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Der Historiker und Journalist Rutger Bregman setzt sich in seinem neuen Buch mit dem Wesen des Menschen auseinander. Anders als in der westlichen Denktradition angenommen ist der Mensch seinen Thesen nach nicht böse, sondern im Gegenteil: von Grund auf gut. Und geht man von dieser Prämisse aus, ist es möglich, die Welt und den Menschen in ihr komplett neu und grundoptimistisch zu denken. In seinem mitreißend geschriebenen, überzeugenden Buch präsentiert Bregman Ideen für die Verbesserung der Welt. Sie sind innovativ und mutig und stimmen vor allem hoffnungsfroh.

ISBN 978-3-498-00200-8 vergriffen
ISBN 978-3-499-00416-2 21. Auflage 17.08.2021 15,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

"Die schriftlosen Völker sind ... nicht weniger erwachsen als die anderen. Ihre Geschichte reicht ebenso weit zurück wie die unsere, und falls man nicht dem Rassismus huldigt, besteht keinerlei Grund, sie für unfähig zu halten, über ihre eigene Erfahrung nachzudenken und für ihre Probleme die angemessenen Lösungen zu finden."

Gesellschaftsorganisation und Staatenbildung gehen nicht zwangsläufig miteinander einher, denn es gibt politische Gemeinwesen, die sich gegen den Staat formieren. Mit Pierre Clastres Staatsfeinden ist ein Klassiker der politischen Anthropologie wiederzuentdecken, der den Hauptströmungen der politischen Wissenschaften seiner Zeit entschieden widersprach. Das 1974 in Frankreich veröffentlichte Werk hat u. a. Gilles Deleuze, Eduardo Viveiros de Castro, Philippe Descola, James C. Scott, David Graeber und Tim Ingold maßgeblich beeinflusst und ist nach wie vor eine zentrale Quelle für das Verständnis und die Kritik politischer Herrschaft.
Pierre Clastres tritt in seinem Buch über die Staatsfeinde der weit verbreiteten Annahme entgegen, dass diejenigen Völker, die ohne Staat und Institutionen der Herrschaft leben, "primitiver" seien als andere.

ISBN 978-3-8353-9121-5 24,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

Geld regiert die Welt, und die von ihm regierte Welt droht in einer Katastrophe zu enden - sozial und ökologisch. Doch warum bestimmt das Geld überhaupt über den Lauf der Welt? Worin besteht seine Herrschaft, dass selbst die mächtigsten Regierungen vor ihm strammstehen und wir uns kaum vorstellen können, dass es je anders gewesen sein könnte? In seiner grandiosen Schilderung, wie das Geld in die Welt kam, zeigt Eske Bockelmann entgegen den heute gängigen Überzeugungen, dass sich dieses besondere Tauschmittel erst im Europa des Spätmittelalters durchgesetzt hat - mag es davor auch Märkte und Münzen gegeben haben.

ISBN 978-3-95757-846-4 2020 vergriffen
ISBN 978-3-95757-888-4 2020 22,99 € Portofrei Bestellen (EPUB)

Die erste moderne Philosophie der Pflanzen.
Pflanzen bilden die Grundlage unserer Existenz, sie erschaffen aus Materie, Luft und Sonnenlicht unseren Lebensraum, unsere Welt. Doch für die moderne Philosophie bleibt die Flora ein blinder Fleck, in ihrem Mittelpunkt steht der Mensch.

Emanuele Coccia nimmt einen radikalen Perspektivwechsel vor:

ISBN 978-3-423-34979-6 10,90 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)
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Wie beeinflussen gesellschaftliche Faktoren die psychische Gesundheit? In welchen sozialen Kontext ist die Erfahrung von Migrantinnen zu verorten, die an Depression erkrankt sind? Die Soziologin Amina Trevisan ergründet hierzu Depressionserfahrungen migrierter Frauen aus Lateinamerika mit Methoden der Biographieforschung. 17 Migrantinnen erzählen ihre Krankheits- und Leidenserfahrungen sowie ihre Verarbeitungsstrategien. Sie drücken eigene Kompetenzen, aber auch viel soziales Leiden aus, das durch gesellschaftliche Bedingungen mitverursacht ist.

