführt, damit aber auch zu einer Wiederbelebung der ML-Ideologie der gescheiterten pseudo-sozialistischen Diktaturen des Ostblocks.