Die ehemalige Pariser Concierge Ninon Moineau hat ihre bescheidene Rente gegen Kost und Logis auf einem Containerschiff eingetauscht. Als sie nach einigen Jahren auf den Weltmeeren versucht, an Land zurückzukehren, findet sie heraus, dass sie mit dem Unterzeichnen ihres Vertrags einem Finanzspekulanten zum Opfer gefallen ist. Es entspinnt sich eine ebenso spannende wie kuriose Verfolgungsjagd, in der skrupellose Finanzhaie, der Alltag auf einem Frachter und berührende Momentaufnahmen aus Paris aufeinandertreffen.
Reise (Thema)
In ihrem neuen Roman beweist "Wunder"-Autorin R.J. Palacio ihr einmaliges Erzähltalent - mitreißend, bewegend, atmosphärisch!
Silas ist ein besonderer Junge: Er überlebte einen Blitzeinschlag, und sein bester Freund Mittenwool ist für andere unsichtbar. Ihr behütetes Leben auf einer abgeschiedenen Farm endet, als eines Nachts drei Fremde auftauchen und Silas' Vater zwingen, mitzukommen. Als am nächsten Morgen ein Pony vor der Tür auftaucht, kann das nur ein Zeichen sein: Silas muss seinen Pa zurückholen!
Miko Peled ist ein Friedensaktivist, der es wagt, Wahrheiten öffentlich auszusprechen. Er wurde 1961 in Jerusalem geboren und entstammt einer bekannten Familie jüdischer Aktivisten. Sein Grossvater war ein Führer der zionistischen Bewegung und einer der Unterzeichner der israelischen Unabhängigkeitserklärung von 1948. Miko Peled ist der Sohn des israelischen Generals Matti Peled, der 1967 durch seine Rücktrittsdrohung den folgenschweren Krieg Israels gegen seine Nachbarstaaten Ägypten, Jordanien und Syrien erzwang. Es war dieser Krieg, der zur Besetzung grosser arabischer Territorien und damit zu der verfahrenen Situation von heute führte.
Außer seinen Wanderschuhen, dem Regenzeug und einem kleinen Rucksack hatte er einen Feldstecher, einen analogen Photoapparat und sein Notizbuch dabei. Weder Laptop noch Smartphone gehörten zu seiner Ausrüstung – er plante zwei digitalfreie Wochen. Diese umsichtige Planung würde weitgehend überraschungsfreie Ferien garantieren.
Die Meuterei auf der Bounty - eine packende Geschichte der frühen Globalisierung
Mitreißend schildert Simon Füchtenschnieder die Seefahrt der Bounty, die Meuterei an Bord und das Schicksal der Besatzungsmitglieder. Erstmals bettet er diesen sagenhaften Stoff diverser Abenteuergeschichten in den seefahrthistorischen und wirtschaftlichen Kontext seiner Zeit ein und zeigt: Die Geschichte der Bounty war kein isoliertes Ereignis, sondern Wegbereiter einer frühen Globalisierung, die unsere Welt bis heute prägt.
Irmgard Keuns unterhaltsamer Exilroman: zutiefst menschlich und herrlich schnoddrig erzählt.
An einem Sommernachmittag im Juni 1937 besteigt Lenchen in Berlin mit ihrem Freund Dr. med. Karl Bornwasser den D-Zug nach Paris. Das Abteil teilen sie sich mit fünf Menschen. Einer davon ist der junge Mann Albert, zu dem Lenchen sich schnell hingezogen fühlt.
Als junge Mädchen waren sie unzertrennlich, obwohl sie gegensätzlicher nicht sein könnten: Lejla, die Schamlose, Unbändige. Sara, die besonnene Tochter des Polizeichefs. Eine zwiespältige Nähe aus Befremden und Anziehung. Eine außergewöhnliche Freundschaft, die plötzlich zerfiel wie das Land, in dem sie aufwuchsen. 12 Jahre ist es her, als Sara Bosnien verließ, um an einem besseren Ort ein neues Leben zu beginnen. 12 Jahre absoluter Funkstille, als ein Anruf sie in die verlorene Heimat zurückbringt. Die Rückkehr wird kein harmloses Wiedersehen zweier Kindheitsfreundinnen.
Die ungeschminkten Reportagen des jungen Journalisten Galsan Tschinag erregen Aufsehen. Als internationaler Korrespondent erlebt er die Umwälzungen in Kambodscha, berichtet aus Moskau, Kasachstan, Deutschland. Als sich in der Sowjetunion die Perestroika ankündigt, bietet sich ihm eine einzigartige Chance: Er wird zum ersten Redakteur einer Zeitschrift, die in der Mongolei das bisher Unsagbare an die Öffentlichkeit bringen soll.
Nach den prägenden Leipziger Lehrjahren kehrt Galsan Tschinag bang und freudvoll auf den kräftigenden Boden der Mongolei zurück. Die Jahre in der Ferne jedoch haben ihn verändert. In einem von der kalten, kargen Altaibergsteppe geformten Körper steckt ein im unnachgiebigen Europa geweckter Geist.
Nach verlustreich gewonnenem zehnjährigem Kampf gegen Troja (heute Hisarlik im Nordwesten der Türkei) machen sich die Griechen auf den Heimweg. Odysseus, einer ihrer tapfersten und redegewandtesten Helden, will zurück in sein Inselkönigreich Ithaka. Ein Jahrzehnt lang kreuzt er mit seiner raubeinigen Mannschaft durchs Mittelmeer, immer wieder aufgehalten von widrigen Winden, mordlustigen Riesen, Seeungeheuern und dem eigenen Leichtsinn. Alle seine Reisegefährten kommen ums Leben. Odysseus treibt auf einer Holzplanke im Meer, landet auf einer Insel und kniet hilfeflehend vor der zauberhaften Prinzessin Nausikaa nieder. Die rettet ihn, auch weil die Göttin Athene ihr dazu geraten hatte.