ISBN 978-3-8376-5079-2 49,99 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Im Mittelpunkt dieser Geschichte der Aborigines von der Urzeit bis heute stehen die materielle, geistige, künstlerische und religiöse Kultur sowie politische Fragen, die besonders in den letzten Jahrzehnten aufgeworfen wurden. Das Buch ist zwangsläufig aus europäischer Perspektive geschrieben, vermeidet aber weitgehend Werturteile und lässt Aborigines authentisch zu Wort kommen, wo immer das möglich ist.

ISBN 978-3-406-72993-5 9,95 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)
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Seit Ende der 40er Jahre setzte sich Wolfgang Harich intensiv mit naturwissenschaftlichen und anthropologischen Problemstellungen auseinander. Dabei ging er der Frage nach, ob der Marxismus eine eigenständige Lehre vom Menschen benötige. Um 1950 entstand dann der Kontakt zu Arnold Gehlen, die Brieffreundschaft der beiden hielt bis zum Tod Gehlens. Über alle weltanschaulichen Diskrepanzen hinweg korrespondierten die beiden über wissenschaftliche Fragen und in zunehmendem Maße auch über Privates. In den 80er Jahren entdeckte Harich dann, dass Gehlens Hauptgedanken mit denen von Paul Alsberg, der als Jude aus Hitlerdeutschland emigrieren musste, übereinstimmen und wendete sich von Gehlen ab.

ISBN 978-3-8288-4126-0 59,95 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

Die Vorstellungen vom Ende der Welt sind so vielfältig und zahlreich wie ihre Kulturen. Von der Sintflut über nukleare Katastrophen bis zur Vernichtung der Menschheit durch ein Supervirus reichen die Fantasien, die nicht nur die Science-Fiction durchziehen, sondern auch ganze Philosophien und Religionen begründen. Die Philosophin Deborah Danowski und der Ethnologe Eduardo Viveiros de Castro beleuchten in diesem Buch die wichtigsten und verbreitetsten Variationen des Themas vom Ende der Welt vor dem Hintergrund der globalen Umweltkrisen im Anthropozän. Die gegenwärtigen Katastrophenszenarien sind zumeist auch Gedankenexperimente über den drohenden Niedergang der westlichen Zivilisation. Es wird klar: Das Ende der Welt muss nicht gleich das Ende aller Zeiten bedeuten.

ISBN 978-3-95757-566-1 25,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)
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Ethnologie als spekulative Metaphysik: Nach seinen Feldforschungen bei den Araweté im Norden Brasiliens entwirft Eduardo Viveiros de Castro in Anknüpfung an Claude Lévi-Strauss, Gilles Deleuze und Félix Guattari einen »Anti-Narziss« als begriffliche Kriegsmaschine. So werden Kannibalismus, Multinaturalismus und Perspektivismus als neue Bilder des Denkens mobilisiert, als Bilder eines anderen Denkens, das es ermöglicht, die noch immer vom Erbe des Kolonialismus heimgesuchte ethnologische Anthropologie als »Theorie und Praxis der permanenten Dekolonisierung des Denkens« philosophisch neu zu entwerfen.

ISBN 978-3-88396-384-6 26,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Wie Menschen es schaffen zusammenzuleben - die epische Naturgeschichte von der Affenhorde bis zur Weltgemeinschaft.

Wenn sich ein Schimpanse in das Gebiet einer anderen Gruppe wagt, wird er ziemlich sicher getötet. Aber ein New Yorker kann angstfrei durch Los Angeles streifen. Wie ist das möglich, wo Psychologen doch behaupten, die ideale Größe für friedliches Zusammenleben seien Gruppen von maximal 200 Personen? Wie schaffen wir Menschen es, als Weltgemeinschaft zusammenzuleben?

ISBN 978-3-10-002385-8 26,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)