Die Geschichte von General Roméo Dallaire, der 1994 als Kommandant der UN-Friedensmission in Ruanda gezwungen war, machtlos den Mord an über 800.000 Tutsis und moderaten Hutus in weniger als 100 Tagen anzusehen.

ISBN 978-3-8488-4013-7 vergriffen

Der Erste Weltkrieg endete nicht 1918, sondern mündete in eine Vielzahl von blutigen Konflikten, die erst 1923 abebbten.
Als im November 1918 die Waffen an der Westfront schwiegen, hofften viele Zeitgenossen nach vier Jahren des industriellen Massensterbens auf ein Ende der Gewalt. Doch der erste Weltkrieg, die 'Urkatastrophe' des 20. Jahrhunderts, endete nicht im November 1918. In Russland, Ost- und Mitteleuropa, aber auch in Irland, Anatolien und dem Nahen Osten mündete der Krieg in eine Vielzahl von Revolutionen, Bürgerkriegen und blutigen Grenzkonflikten, die erst Ende 1923 abebbten. Über vier Millionen Menschen - mehr als alle gefallenen Soldaten Frankreichs, Großbritanniens und der USA zusammen - sollten in diesen vielfach vergessenen Konflikten ihr Leben lassen. Die Bedeutung dieser Auseinandersetzungen liegt aus heutiger Sicht einerseits in ihrer zerstörerischen Natur, andererseits in ihren Folgewirkungen für den weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts: Es waren die 'Nachkriegskonflikte', in denen eine neue Logik der entgrenzten Gewalt gegen 'Klassen-' und 'Rassenfeinde' erstmals massenhaft zur Anwendung kam.

ISBN 978-3-8353-1298-2 vergriffen

Als im Juli 1936 in Spanien die Reaktion gegen die demokratisch gewählte Volksfrontregierung putschte und bereits nach wenigen Tagen die Schützenhilfe aus Deutschland und Italien zugunsten der Militärs um Francisco Franco unumstößlich bewiesen war, eilten Tausende Antifaschisten aus aller Welt der Republik zu Hilfe und kämpften in den legendären Internationalen Brigaden. Die Vorgeschichte dieser Ereignisse wird hier ebenso beschrieben wie die umfangreiche materielle Unterstützung Francos durch den internationalen Faschismus.

ISBN 978-3-89438-488-3 vergriffen
, Deutsch

Erinnern, versöhnen, vergessen. Der Streit um Spaniens Geschichte. Von Erich Hackl in Junge Welt vom 11.04.2013. "Man ist geneigt, Georg Pichler Etikettenschwindel vorzuwerfen, wenn er im Untertitel seines Buches »Gegenwart der Vergangenheit« behauptet, es handle von der »Kontroverse um Bürgerkrieg und Diktatur in Spanien«.

ISBN 978-3-85869-476-8 vergriffen

Massengewalt der Ustasa gegen Serben, Juden und Roma in Kroatien 1941-1945. Im Schatten des Zweiten Weltkriegs versuchte die kroatische Ustasa-Bewegung, gewaltsam einen ethnisch homogenen Nationalstaat zu schaffen.

ISBN 978-3-86854-259-2 28,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)