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Digitalisierung (Thema)
Innovativ, mächtig, rücksichtlos: Kaum eine Geschichte wird so oft erzählt wie die vom unaufhaltsamen Aufstieg der Tech-Konzerne an die Spitze der global vernetzten Welt. Nur ein Kapitel wird dabei ausgelassent: Der Preis, den der globale Süden dafür bezahlt. Der Tech-Journalist Ingo Dachwitz und der Globalisierungsexperte Sven Hilbig beleuchten diesen blinden Fleck und zeigen die weltweiten Folgen des digitalen Kolonialismus sowie bestehende Ansätze für eine gerechtere Digitalisierung auf. Soviel steht fest: AI will not fix it.
Seit fast 1.000 Jahren ist die europäische Universität der Ort, an dem nach Wahrheit gesucht wird und der freie Gedankenaustausch stattfindet. Sie war ein Vorbild für die Etablierung von demokratischen Institutionen und förderte den technischen sowie gesellschaftlichen Fortschritt.
Doch scheinen Anfang des 21. Jahrhunderts die Tage der Universität als eines Ortes der freien Lehre und Forschung sowie als eines Garanten des Fortschritts zu Ende zu gehen.
Das Buch befragt eine Pädagogik, die das individuelle Kind ins Zentrum stellt, aber nicht wahrnimmt, dass sie mit ihren Ideen in Wirklichkeit die Leistungsstarken und Privilegierten unterstützt - und viele, die andere pädagogische Umgangsweisen benötigen, um besser vorwärtszukommen, in ihrem Denken, Beschreiben und Urteilen auf seltsame Weise vergisst.
Während sich Massenkommunikation lange an ein anonymes und disperses Publikum richtete, scheint sich dies mit der zunehmenden Digitalisierung der Massenkommunikation grundlegend zu verändern. Denn die Möglichkeiten der Verdatung und Analyse digitaler Kommunikation - ob auf den Plattformen der massenmedialen Anbieter oder in den sozialen Medien - ermöglichen die Echtzeit-Beobachtung von Publikumsaktivitäten, die somit zum ersten Mal in der Geschichte der Massenmedien für diese direkt sichtbar werden.
China ist groß, China ist jung, und China ist digital. Eine Milliarde Chines:innen sind online. Der Alltag in China ist von den Konsum- und Kommunikationswelten geprägt, die die heimischen Digitalkonzerne in kurzer Zeit geschaffen haben. Der Staat hat diese Entwicklung geplant, gefördert und geleitet, und er greift auch entschieden und repressiv ein. Denn die digitale Sphäre spielt eine Schlüsselrolle für das langfristige Ziel Pekings, zu einer technologischen Führungsmacht mit mittlerem Wohlstand für alle zu werden.
Jeder kennt das Geld, wer aber weiß, was es ist? Die Schwierigkeit, zu verstehen, was Geld ist, hat zu tun mit seiner Entstehungsgeschichte und dem Wandel der Formen, dem es seit 5.000 Jahren unterliegt.
Freiheit, Gleichheit, ChatGPT: Wie Künstliche Intelligenz eine gerechtere Gesellschaft ermöglichen kann.
Dieses Buch beleuchtet auf einzigartige Weise die Chancen und Risiken moderner Technologien im Kontext sozialistischer Ideale. Es geht der Frage nach, wie Künstliche Intelligenz genutzt werden kann, um Freiheit, Gleichheit und Solidarität in einer zunehmend digitalen Welt zu stärken. Dabei verbindet das Werk philosophische Tiefe mit praxisnahen Beispielen und bietet inspirierende Einblicke in konkrete Einsatzmöglichkeiten von KI in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Arbeitsmarkt und demokratische Prozesse.
Fortschritt – Eine 1000-jährige Illusion.
Die verbesserte Landwirtschaft im Mittelalter, später die industrielle Revolution und heute die künstliche Intelligenz – im Laufe der Geschichte wurde der technologische Wandel stets als Haupttriebkraft für das Gemeinwohl angesehen. Doch die Fortschrittsgewinne fallen nur wenigen zu, und die Technologie ist von den Zielen und Obsessionen der Mächtigen geprägt. Sie verhilft ihnen zu noch mehr Reichtum, sozialem Ansehen und Einfluss. Die zwei MIT-Professoren und Bestsellerautoren Daron Acemoglu (»Warum Nationen scheitern«) und Simon Johnson stellen das konventionelle Verständnis von technologischem Fortschritt auf den Kopf, Volkswirtschaften funktionieren anders als wir gemeinhin denken.
Von der Industrie bis zur Sozialen Arbeit – die als Digitalisierung bezeichneten Veränderungen der Arbeitswelt machen vor keiner Branche halt. Der Sammelband »Scheinsubjekt Digitalisierung« legt den Schwerpunkt auf die verschiedenen Akteure, die diesen Prozess ins Werk setzten, und reflektiert auf deren widersprüchliche Verhältnisse. Indem die jeweiligen Akteure ihre politökonomischen Interessen mit der Digitalisierung verfolgen, stellen sie jenen Prozess her, der ihnen selbst als außer ihnen stehender Zwang begegnet. So setzten die maßgeblichen Unternehmen und Staaten genau den Imperativ, dem auch sie verpflichtet sind.
Mit dem dritten Band seiner Reihe »Texte zu Zeitenwende, Technokratie und Korporatismus« liefert Tom-Oliver Regenauer erneut eine Sammlung fundiert recherchierter, umfangreich belegter Essays, die auch dort den roten Faden organisierter Kriminalität erkennen lassen, wo er auf den ersten Blick nicht auszumachen ist.
Da draußen tobt der Wahnsinn. Die Polykrise. Observationsökonomie. Chaos und Krieg. Als Steigbügelhalter für das finale Kapitel eines transgenerationalen Klassenkampfes. Der Homo demens spielt mit suizidaler Unbekümmertheit die ihm zugedachte Rolle als irrlichternder Kamikaze-Pilot, der sich in Rage auf das eigene Schiff zu stürzen gedenkt.