Saree Makdisi, Professor für englische Literatur und vergleichende Literaturwissenschaft an der UCLA in Los Angeles, ein Neff e des 2003 verstorbenen Harvard-Professors Edward Said, legt mit Palästina - Innenansichten einer Belagerung keine neue Chronik israelischer Besatzungspolitik seit 1948 vor,
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Fisks Bericht ist ein dramatisches, bedrückendes, aber zugleich auch zutiefst politisierendes Beispiel für engagierten Journalismus. Seine persönliche Haltung und seine Betroffenheit sind in jedem Satz spürbar. Zugleich will er die Schuldigen namhaft machen und so der Weltöffentlichkeit die Hintergründe von Krieg und Gewalt im Libanon erklären. Erstmals erscheint nun Fisks Reportage über eines der grässlichsten Verbrechen der vergangenen Jahrzehnte in deutscher Übersetzung.
Kein Geheimdienst weltweit ist so bekannt, keiner so legendär und berüchtigt wie der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad. Gefeiert wurde er für das Aufspüren des Kriegsverbrechers Adolf Eichmann, kritisiert für die Ermordung eines marokkanischen Kellners als Vergeltung der Attentate von München 1972.
Der Zionismus erlebte seinen größten Triumph mit der Gründung des Staates Israel 1948. Die zionistische Ideologie und die aus ihr sich ableitende praktische Politik sind Gegenstand harter theoretischer Kontroversen, nicht zuletzt in Israel selbst. In seinem neuesten Werk untersucht Ilan Pappe die Rolle dieser Ideologie, insbesondere ihren Einfluss auf das Erziehungssystem, die Medien sowie die israelische Film- und Fernsehproduktion.
Für die Neuauflage des erstmals 2011 erschienenen Buches haben sich der Historiker Thomas Kunze und der Journalist Thomas Vogel erneut auf die Reise durch die 15 ehemaligen Sowjetrepubliken begeben.
Als Mahnmal gegen das Vergessen schuf Alain Resnais 1955 mit NACHT UND NEBEL eine eindringliche Dokumentation über das Geschehen in den Konzentrationslagern.
Zülfü Livaneli wurde als Künstler von Millionen gefeiert und musste dennoch jahrelang im Exil leben. Wie kaum ein anderer steht er für die Widersprüche der Türkei. In seinen mitreißenden Erinnerungen lässt er ein Leben Revue passieren, das spannender ist als jeder Roman.
Die Proteste der letzten Zeit haben die Unzufriedenheit der Bürger offenbart: Politiker scheinen weit weg vom Alltag und mit Großprojekten wie Bahnhöfen oder Flughäfen überfordert. Im Gegensatz dazu sind die Menschen eigensinnig wie nie.
Amerikaner und Deutsche denken sehr unterschiedlich über den Staat, Gerechtigkeit in der Gesellschaft, die Rolle der Wirtschaft, Freiheit. Debatten über Klimaschutz, Gesundheitsreformen, Abhörskandale und nicht zuletzt Rassismus und Polizeigewalt zeigen dies.
Als 1916 die Staatsgrenzen Syriens und seiner Nachbarstaaten gezogen wurden, war die Region schon ein Spielball der Großmächte. Hundert Jahre später liegt das Land in Trümmern. Zeitzeugen berichten über Leben, Hoffnungen und Scheitern in Syrien.