Das unverzichtbare Handbuch für Juristinnen und Juristen, die ihre Arbeitsabläufe mithilfe von KI effizienter gestalten wollen. Es bietet anschauliche und praxisnahe Anleitungen zur Integration von KI in Ihren beruflichen Alltag. Sie lernen nicht nur die Grundlagen und aktuellen Entwicklungen der KI kennen, sondern auch, wie Sie diese Technologien gezielt einsetzen, um Ihre Effizienz zu steigern, die Qualität Ihrer Ergebnisse zu verbessern und die Freude an der Arbeit zu erhöhen.
Automatisierung (Thema)
Mit der fortschreitenden Digitalisierung gehen fundamentale gesellschaftliche Transformationsprozesse einher, die weit über eine bloße Rekonfiguration technischer oder wirtschaftlicher Verhältnisse hinausgehen.
Jan-Felix Schrape ordnet die digitale Transformation in das langfristige Wechselverhältnis von Technik und Gesellschaft ein, gibt einen systematisierenden Überblick über Kerndynamiken dieses Strukturwandels und diskutiert damit verbundene Ambivalenzen aus techniksoziologischer Perspektive.
Zukunftsforscher, Technikutopistinnen und marxistische Gesellschaftskritiker malen in seltener Übereinstimmung ein düsteres Szenario an die Wand: Über kurz oder lang übernehmen Roboter, selbstfahrende Autos und Algorithmen unsere Jobs. Digitalisierung und Automatisierung machen Millionen von Arbeitnehmern überflüssig. Aber ist wirklich der technologische Wandel der entscheidende Faktor hinter diesem tiefgreifenden Strukturwandel der Arbeitswelt?
"Unverwertbar" diskutiert den fortschreitenden Zusammenbruch unserer globalisierten Welt aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln: der Eliminierung von Arbeit durch technologische Automatisierung, der Auflösung unserer gemeinsamen sozialen Narrative und der subtilen Durchsetzung einer zunehmend alles durchdringenden ideologischen Ordnung, die kein Außen mehr toleriert.
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Künstliche Intelligenz (KI) steht gegenwärtig im Mittelpunkt zahlreicher kontroverser Debatten. KI wird sowohl als Hochrisikotechnologie als auch als allumfassender Heilsbringer diskutiert. KI-Anwendungen wird geopolitisch, militärstrategisch und politökonomisch bereits seit einigen Jahren eine hohe Relevanz beigemessen. Allerdings geraten dabei die global sehr ungleich verteilten Produktionskapazitäten und Arbeitsverhältnisse aus dem Blick, unter denen sich diese rasante Technologieentwicklung und KI-Implementierung vollziehen.
Während die Digitalisierung in Talkshows von Politikern aller Parteien als Fortschrittsversprechen beworben wird, sind ihre Folgen fatal: Post, Banken, Fluggesellschaften ... überall werden Dienstleistungen ausgelagert - der Kunde bezahlt, Arbeitsplätze werden eingespart. Die Digitalisierung erzeugt ein digitales Prekariat, sie fördert Wachstum auf Kosten der Umwelt, sie verwischt Grenzen zwischen Öffentlichem und Privatem und ermöglicht die grenzenlose Überwachung durch Unternehmen und Staat: Der gesamte Kommunikationsraum ist längst zu einer Goldgrube kapitalistischen Gewinnstrebens geworden, die zunehmende Informationsfülle geht mit gefährlichen Vereinfachungen einher.
Digitalisierung, Globalisierung, Pandemien - unsere Welt befindet sich in einem fundamentalen Umbruch. Allein in den nächsten Jahren werden bis zu 50 Prozent der Arbeitsplätze aufgrund von Automatisierung wegfallen. Der überwiegende Teil der neu entstehenden Arbeitsplätze wird völlig neue Fähigkeiten erfordern. Diese rasch fortschreitenden Veränderungen bedrohen die Existenzgrundlage von Millionen von Menschen. Doch was bedeuten sie für jeden von uns? Welche Jobs werden in Zukunft gefragt, welche Fähigkeiten relevant sein und wie können Sie sich persönlich am besten darauf einstellen?
Die Digitalisierung biete Chancen und Risiken, gerade in der Autoindustrie stärke sie die Wettbewerbsfähigkeit - in Reaktion auf die Sachzwänge des Weltmarkts. In dieser Sichtweise erscheint die neue Technologie als Subjekt, angetreten zur Innovation ganzer Branchen. Dagegen fragt Peter Schadt, wer sie zu welchem Zweck ins Werk setzt. Indem er handelnde Akteure benennt, lässt sich die Digitalisierung als Mittel zur Durchsetzung von Interessen begreifen. Und das mit weitreichenden Folgen für die Arbeitsbedingungen bei VW, BMW und Co. Zugleich geht er gewerkschaftlichen Handlungsspielräumen im Rahmen der Industrie 4.0 nach.
Globalisierung, Finanzcrash, Klima, Armutsrevolten, Wachstumsschwäche - die multiple Krise, die die westlichen Gesellschaften durchlebt, nimmt kein Ende. Ist der Kapitalismus am Ende? Diese Frage wird inzwischen auch unter den Eliten der Weltwirtschaftsgipfel diskutiert. Grund genug, das Kapital noch einmal zu lesen. Das Buch, das die Bewegungsgesetze kapitalistischer Gesellschaften enthüllt, die weißen Flecken der ökonomischen Wissenschaften kritisiert, die Begriffe geschärft hat, mit denen wir die Welt, in der wir leben, begreifen können. Die Phänomene unserer Gegenwart scheinen weit entfernt von der Welt, in der Karl Marx sein Buch schrieb.
Neue Lektüren des Kapital von Karl Marx anlässlich des 150. Jahrestags seiner Veröffentlichung.