1952 beschließen die beiden Argentinier Ernesto Guevara und Alberto Granado, eine Entdeckungsreise durch ihren Kontinent Lateinamerika zu unternehmen. Zuerst auf einem alten Norton-500-Motorrad, dann zu Fuß, per Amazonas-Dampfer und auf den Ladeflächen unzähliger klappriger Lastwagen.
I:BIB (Thema)
Aurélie Filippettis Vater Angelo, Sohn italienischer Immigranten, war Minenarbeiter und kommunistischer Bürgermeister in Lothringen. Ihr Großvater arbeitete ebenfalls unter Tage und kämpfte in der Résistance. Ausgehend von ihnen erzählt Aurélie Filippetti berührend und literarisch überzeugend die Geschichte ihrer Familie.
Der Bergmann Eberhard Gatt (Dieter Mann) lernt auf einem Abendkurs Ruth Schneider (Barbara Dittus) kennen. Gatt hatte nachdem 1948 sein Zeitungsartikel gegen Schieber und Spekulanten dazu führte, dass er den Bohrhammer mit dem Bleistift vertauschen musste begonnen, mühsam das Abc des Journalismus zu erlernen.
Angst kennzeichnet eine Zeit, in der in Europa Populisten von rechts im Anmarsch sind, in der sich unter ganz normalen Leuten Erschöpfungsdepressionen ausbreiten und in der der Kapitalismus von allen als Krisenzusammenhang erlebt wird. Angst ist der Ausdruck für einen Gesellschaftszustand mit schwankendem Boden. Die Mehrheitsklasse, die nach wie vor zur Wahl geht, die Biokost bevorzugt und deren Kinder das Gymnasium besuchen, fühlt sich in ihrem sozialen Status bedroht und im Blick auf ihre Zukunft gefährdet. Man ist von dem Empfinden beherrscht, in eine Welt geworfen zu sein, die einem nicht mehr gehört.
Werner Seppmann fragt nach der Art des gegenwärtigen Kapitalismus und entwirft Konzepte für eine gerechtere Gesellschaft.
Von den Pharaonen bis zur NSA. Wolfgang Krieger gehört zu den besten Kennern der internationalen Geheimdienste und ihrer Arbeitsweisen. Er erzählt faktenreich und kompetent die spannende Geschichte der Geheimdienste von den Frühen Hochkulturen bis in unsere Tage.
Der postmoderne Diskurs um die kulturelle Logik des Spätkapitalismus scheint zu erodieren: Autoren wie Slavoj Žižek und Alain Badiou setzen der postulierten Unmöglichkeit von Sinn im sozialen System positiv das Fundament der Wahrheit entgegen.
Das Leben der unsterblichen Filmlegende. Im England der Jahrhundertwende wächst in armen Verhältnissen ein Junge auf, der später zum Weltstar der Komik werden sollte - CHARLIE CHAPLIN.
Ein spannendes und aufrüttelndes Familienepos der anderen Art: Im Süden Marokkos am Rand der Wüste begegnet die Autorin einem jungen schwarzen Franzosen mit Dreadlocks, der eigentlich ins Land seiner Herkunftsfamilie, nach Mali, unterwegs ist.
IMMER MEHR, IMMMER BESSER, IMMER SCHNELLER? Warum wir weniger brauchen als wir haben. Es geht auch anders: Da ist der ehemalige Bankdirektor, der jetzt Suchtkranke betreut und plötzlich wieder Zeit hat. Die Designerin, die keine Lust mehr hat auf Dinge, die die Welt nicht braucht und jetzt nicht normgerechtes Gemüse vor dem Abfall rettet.