Die Frage »Wie wollen wir in Zukunft leben?« ist in aller Munde. Aber in welcher Welt leben wir eigentlich jetzt gerade? So banal es klingt: Es braucht Abstand, um das eigene Jetzt klarer sehen zu können. Gerade in Krisenzeiten kommt es darauf an, besser zu verstehen, was vor sich geht. Deshalb wiederholt die Heinrich-Böll-Stiftung – 40 Jahre nach den »Stichworten zur geistigen Situation der Zeit« – das Experiment und befragt Intellektuelle zu zentralen gesellschafts- und kulturdiagnostischen Stichworten unserer Zeit. Und was im Einzelnen assoziativ ist, wirft als Ganzes Licht auf das Unbekannte und Übersehene unserer Gesellschaft. Von A bis Z mit diesem Buch auf der Höhe der Zeit.
Stadt (Thema)
Was 2010 mit Humans of New York als fotografische Bestandsaufnahme des Lebens im Big Apple begann, hat sich zu einem globalen Phänomen des Geschichtenerzählens entwickelt, das Millionen von Menschen auf der ganzen Welt begeistert.
Nun legt Brandon Stanton den lang erwarteten Nachfolgeband vor: Für Humans bereiste er mehr als 40 Länder und führte Interviews über alle Kontinente, Grenzen und Sprachbarrieren hinweg. Mit authentischer Street Photography und radikal ehrlichen Geschichten zeichnet der Band ein bewegendes Porträt unserer heutigen Welt. Geschichten, die uns Mut machen, nachdenklich stimmen, zum Weinen bringen oder ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Viele Sehenswürdigkeiten in Würzburg fallen erst auf den zweiten Blick auf: Reliefs, kirchliche und weltliche Skulpturen, Bauwerke, Wappen, Denkmäler, Madonnen, Tierdarstellungen, Brunnen, Keilsteine und Fassadenmalereien. Diese Kunstwerke sind in den meisten Fremdenführern nicht zu finden. Das Buch ist gedacht für Würzburger und Würzburg-Liebhaber, die die Stadt schätzen und so manches mit neuen Augen sehen und entdecken möchten. Neben den Werken aus der Würzburger Glanzzeit des Barock und Rokoko haben wir besonderes Augenmerk auf Werke gelegt, die erst nach dem 2. Weltkrieg entstanden sind.
Wie lebt es sich in einem real existierenden Utopia? Einem Ort, in dem es keinen Bürgermeister gibt, keine Polizei, keine Gefängnisse. Wo Geld keine Rolle spielen soll. Und sich der Reichtum der Bewohner nicht durch materiellen Besitz manifestiert, sondern durch gelebte Individualität und Spiritualität. Auroville, gegründet 1968 unter dem Schutz der UNESCO in Südindien als Weltort zur Förderung der menschlichen Einheit, ist eine der letzten intentionellen Gemeinschaften, die nach 50 Jahren immer noch stetigen Zustrom erfährt. Heute leben über 3.000 Menschen aus 50 Nationen in der experimentellen Stadt, die aus hunderten Communities besteht, welche organische Landwirtschaft und Wiederaufforstung betreiben, oder sich dem Integralen Yoga widmen.
Westberlin, achtziger Jahre, Hausbesetzung, Punk, Aids, Tschernobyl: Heinz Bude, Bettina Munk und Karin Wieland schreiben den Roman einer Generation. „No Future“: Unter dieser Parole besetzt eine Gruppe junger Leute Anfang der Achtzigerjahre ein Haus in Kreuzberg. Aufbruchsstimmung wechselt mit inneren Streitigkeiten unter der ständigen Bedrohung durch die Staatsgewalt. Bis bei einem Unfall eine Besetzerin ums Leben kommt. Was sie hier erzählen, haben Heinz Bude, Bettina Munk und Karin Wieland so oder ähnlich erlebt.
Elisabeth Huber untersucht in ihrer Studie die Möglichkeiten umweltgerechten Handelns der ärmeren städtischen Bevölkerungsschichten im urbanen Raum Westafrikas. Dazu analysiert sie die Praktiken der Abfall- und Abwasserentsorgung in Bamako (Mali) und Ouagadougou (Burkina Faso) unter den dafür relevanten ökonomischen, sozialen und kulturellen Bedingungen. Neben der Erörterung von Armut anhand monetärer Aspekte, fehlender Verwirklichungschancen sowie familiärer und nachbarschaftlicher Solidaritätsstrategien stellt sie die Frage nach dem Zusammenhang von Umweltbewusstsein, Umweltverschmutzung, Umweltschutz, Wohn- und Lebensbedingungen, Infrastruktur und dem "Recht auf Stadt".
Die Beiträge zu 'Decolonize the City!' fragen aus einer rassismuskritischen, selbstbestimmten, solidarischen und verantwortungsvollen Position nach dem Alltag postkolonialer Migrant/innen und People of Color und ihren Kämpfen in der Stadt. Sie benennen politische Praktiken der Verortung und der Selbstbezeichnung im deutschen/transnationalen Kontext und gehen auf das Verhältnis zwischen Stadt und der Verortung rassifizierter Menschen und Communitys ein. Da sich die Autor/innen in einem europäischen und städtischen Kontext verorten bzw. dort verortet werden, konzentriert sich der Sammelband vor allem auf die Besonderheiten und die Herstellung der 'Europäischen Stadt'.
"Dieses Buch erweitert Ihr Denken von drei auf vier Dimensionen." Nassim Nicolas Taleb, Autor von "Der schwarze Schwan"
"Scale" ist ein großes Ideen-Buch, das uns neue Welten erschließt, ein intellektuelles Abenteuer, das bislang unverknüpfte Perspektiven und Wissensgebiete miteinander verbindet. Es zeigt, welche universalen Gesetzmäßigkeiten unserem biologischen und sozialen Leben zugrunde liegen, die uns alle auf so einfache wie tief reichende Weise miteinander verbinden. Wer wissen will, wie die Welt wirklich funktioniert, muss dieses Buch lesen.
Wieder mehr Nähe zur Natur! Das geht sogar mitten in der Stadt und selbst im 6. Stock - wie der üppige Bio-Naschbalkon von Birgit Schattling zeigt. Diese grüne Oase lockt zahlreiche Vögel, fleißige Bienen, andere nützliche Insekten und selbst putzige Eichhörnchen an und beweist damit, dass jede biologisch bewirtschaftete Fläche - selbst nur ganz wenige Quadratmeter - zum Biotop werden und zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen kann.
Bauscham statt Bauwahn
Alle streben nach Neuem, auch und gerade beim Bauen: hier ein Bürokomplex, dort ein Shoppingcenter oder eine Wohnanlage. "Verbietet das Bauen!" wendet sich bereits seit fünf Jahren gegen Abriss und Leerstand - der Bauboom hält jedoch nach wie vor an. Dass zeitgleich die Mieten explodieren, ist der beste Beweis dafür, dass Neubau keine Lösung ist.
In der aktualisierten und erweiterten Neuauflage räumt Daniel Fuhrhop schonungslos mit Mythen auf: