Liebe im Tessin: Eveline Hasler zeichnet besondere Lebens- und Liebeswege nach.
Waren sie nicht fast alle einmal südlich der Alpen: malende, dichtende, philosophierende Menschen? An diesen leuchtenden Seen, in den Gärten mit ihrer betörenden Pflanzenvielfalt, erlebten viele von ihnen kürzere oder längere Ewigkeiten.
Diese zwölf Geschichten aus dem Tessin, Romane in Kleinstformat, zeigen ein großes Spektrum der Liebe und werfen auf bekannte Persönlichkeiten ein neues Licht.
Neu 2021-1.HJ (Thema)
Ein Schnuppertag im Paradies
Die Menschen streben nicht mehr nach dem Paradies: Manche wollen lieber zur Hölle fahren, wo sie sich endlose Unterhaltung erhoffen. Um an die göttlichen Verheißungen des Himmels zu erinnern, wird dort ein Tag der offenen Tür organisiert. Der Teufel schläft aber nicht - und lädt ebenfalls zum Schnuppertag.
Himmlisch gut und teuflisch durchtrieben: Ein Abenteuer voller Humor, das zeigt, was wirklich zählt im Leben.
Postkoloniale Theorien sind ein transdiszpliäres Unternehmen und thematisieren die vielfältigen Nachwirkungen von Imperialismus und Kolonialismus. Sie umfassen aktuelle Formen des 'Orientalismus' und der Konstruktion des globalen Südens als 'unterentwickelt' ebenso wie die identitären Effekte von Diaspora- und Migrationserfahrungen, eine Kritik des westlichen modernen Selbstverständnisses nicht weniger als die Analyse alter und neuer Formen von Rassismus. Ferner beschäftigen sie sich mit globalisierten Formen des Regierens, Fragen von Staatlichkeit sowie der Genese und Gültigkeit weltweiter Normen und Rechte. Die Wurzeln postkolonialer Theorien liegen in der Reflexion über antikolonialen Widerstand und in der Auseinandersetzung mit der Literatur aus ehemaligen Kolonien.
Der aktualisierte und erweiterte Verlags-Bestseller-Wissenschaftsautorin Marion Schimmelpfennig räumt erneut mit den Lügen der Kosmetikbranche auf. Auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse nimmt sie die Inhaltsstoffe ein zweites Mal unter die Lupe und erläutert auf leicht verständliche Weise (und mit wissenschaftlichen Belegen), weshalb diese Substanzen gefährlich sind. Sie erläutert, weshalb Glycerin nicht in Pflegeprodukte gehört und was es mit dem angeblichen "Säureschutzmantel" der Haut auf sich hat. Die Liste der bedenklichen Inhaltsstoffe zum Nachschlagen im Anhang des Buches wurde deutlich erweitert.
Die moderne Matriarchatsforschung grenzt sich von der älteren Forschung zu diesem Thema durch ihr wissenschaftlich-methodisches Vorgehen ab. Das wird am Anfang dieses Buches gezeigt. Es folgt ein kurzer, kritischer Überblick über die bisherige Forschung und ihre Entwicklung. Die moderne Matriarchatsforschung macht diese völlig andere Gesellschaftsform, die nicht die Umkehrung des Patriarchats ist, wieder zugänglich. Durch die kulturvergleichenden Analysen wird unsere Vorstellung von matriarchalen Gesellschaften immer reicher. Das berührt und verändert alle sozio-kulturellen Bereiche unseres Wissens. In diesem Sinne ist die moderne Matriarchatsforschung heute Grundlagenforschung und ein neues philosophisches Paradigma.
Prof. Dr. Rudolf Jürschik (Jahrgang 1935) bekleidete von Mai 1977 bis zum Wendeherbst 1989 die Position des Chefdramaturgen im VEB DEFA-Studio für Spielfilme. In dieser Zeit sind bedeutende DEFA-Filme entstanden, z.B. SOLO SUNNY (1980) von Konrad Wolf, DER AUFENTHALT (1983) von Frank Beyer oder EINER TRAGE DES ANDEREN LAST (1988) von Lothar Warneke. Andere ambitionierte Filmprojekte, wie das große »Simplicissimus«-Vorhaben von Franz Fühmann und Heiner Carow, scheiterten an ökonomischen und politischen Erwägungen. Über viele Vorgänge der Filmproduktion und Filmpolitik jener Zeit berichtet Jürschik aus intimer Kenntnis der Abläufe, aber auch mit der nötigen kritischen Distanz, die unerlässlich für die historische Einordnung dieser Phase der DEFA-Geschichte ist.
»Ohne die Zettel, also allein durch Nachdenken, würde ich auf solche Ideen nicht kommen.«
Niklas Luhmann
Der Kommunikations- und Medienwissenschaftler Hektor Haarkötter hat die erste Kulturgeschichte des Notizzettels geschrieben und gleichzeitig eine Philosophie dieses unscheinbaren Mediums verfasst. Denn Notizzettel - Einkaufszettel, Spickzettel, Schmierzettel, Skizzen, Entwürfe, Karteikarten, Haftnotizen, Wandkritzeleien - sind der erste Haltepunkt vom Gedanken zum Geschriebenen: Ich denke, also notiere ich. Wer den Menschen beim Notieren zusieht, der kann ihnen beim Denken zusehen.
Erstmals erzählt Hektor Haarkötter die Kulturgeschichte des Notizzettels von den dunklen Anfängen bis in die unklare Zukunft und formuliert gleichzeitig dessen Theorie.
44 umkämpfte Autorinnen und ihre Theateraufführungen in der DDRDie vierzig Theaterjahre der DDR haben unglaubliche Geschichten hervorgebracht. Sie handeln von Verhinderungen, Verboten, Demütigungen. Aber ebenso viele Geschichten erzählen von Witz, List und großem Theater. Es sind tragische, komische, abenteuerliche und mutige Storys. Sie alle spielen hinter den Kulissen. Es sind Szenen aus der Kulturgeschichte eines untergegangenen Staates und einer mächtigen Partei, die das Theater als ideologisches Vehikel besonders wichtig nahm. Oft wichtiger, als dem Theater gut tat.Trotz aller Widrigkeiten entstanden erstaunliche und außergewöhnliche Theaterstücke.
Zwischen 1917 und 1922 organisierte sich während der Russischen Revolution eine eigenständige autonome Volksbewegung in der Ukraine – die Machnowstschina. Ihr gelang es, trotz ständiger Angriffe von Seiten der konterrevolutionären Generäle Denikin und Wrangel, unter der Führung von Nestor Machno ein Gemeinwesen aufzubauen, das vier Jahre lang ohne Parteien, Ausbeutung und Unterdrückung funktionierte, bis die Rote Armee unter Trotzki die freien Kommunen und Agrarkollektive niederschlug.
Die Grenzen und Zwänge, auf die nationalstaatliche Politik im Kontext der Corona-Pandemie stößt, sind Ausdruck einer »multiplen Krisenkonstellation«. Sie können aber ebenso als Anstoß für lokale wie globale Richtungsentscheidungen kreativ gewendet werden. In scharfsichtigen und einfühlsamen Essays wirft Werner Wintersteiner nicht nur zentrale Fragen des Lebens und Überlebens auf, sondern zeichnet auch Entwürfe für Auswege aus den globalen Krisen. Aus der Kritik an der imperialen Lebensweise der Gegenwart entwickelt er die konkrete Utopie einer Wende hin zu Frieden, Solidarität, Gerechtigkeit und einem sanften Umgang mit der Natur: Ein Plädoyer für eine planetare Politik.