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In seinem Buch Jenseits des Neoliberalismus rechnete Colin Crouch unlängst mit der neoliberalen Wirtschaftspolitik ab und plädierte für mehr soziale Gerechtigkeit. In Markt und Moral spricht er sich nun klar für eine freie Marktwirtschaft aus, die durch staatliche und zivilgesellschaftliche Maßnahmen reguliert wird.

ISBN 978-3-7092-0110-7 vergriffen

Nicht einmal im Fußball hat Lateinamerika derzeit Spektakuläres zu bieten. Eine große Ausnahme machen dagegen ganz neue politisch-ökonomische Modelle. In einer ganzen Reihe von Ländern haben Mitte-Links- oder Links-Regierungen wesentliche progressive gesellschaftliche Veränderungen bewerkstelligen können.

ISBN 978-3-89438-545-3 vergriffen

Die Europäische Union und der Internationale Währungsfonds wollten Griechenland als Versuchslabor für kapitalistisches Krisenmanagement nutzen. Aber der vielfältige Widerstand machte aus dem Objekt des Experiments ein politisches Subjekt und durchkreuzte die Pläne der Eliten. Die Demokratie, ihre Idee und ihre Grenzen werden nun an ihrer Wiege, in Griechenland, neu erfunden. Costas Douzinas erörtert die globale Krise und das Recht auf Widerstand, ergründet neoliberale Biopolitik und direkte Demokratie. Er beleuchtet auch die Verantwortung der Intellektuellen und die Poesie der Multitude.

ISBN 978-3-944233-09-3 vergriffen

Nein, die Krise in Griechenland ist nicht vorüber. Im Gegenteil: Wie Säure frisst sie sich in den Alltag. Menschen wie du und ich rutschen in Armut und Obdachlosigkeit. Eine Besserung ist nicht in Sicht.

ISBN 978-3-222-13410-4 vergriffen

Die Immobilienblase in Spanien ist geplatzt, die Profiteure haben ihr Geld rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Zurückgeblieben sind nur noch Verlierer. Ihnen gilt Rafael Chirbes Interesse und seine Empathie. Esteban hatte sich als junger Mann ein anderes Leben erträumt, ist dann aber doch in der Familienschreinerei hängengeblieben.

ISBN 978-3-88897-867-8 vergriffen

Wie wollen wir in Zukunft leben? Es gärt. Kaum wird das Ende der Krise eingeläutet, nimmt die nur ihren nächsten Anlauf. Millionen Menschen fürchten sich vor der Zukunft. Eine winzige Minderheit besitzt Milliarden. Die Mittelschicht wird zerrissen. Angst und Armut lassen bürgerliche Konsense bröckeln.

ISBN 978-3-86789-154-7 vergriffen

Der Euro hat den europäischen Einigungsprozess vorantreiben sollen, angesichts der aktuellen Schuldenkrise wird er jedoch vom Mörtel zum Dynamit; so lautet die Diagnose des Historikers Dominik Geppert. Die Sprengkraft des Euro werde Europa spalten und einen neuen Nationalismus der einzelnen Länder erstarken lassen.

ISBN 978-3-944305-18-9 16,99 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)
08.10.2016 , Deutsch

Der Euro, die Krise und der große Raubzug. Im Gegensatz zu Tsunamis und Vulkanausbrüchen ist die Wirtschaftskrise keine Naturkatastrophe. Hier braucht es keine Betroffenheit, kein Lamentieren über unbezähmbare Kräfte, sondern soziale Verantwortung. Statt einer Einschränkung ihres Handlungsspielraumes bekamen Bankiers, Milliardäre und Spekulanten nach der Krise von 2008 noch mehr Macht. In Europa haben sie inzwischen einen fast unantastbaren Status erreicht und werden redlich "Märkte" genannt. Als wären sie Kaiser Nero, entscheiden sie Daumen nach oben oder nach unten über die Zukunft ganzer Nationen. Von Griechenland bis Italien verlangen sie, daß die Bürger für die von ihnen angerichtete Krise bezahlen, wieder und wieder. 
"Wie können sie es wagen?" ist eine Anklageschrift. Ihr Ziel ist es, die Gegenbewegung zu unterstützen, die Demokratie, Freiheit und Wohlstand von den Finanzgiganten für die Bürger Europas zurückerobern will.

ISBN 978-3-95518-003-4 08.10.2016 vergriffen Mehr Infos (Buch | Softcover) → d-nb.info
2015 , Deutsch

Die Krise hält uns in Atem und erzeugt zugleich ein diffuses Gefühl der Ratlosigkeit. Auf schier unüberschaubare Problemlagen folgen Maßnahmen, die wie Notoperationen am offenen Herzen der westlichen Welt wirken durchgeführt ohne Kenntnis der Krankengeschichte.

ISBN 978-3-518-29733-9 2015 22,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Die Deutschen und das Trauma der Inflation. Die Inflation, die Deutschland zwischen 1914 und 1923 erlebte, war die dramatischste Geldentwertung, die je in einem modernen Finanzsystem stattgefunden hat. Hilflos mussten die Menschen der Weimarer Republik mitansehen, wie die deutsche Wirtschaft zusammenbrach und sich ihr Geld in Luft auflöste.

ISBN 978-3-8275-0011-3 vergriffen