Sich auf mögliche Krisensituationen vorzubereiten, ist wichtiger, als Sie vielleicht denken. Der staatliche Katastrophenschutz setzt sogar voraus, dass alle Bürgerinnen und Bürger sich im Ernstfall vorübergehend selbst helfen können.Was aber tun, wenn für längere Zeit der Strom ausfällt? Wenn Ihr Haus wegen eines Feuers oder eines Chemieunfalls in der Nähe evakuiert werden muss? Wenn Sie wegen einer Naturkatastrophe von der Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln abgeschnitten sind? Die Survival-Experten Benjamin Arlet und Daniel Schäfer zeigen, wie man im Alltag sinnvoll und mit überschaubarem Aufwand für den Krisenfall vorsorgen kann.
Stadt (Thema)
Die sanfte Stadt erscheint als exemplarische Schrift eines neuen aktivistischen Urbanismus, der nicht bei der kritischen Beleuchtung von Aufwertungsprozessen und auch nicht bei der Einforderung des Rechts auf Stadt stehen bleibt. Anhand der munizipalistischen Praxen der letzten zehn Jahre in der südspanischen Stadt Málaga entwickelt Kike España eine Theorie der subkommunalen Stadt, der Stadt gegen den Staat, der sanften Stadt. Undercommons, Allnächtlichkeit und die Attraktivität des scheinbar Unattraktiven sind Konzepte aus dem begrifflichen Werkzeugkasten von Fred Moten und Stefano Harney, die España aufnimmt und in einem intensiven Austausch mit den mikrosozialen Erfahrungen in und nach der 15M-Bewegung aktualisiert.
Ländliche Räume sind wieder »in«: In Zeiten der Corona-Krise gelten sie als vermeintlich sicherere Orte, Investorinnen entdecken das Land als einträgliches Geschäftsfeld und Eigentümerinnen profitieren von Preissteigerungen bei Grund und Boden. Gleichzeitig entwickeln sich ländliche Räume stark auseinander: in prosperierende und abgehängte Regionen. Die Beiträgerinnen des Bandes liefern eine Bestandsaufnahme der Forschung zu ländlichen Ungleichheiten und bieten Ansatzpunkte für eine kritische Landforschung und progressive Perspektiven auf ländliche Räume. Neben theoretischen Überlegungen geht es dabei auch um sozialen Wandel, die Neuordnung von Stadt-Land-Verhältnissen sowie die Themen Migration, Identität und Populismus.
Deutschland 1918. Ende des Ersten Weltkriegs, Revolution, Sieg der Demokratie. Zugleich beginnt ein Siegeszug befreiter Lebensweisen. Die Inflation bringt die überlieferten Werte ins Wanken. Alles soll von Grund auf anders werden: die «Neue Frau», der «Neue Mann», «Neues Wohnen», «Neues Denken». Als es Mitte der Zwanziger auch wirtschaftlich aufwärtsgeht, wird Deutschland ein anderes Land. Frauen erobern die Rennpisten und Tennisplätze, gehen abends alleine aus, schneiden sich die Haare kurz und denken nicht ans Heiraten. Unisex kommt in Mode, Androgynes und Experimentelles. Jähner erzählt von der Erfindung der Freizeit, von Boxhallen und Tanzpalästen, und von den Hotspots der Neuen Zeit, vom Büro und Großstadtverkehr, vom Warenhaus als Glücksversprechen oder der Straße als Ort erbitterter Kämpfe.
Die Wohnungsfrage ist die soziale Frage unserer Zeit. Doch statt sie anzugehen, werden Fehlentwicklungen systematisch politisch gefördert. Wohnungen sind zu reinen Spekulationsobjekten verkommen. Hohe Nachfrage und sogenannte Zwangssanierungen lassen die Mieten explodieren und zwar nicht nur in den Großstädten, sondern auch im Umland. Menschen werden aus jahrzentelang gewachsenen, sozialen Strukturen gerissen, gentrifzierte Viertel zu Soziotopen der Besserverdienenden. Wie konnte es soweit kommen? Warum unternimmt die Politik so wenig, um Mietenwahnsinn und Spekulation endlich zu stoppen? Und was muss getan werden, damit Wohnen endlich wieder bezahlbar wird?
