Zwischen Kapitalismus und Demokratie. Die Entwicklung der EU wird oft als Verfallsgeschichte erzählt: Aus einem visionären Projekt wurde ein technokratisches Monstrum; angesichts der Eurokrise scheint die Stunde des kollektiven Bonapartismus gekommen zu sein, der den Kontinent mit einem Austeritätsregime überzieht.
I:VIDEO (Thema)
Daniel Barenboim gründete das West-Eastern Divan Orchestra mit dem palästinensischen Schriftsteller Edward Said, um junge Musiker aus dem gesamten, politisch geteilten Nahen Osten zusammen zu bringen.
Wie der Zionismus seinen Untergang betreibt. Eine binationale Lösung wäre mit Entscheidungen verbunden, die den Zionismus Israels Staatsideologie gravierend belasten, ja das gesamte zionistische Projekt infrage stellen.
Die Sexrevolte von 1968 und was von ihr bleibt. 1968 das Jahr, das die Bundesrepublik veränderte wie wenig andere: Die junge Generation begehrte gegen das Establishment und den "Muff von tausend Jahren" auf, propagierte freie Liebe und wollte Ehe und Familie abschaffen.
"Das Kapital im 21. Jahrhundert" ist ein Werk von außergewöhnlichem Ehrgeiz, von großer Originalität und von beeindruckendem Rigorismus. Es lenkt unser ganzes Verständnis von Ökonomie in neue Bahnen und konfrontiert uns mit ernüchternden Lektionen für unsere Gegenwart.
Über die Zweckentfremdung der Demenz, 120 Min.
Jenin im Blumenmonat April: Frühmorgens, bevor die Welt um sie herum erwacht, liest Amals Vater ihr aus den Werken großer Dichter vor.
"Die Politik ist immer weniger fähig, die Welt und sich selbst zu erklären. Das müssen die Medien übernehmen." (Hans-Ulrich Jörges) Dirk C. Fleck trifft die wichtigsten Journalisten des Landes und befragt sie zu ihrer Verantwortung in einer Welt, die sich scheinbar gewissenlos selbst zerstört.
Gewalterfahrungen und psychisches Leid in den USA, in Deutschland und im Israel/Palästina-Konflikt. Wo von seelischen Wunden und Verwundbarkeit die Rede ist, kommen immer auch Gewalt, Ungerechtigkeit und Hilflosigkeit zur Sprache, ebenso wie gesellschaftliche und staatliche Verantwortlichkeit.
"Ich habe viel Glück in meinem Leben gehabt, ein ganz großes Glück, ein unheimliches Glück." Dies sagt eine Frau von sich, deren Eltern und Schwester von den Nationalsozialisten umgebracht wurden; die selbst die unfassliche Grausamkeit des Vernichtungslagers Auschwitz er- und überlebt hat: Esther Bejarano. In ihren Erinnerungen, die hier erstmals in deutscher Fassung vollständig vorliegen, erzählt sie in einer einfachen Sprache, die das Ungeheuerliche umso eindringlicher hervorruft, von der Shoa, von großem Leid und Verlust. Doch enden ihre Aufzeichnungen hier nicht: Sichtbar wird auch ihre Kraft, die es ihr ermöglichte, nach und trotz diesen Erfahrungen weiterzuleben. Nach langem Schweigen ist sie zu einer Kämpferin gegen das Vergessen geworden, die ihre Geschichte an Schulen erzählt und mit den Mitteln der Musik gegen jede Art von Intoleranz angeht.