Für einen ökologischen Sozialismus
Interventionen
Links, gerecht, ökologisch - Thomas Pikettys neue Interventionen
Was tun, wenn die Welt brennt und die Reichsten noch Öl ins Feuer gießen? Die Herausforderungen unserer Zeit erfordern globale Lösungen, während paradoxerweise der Nationalismus ein Comeback feiert. Für Thomas Piketty gibt die weltpolitische Lage nicht nur Anlass zur Sorge, sondern auch zu einer erneuten Intervention im Namen echter Veränderung. In dieser Auswahl seiner Kolumnen aus den Jahren 2020 bis 2025 widmet er sich der ökonomischen Ungleichheit in Zeiten der ökologischen Krise und der Frage, wie wir beides endlich überwinden können.
Soziale Ungleichheit und der Klimawandel gehören ohne Frage zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Thomas Piketty zeigt, dass sich diese globalen Problemlagen gegenseitig bedingen ? und nur zusammen gelöst werden können. Die grundlegenden Verflechtungen von Ökonomie und Umwelt betrachtet er im Prisma brisanter Themen und Debatten, von den geopolitischen Verschiebungen und der Renaissance des wirtschaftlichen Protektionismus über den Krieg Russlands gegen die Ukraine bis hin zur Zukunft Israels und Palästinas. Inmitten der aktuellen welt- und wirtschaftspolitischen Tendenzen zur Abschottung hält Piketty ein visionäres Plädoyer: für ein föderales und starkes Europa, eine international vernetzte Linke und eine Globalisierung, die verträglich für Mensch und Umwelt ist. Für einen ökologischen, demokratischen und partizipativen Sozialismus. Für notwendige Utopien.
Kolumne beim SurPlus Magazin Pikettys Perspektive
Rezension
Für einen ökologischen Sozialismus: Mit Piketty begreifen, was im Westen seit Jahrzehnten falsch läuft: 2014 veröffentlichte Thomas Piketty sein Buch „Das Kapital im 21. Jahrhundert“. Weltweit wurde es mehr als 2,5 Millionen Mal verkauft. Aber an der Politik in Europa hat es nichts geändert. Im Gegenteil: Nationalisten, Populisten, Neoliberale bestimmen das Feld, gewinnen die Wahlen. Die Schuldenberge der Staaten wachsen, weil allein die Interessen der Superreichen zu Politik werden. Aber Piketty schreibt weiter. In der Zeitung „Le Monde“ veröffentlicht er immer wieder Kolumnen, in denen er die medialen Aufreger der Zeit gegen den Strich bürstet. Von Ralf Julke Leipziger Zeitung 10.10.2025
Weitere Pressestimme
„Thomas Piketty bietet eine kurze und prägnante Lösung an, die eine Bedingung darstellt, um überhaupt die Klimafrage sinnvoll anzugehen.“
Frankfurter Rundschau, Michael Hesse