Die Selbstgerechten
Mein Gegenprogramm - für Gemeinsinn und Zusammenhalt

Urban, divers, kosmopolitisch, individualistisch - links ist für viele heute vor allem eine Lifestylefrage. Politische Konzepte für sozialen Zusammenhalt bleiben auf der Strecke, genauso wie schlecht verdienende Frauen, arme Zuwandererkinder, ausgebeutete Leiharbeiter und große Teile der Mittelschicht. Ob in den USA oder Europa: Wer sich auf Gendersternchen konzentriert statt auf Chancengerechtigkeit und dabei Kultur und Zusammengehörigkeitsgefühl der Bevölkerungsmehrheit vernachlässigt, arbeitet der politischen Rechten in die Hände. Sahra Wagenknecht zeichnet in ihrem Buch eine Alternative zu einem Linksliberalismus, der sich progressiv wähnt, aber die Gesellschaft weiter spaltet, weil er sich nur für das eigene Milieu interessiert und Diskriminierung aufgrund sozialer Herkunft ignoriert.

ISBN 978-3-593-51390-4 1. Auflage 14.04.2021 24,95 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)
ISBN 978-3-593-51610-3 1. Auflage 12.10.2022 15,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Sie entwickelt ein Programm, mit dem linke Politik wieder mehrheitsfähig werden kann. Gemeinsam statt egoistisch.

Mehr Infos

der Freitag, Buch der Woche

Gender, Queer, Flüchtlinge: Mit billigem Trick macht Lifestyle-Linke die Mehrheit zu Rechten. Rassismus, Homophobie und andere reaktionäre Einstellungen sind in unserer Gesellschaft wieder weit verbreitet und finden erneut eine zunehmende Resonanz. Dieser Eindruck entsteht zumindest in der öffentlichen Debatte. Wer genauer hinschaut, stellt fest: Das ist ein Märchen. Ein Auszug aus Sahra Wagenknechts neuem Buch "Die Selbstgerechten" focus 12.05.2021

Das Buch trägt sehr viel dazu bei, die aktuelle Situation zu verstehen, besonders warum die Linke neoliberal geworden ist und mit ihrer Identitätspolitik den Kapitalismus stützt. Wagenknechts Alternativen sind jedoch untauglich. Rezension von Jan Müller Freier Funke 08.05.2021

Linke Galionsfigur: Passen Partei und Kandidatin noch zusammen? (ARD Mediathek bis 29.04.2022) WDR 29.04.2021

"Was wir einfordern müssen, ist echte Gleichbehandlung." Interview: Claudia Wangerin Telepolis 26.04.2021

Hat die Linke die Seiten gewechselt? Rezension von Jonas Höpken jonashoepken.de 24.04.2021

„Die wirklich Reichen haben auch durch Corona gewonnen.“ Die Politikerin rechnet scharf mit „Lifestyle-Linken“ ab. Wagenkecht bescheinigt der Regierung „katastrophales Krisenmanagement“ und warnt vor den sozialen Folgen von Corona. Von Thomas Tuma → Handelsblatt 14.04.2021

Umstrittenes neues Buch von Sahra Wagenknecht. Gespräch mit Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke (Podcast) → WDR3 14.04.2021

«In einer Demokratie muss man zur Grundlage nehmen, was die Menschen wollen, und nicht, was einigehippe Weltbürger schön finden» Identitätspolitik hält sie für kontraproduktiv, offene Grenzen für gefährlich und den Nationalstaat für unentbehrlich. Mit ihrem neuen Buch schreckt die deutsche Linken-Politikerin ihre Parteikollegen auf. Sie richte ihre Überzeugung nicht danach aus, was ihr Umfeld von ihr erwarte, sagt Wagenknecht im Gespräch. → NZZ 14.04.2021

Hat die Linke die Seiten gewechselt? „Die Selbstgerechten“ – Wagenknechts Frontalangriff auf die Identitätspolitik → Nachdenkseiten 14.04.2021

„Die Selbstgerechten” von Sahra Wagenknecht: Eine Kritik. Von Norbert Häring → Geld und mehr 12.04.2021

Der Lifestyle-Linke lebt in einer anderen Welt. Ein Gastbeitrag von Sahra Wagenknecht → t-online 12.04.2021

Autoreninfos

Sahra Wagenknecht (Jahrgang 1969) ist eine deutsche Politikerin, Publizistin und promovierte Volkswirtin, die über viele Jahre eine prägende Persönlichkeit der politischen Linken in Deutschland war. Sie wurde in Jena geboren und studierte Philosophie und Neuere deutsche Literatur, bevor sie später in Wirtschaftswissenschaften promovierte. Wagenknecht begann ihre politische Laufbahn noch in der Endphase der DDR und engagierte sich nach der deutschen Wiedervereinigung in der Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS), aus der später die Partei Die Linke hervorging; innerhalb dieser Partei gehörte sie zu den führenden Vertreterinnen eines marxistisch geprägten Flügels. Von 2004 bis 2009 war sie Mitglied des Europäischen Parlaments, anschließend von 2009 bis 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages, wo sie unter anderem wirtschaftspolitische Sprecherin und von 2015 bis 2019 gemeinsam mit Dietmar Bartsch Vorsitzende der Bundestagsfraktion Die Linke war. 2023 verließ sie nach langjährigen innerparteilichen Konflikten die Partei Die Linke und gründete mit politischen Mitstreitern die Partei Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit (BSW), deren Namensgeberin und zentrale politische Figur sie wurde. Wagenknecht trat als Kanzlerkandidatin dieser Partei bei der Bundestagswahl 2025 an; die Partei scheiterte jedoch knapp an der Fünf-Prozent-Hürde. Neben ihrer politischen Tätigkeit veröffentlichte sie mehrere Bücher zu Wirtschafts-, Sozial- und Gesellschaftspolitik und tritt regelmäßig als Kommentatorin politischer Debatten in Medien und öffentlichen Veranstaltungen auf. 

Wikipedia (DE): Sahra Wagenknecht  |  Website: Sahra Wagenknecht

Verlag

Erstellt: 11.04.2021 - 16:23  |  Geändert: 04.03.2026 - 06:25