»Bourdieus Analyse des kulturellen Konsums und des Kunstgeschmacks ist trotz der hohen Anforderungen, die sie an den Leser stellt, nicht bloß für Sozialwissenschaftler, Kunstschaffende und Philosophen von Interesse, sondern für alle, die geneigt sind, ihre eigenen, meist als selbstverständlich aufgefaßten kulturellen Vorlieben und Praktiken zu prüfen.
Kunst (Thema)
Das Wesen der Ästhetik ist ein Hauptthema des marxistischen Philosophen und Literaturwissenschaftlers Thomas Metscher. Nun legt er seine wichtigsten Schriften dazu in überarbeiteter Fassung in einem Band vor. Metscher spannt einen weiten Bogen ...
Das Buch bezieht Stellung in einem aktuellen ideologischen Diskurs und ist zugleich eine Einführung in einen marxistischen Kunstbegriff in historischer Perspektive.
Es fragt, was Kunst ist und entwickelt ein Konzept, von dem her die Geschichte der Künste wie die ihres Begriffs erschlossen werden können. Ausgangspunkt ist der ideologische Kontext, in dem Künste wie Kunsttheorie und Kunstkritik heute stehen.
Zwei der aufregendsten Denker der Gegenwart im Gespräch über Kant und den Geist der Aufklärung
Wie kann ein Philosoph, der im Jahr 1724 geboren wurde, unser Denken heute maßgeblich beeinflussen?
Dreihundert Jahre nach der Geburt des alten Meisters in Königsberg treffen sich Daniel Kehlmann und Omri Boehm zu einer Reihe von Gesprächen über Immanuel Kant, die alles andere sind als akademisch-abgehoben. Denn der Begründer der modernen Philosophie selbst hat die grundlegenden Fragen des Menschseins benannt und erklärt: was man wissen kann, was man tun soll, was man hoffen darf.
Ben Shattuck über eine geheime Liebe, die Jahrzehnte später wieder zum Klingen kommt - verfilmt mit Paul Mescal and Josh O'Connor
Die Geschichte einer geheimen Liebe, die einen Sommer lang währt - und die ein Leben lang als die »eigentliche Liebe« nachklingt: Im Schatten des Ersten Weltkriegs lernen sich Lionel und David, zwei Musikstudenten, in einer verrauchten Bar im ländlichen Maine kennen und werden Freunde. Nach dem Krieg wandern sie im Sommer durch die Wälder New Englands, um Volkslieder zu sammeln, die sie auf Wachszylinder aufnehmen. Aus unerklärlichen Gründen bricht der Kontakt ab. Als Jahrzehnte später eine Frau beim Aufräumen eines Dachbodens die Wachszylinder findet, erklingt ihre Liebe noch einmal aufs Neue.
Fühlen Sie Ohnmacht und Resignation angesichts einer Welt, die sich rückwärts zu drehen scheint?
Die Aktionskünstlerin Cesy Leonard hat etwas dagegen: Handeln. Aber was kann ein einzelner Mensch schon tun? Jede Menge!
Die Autorin verbindet inspirierende Geschichten aus ihrer Praxis mit konkreten Ideen, wie wir aktiv werden können. Ob im Kleinen oder im Großen: Jeder Mensch kann politisch wirksam sein. Denn nicht die Wut ist unser Feind, sondern die Gleichgültigkeit.
Leonardo da Vinci (1452-1519) ist selbst in der an Genies nicht armen Renaissance noch eine Ausnahmeerscheinung. Diese nach neuestem Forschungsstand aktualisierte Jubiläumsausgabe zu seinem 500. Todestag ist das umfassendste Buch, das je über den Jahrtausendkünstler erschienen ist, und umfasst sämtliche Gemälde und fast 700 Zeichnungen. In zahlreichen ganzseitigen Detailvergrößerungen kann der Leser die feinsten Nuancen der Pinselstriche, die die Kunst revolutionierten, buchstäblich en détail studieren.
Gert Claußnitzer, der bekannte Dresdner Kunsthistoriker, mit einem heutzutage in seinem Berufsstand außergewöhnlich reichen philosophischen, psychologischen, historischen und anthropologischen, breit aufgestellten Wissen, der letzte Zeitzeuge des ehemaligen Verlages der Kunst in Dresden, lässt uns teilhaben an seiner Lebensreise durch die Welt der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte, an seinen interessanten und intensiven Begegnungen mit Künstlern und an den Erinnerungen an seine Zeit, als er leitender Lektor im mittlerweile sagenumwobenen VEB Verlag der Kunst Dresden war.
Studien zufolge ist mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung der Ansicht, ihre Meinung nicht mehr frei äußern zu können. Woran liegt das? Je mehr Menschen heute ihre Individualität ausdehnen und die Dinge 'persönlich' nehmen, umso leichter fühlen sie sich gekränkt. Beschleunigt durch Social Media und die Möglichkeiten des Shitstorms wird das Risiko freier Meinungsäußerungen immer größer und die sozialen Kosten steigen gefährlich an. In der Folge gerät unsere Gesellschaft in einen Angststillstand.
Zum 40-jährigen Bestehen der Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank und der zugehörigen Jubiläumsausstellung hat der renommierte Kunsthändler Rüdiger Küttner seine Erinnerungen aufgeschrieben. Küttner war maßgeblich an dem Aufbau dieser Kunstsammlung beteiligt. Jetzt erzählt von seinen persönlichen Erfahrungen im Kunsthandel der DDR zwischen 1974 und dem Mauerfall im November 1989 sowie von seiner Arbeit in der „Galerie Berlin“ zwischen 1990 und 2023. Dabei erfährt man viel über die kulturpolitischen Veränderungen in der DDR, ...