Die Triebkraft seiner künstlerischen Arbeit bilde, so Peter Weiss, das "In-Gegensätzen-Denken". 1916 im heutigen Babelsberg geboren, 1937 mehrere Monate als "Schüler" Hermann Hesses in Montagnola arbeitend, schließlich vor den Nationalsozialisten nach Schweden fliehend (Auschwitz bezeichnete er als "meine Ortschaft"), als Filmemacher scheiternd, zunächst das Schwedische als Literatursprache benutzend, dann ins Deutsche wechselnd, als Prosaautor ( Der Schatten des Körpers des Kutschers ) Vorbild vieler Autoren, als Dramatiker Erfinder des "dokumentarischen Theater" ( Die Ermittlung ), sich durch die Kritik am Kapitalismus der BRD wie dem Sozialismus der DDR aufreibend, von der "Zweifel-Krankheit" befallen, trotzdem die monumentale Ästhetik des Widerstands in Romanform ausbreitend: "Was bleibt, ist der Autor eines Jahrhundertwerks, einer andern Suche nach der verlorenen Zeit."
Schweden (Thema)
"Wie viele haben geantwortet?" "Beinah zwanzig." "Willst du jeder von ihnen zurückschreiben?" "Sie ist die Richtige", antwortete Miklós. "Und woher weißt du das?" "Ich weiß es einfach." Im Juli 1945 wird Miklós, ein junger Ungar, nach Schweden gebracht.
Kurt Wallander sehnt sich nach Ruhe und einem Haus auf dem Land. Vielleicht das alte Bauernhaus in Löderup, das er an einem trübkalten Herbsttag besichtigt? Doch mit dem Frieden ist es schnell vorbei, als er auf dem Weg durch den Garten stolpert: über eine Knochenhand - und mitten hinein in einen Mordfall, der eigentlich längst verjährt ist.
Ein einzigartiges Zeitdokument von Astrid Lindgren. "Wie ist es möglich, dass die Menschheit solche Qualen erleiden muss, und warum gibt es Krieg?" Astrid Lindgren hat unsere Kindheit geprägt.
Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist haben Millionen Leser begeistert. Weltweit erstürmte die Millennium-Trilogie die Bestsellerlisten und sprengte mit mehr als 80 Millionen verkauften Exemplaren alle Dimensionen.
In jedem Leben gibt es eine Stunde Null: der totale Zusammenbruch und gleichzeitig ein Neuanfang. Drei Frauen aus drei Generationen, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben angelangt sind, die vor den Ruinen ihres Lebens stehen.
Ein aufrüttelnder Roman über Rassismus, Kolonialismus und kulturelle Identität. Eine schwedische Familie kommt 1969 in die liberianische Minenstadt Yekepa, nachdem der Vater, Hektor, dort eine Stelle als Personalchef bei der schwedischen Minenfirma LAMCO angenommen hat.
Außerordentlich spannend, wunderschön geschrieben und unbedingt zu empfehlen. Bestsellerautor Lee Child über "Schwarzer Winter". Lappland 1717: In der Nähe des abgelegenen Dorfes Blackåsen finden die beiden Mädchen Frederika und Dorotea ihren Nachbarn Eriksson tot im Wald.
Zur Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut. Jurist, Sozialdemokrat, Humanist. Fritz Bauer gehört zu den bedeutendsten jüdischen Remigranten im Nachkriegsdeutschland. Als hessischer Generalstaatsanwalt, der den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg brachte, hat er bundesrepublikanische Geschichte geschrieben. Die öffentliche Wirksamkeit des Auschwitz- Prozesses und dessen politische Folgen sind für das Selbstverständnis der Westdeutschen nicht hoch genug einzuschätzen. Anlässlich des 50. Jahrestags des Auschwitz-Prozesses veranstaltet das Jüdische Museum Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut eine umfassende Ausstellung zu Leben und Werk Fritz Bauers.
Ein toter Professor, eine kompromittierte EU-Kommissarin und ein blutiges Smartphone in den Händen eines blinden Bettlers. Im Kampf gegen die mächtige Energie-Lobby überschreitet Paul Hjelm die Grenzen der Legalität und schickt seinen Ex-Kollegen Gunnar Nyberg ins Herz der Finsternis.