Urban Survival - Überleben im Notfall. Optimale Krisenvorsorge: Prepping, Selbstversorgung und Blackout, Vorbereitung Krisen, Kriege und Blackouts - wir leben derzeit in turbulenten Zeiten. Der Ex-Fremdenlegionär und einer der bekanntesten Survival Experten Deutschlands, Thomas Gast, weiß genau, worauf es in Situationen wie diesen ankommt. Er selbst durchlebte schon viele Notsituationen in Krisenregionen rund um den Globus. Sein Fachwissen kann überlebenswichtig sein. Seine Bücher zum Thema Survival erfreuten und halfen bereits Tausenden von Lesern, und auf YouTube begeistert Thomas Gast Zehntausende Zuschauer mit seinen Videos. Mit seinem neuen Buch "Urban Survival" hat er vermutlich das wichtigste Buch von allen geschrieben - ein Buch, das überlebensnotwendig sein kann!
Gregor Hens ist in der Stadt wie in der Bibliothek zu Hause, und wenn es dunkel wird, steigt er auf das Dach seines Hauses in Berlin und richtet das Teleskop auf die Sterne. »Urbi et orbi«, der Blick schweift über die Stadt und den Erdkreis und findet Halt im Universum. Wie nehmen wir die Stadt wahr? Wie nimmt sie uns wahr? Wird die Stadt ihre Bewohner vermissen, wenn sie eines Tages nicht mehr da sind? Als Lesender, als Gehender und sogar als Schwimmender durchmisst Hens die Metropolen dieser Welt, von Berlin über Las Vegas bis Shenzhen, von den äußersten Randgebieten bis in die blinden Räume touristisch vermarkteter Stadtzentren. Es sind urbane Räume, in denen Gregor Hens heimisch ist, wie in seiner Geburtsstadt Köln oder wie in Berlin, wo sich der Stadtplan mit den Situationen eigenen Lebens verbindet und er sich tags wie nächtens durch »Stadtlandschaften« bewegt.
Nachhaltigkeit messbar machen.
Nachhaltigkeitsberichte sind DAS Instrument, um den aktuellen Stand der drei Nachhaltigkeits-Dimensionen (ökonomisch, ökologisch und sozial) in einer Kommune glaubwürdig zu bilanzieren. Die eigenen Anstrengungen, aber auch Problemfelder und Herausforderungen werden herausgearbeitet. Die Erkenntnisse aus dem Bericht helfen dabei, Entscheidungen zugunsten von Artenvielfalt und Klimaschutz durchzusetzen und die Lebens- und Wohnqualität in der Kommune zu erhöhen.
Wenn Daten der größte kollektive Schatz einer digitalen Gesellschaft sind, Grundmaterial für Wirtschaft und Politik: Warum sind die Orte, an denen sie gespeichert werden, immer noch so unsichtbar? Diese Frage untersucht Niklas Maak, Architekturkritiker und Professor für Architektur an der Städelschule Frankfurt, und entwirft radikale Visionen für die Zukunft.
Der Ohnmacht eine Kampfansage. »Politik, Europa, Gegenwart, Alltag, das kann einem ja nun keiner erzählen, dass das keine Auswirkungen hat«, ruft die Erzählerin ihrer Freundin Constanze zu. Zusammen sind sie die proletarischen Prinzessinnen - »Prinzessinnen, wie sie nicht in jedem Buche stehen. Aber wartet nur, wir schreiben uns in die Bücher hinein«. Zusammen wollen sie Widerstand leisten. Eine Revolte anzetteln. Die alten Märchen überschreiben. Denn etwas ist aus den Fugen geraten: Plötzlich drängen sich immer mehr Montage in die Woche. Da sind Riesen, die wie aus dem Schauermärchen in die Wirklichkeit schnellen. Da ist der Tod, der, eben noch erschöpft, immer mehr zum Akteur wird. Da ist ein unsichtbares Kind, das dafür plädiert, geboren zu werden. Da ist der schönste Roman der Welt in weißen Jeans. Höchste Zeit also, jedwede Ohnmacht zu überwinden.