In dieser Welt gibt es keinen Reichtum, der unschuldig ist. Das grandios unorthodoxe Geschichtswerk Eduardo Galeanos - nach 36 Jahren in neuer Übersetzung!. Die Geschichte eines Kontinents von der Entdeckung bis zur Gegenwart.
I:BIB (Thema)
Martin Gregor-Dellin, einer der profiliertesten Kenner Richard Wagners gibt in dieser fundierten und fesselnden Biografie Auskunft über das Leben und Wirken des Musikgenies, über die Menschen, die ihn prägten und die er prägte, über die Stationen seines Schaffens, über seine Zeit, die er maßgeblich beeinflusste, und über seine unvergänglichen Werke.
Warum es keinen Krieg der Kulturen gibt. Sen plädiert dafür, zu erkennen, dass Menschen nicht nur eine Identität besitzen, sondern mehrere, denn jeder Mensch ist Mitglied in einer Vielzahl von Gruppen. Während die Welt zunehmend aufgeteilt wird in Blöcke aus Religionen, Kulturen oder Zivilisationen, geraten uns andere Faktoren des menschlichen Daseins wie Klasse, Geschlecht, Bildung, Beruf, Sprache, Kunst, Wissenschaft, Moral oder Politik immer mehr aus dem Blick. Globale Bemühungen, der eskalierenden Gewalt Einhalt zu gebieten, scheitern zudem an einer Konzeptlosigkeit, die das direkte Resultat dieser undifferenzierten und eindimensionalen Konstruktion von Identität ist. Wenn die Beziehungen zwischen menschlichen Individuen auf einen "Krieg der Kulturen" reduziert werden, dann schnappt die "Identitätsfalle" zu. Menschen, die eine Fülle von Identitätsmerkmalen haben, werden auf ein einziges reduziert und verschwinden in kleinen übersichtlichen Schubladen.
Seit das Thema Umweltschutz ins gesellschaftliche Problembewusstsein selbst systemtreuer Bevölkerungsgruppen gerückt ist, wird von einem neuen "grünen Kapitalismus" gesprochen, der die Wunden der Natur nicht nur heilen, sondern gar dem herrschenden Wirtschaftssystem neuen konjunkturellen Schub verleihen soll. Klimawandel, Vergiftung der Meere und Trinkwasserressourcen, zunehmendes Artensterben, Verlust der Biodiversität sowie die Ausbreitung umweltbedingter Erkrankungen sind jedoch von jenem Wirtschaftssystem verursacht, um dessen Erhaltung es den Propheten des "grünen Kapitalismus" geht.
Das 20. Jahrhundert hören. Ausgezeichnet mit dem National Book Critics Circle Award und Guardian First Book Award 2008. In seinem gefeierten Buch erzählt Alex Ross über die Musik des 20. Jahrhunderts. Indem wir ihm zuhören, lauschen wir der eigenen Geschichte: den großen Biografien, den utopischen Träumen, den schicksalhaften Veränderungen.
Ihr Denken veränderte die Welt. Das Buch zum Film von Margarethe von Trotta. Hannah Arendt war der schwierigste Film, den ich je gemacht habe", sagt Margarethe von Trotta.
Die große Denkerin Hannah Arendt fühlte sich zeitlebens nur ihrem eigenen Verstand verpflichtet. Sich ihr zu nähern heißt für Trotta daher, "einem Menschen beim Denken zuzuschauen". Das Begleitbuch eröffnet einen Blick hinter die Kulissen des Films und erzählt die spannende Geschichte seiner Entstehung.
Vorw. v. Franziska Augstein. Hrsg. v. Martin Wiebel.
Das DDR-Wirtschaftsimperium des Alexander Schalck-Golodkowski - Mythos und Realität. Die Geschichte eines DDR-Staatsunternehmens außerhalb der Planwirtschaft.
Wie kein anderer Vertreter der christlichen Sozialethik ist Friedhelm Hengsbach SJ in den politischen Debatten der Bundesrepublik präsent und dies seit über drei Jahrzehnten. Politisch klar und auf hohem theoretischem Niveau begleitet er die Wirtschafts- und Sozialpolitik seit den Zeiten Helmut Kohls. Nicht weniger engagiert kommentiert er die Entwicklungen und verweigerten Reformen in der katholischen Kirche. Geschrieben für politisch Engagierte, sind viele seiner Interventionen in unterschiedlichsten Büchern und Zeitschriften verstreut. Zentrale und unverändert wegweisende Texte wurden für diesen Band ausgewählt und mit kurzen Einleitungen zu sechs Themenbereichen versehen. In seinen Nachworten unterzieht Friedhelm Hengsbach SJ seine Texte einer eigenen Relecture und wagt Ausblicke.
Bolivars Erben im Kampf um Eigenmacht, Identität und Selbstbestimmung. Die Politik des "Washingtoner Konsens" prägt bis heute die Volkswirtschaften Lateinamerikas. Auch aktuelle Reformvorschläge rütteln kaum an diesem Paradigma.
Dieser Sammelband untersucht gegenwärtige Veränderungen in der Sozialstruktur von Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Guatemala, Kolumbien, Jamaika, Kuba, Mexiko und Venezuela.
Warum Biosprit und Elektroantrieb den Klimawandel nicht aufhalten. Unter dem Eindruck von Klimakrise und absehbarer Erschöpfung fossiler Energieträger wie Erdöl wird über neue Technologien zur Fortsetzung des gängigen Mobilitätsmodells diskutiert: Aus Pflanzen hergestellte "Bio"kraftstoffe und Elektroautos sollen Abhilfe schaffen. Eine falsche Strategie, wie Bernhard Knierim darlegt.