Als Pariser Kommune (französisch La Commune de Paris) wird der während des Deutsch-Französischen Krieges spontan gebildete revolutionäre Pariser Stadtrat vom 18. März 1871 bis 28. Mai 1871 bezeichnet, der gegen den Willen der konservativen Zentralregierung versuchte, Paris nach sozialistischen Vorstellungen zu verwalten. Ihre Mitglieder werden Kommunarden (frz. communards, Sg. communard) genannt. Die Pariser Kommune gilt als Vorbild der Rätedemokratie

Wikipedia (DE): Pariser_Kommune

1. Auflage 18.09.2025 , Deutsch

Jacques Vingtras wird in einem umkämpften Paris zum Mitbegründer der Pariser Kommune.

Früher sorgte Jacques Vingtras in den Pariser Politkreisen für Aufruhr – nun arbeitet er als Hilfslehrer und bürstet sich den Bart. Nur seine Feierabende gehören noch seinem Kampf gegen die Bourgeoisie. Als ihm eine scharfe Rede seine Anstellung kostet, stürzt er sich zurück in die Politik und in ein Paris, das im ausgehenden 19. Jahrhundert ganz im Zeichen des Wandels steht: ...

ISBN 978-3-293-71011-5 1. Auflage 18.09.2025 16,00 € Portofrei Bestellen (Buch: Taschenbuch)
1. Auflage 20.03.2025 , Deutsch

Im pulsierenden Paris von 1851 formt sich Jacques Vingtras’ revolutionärer Geist. 

Mit seinen Hundezähnen und Kämpferschultern kommt der unbedarfte Jacques Vingtras 1851 ins pulsierende Paris. Frisch vom Gymnasium, ist er endlich der engen Provinz und dem direkten Einfluss der Eltern entkommen. Seine neu gewonnene Freiheit widmet er der Lektüre verbotener Bücher und leidenschaftlichen Diskussionen bei Zwiebelsuppe und billigem Wein. Im Kreis von Gleichgesinnten entwickelt sich sein revolutionärer Geist, und so steigt er in den drei blutigen Dezembernächten, die ganz Frankreich verändern, auf die Barrikaden – bereit, für seine Ansichten zu sterben.

ISBN 978-3-293-71010-8 1. Auflage 20.03.2025 16,00 € Portofrei Bestellen (Buch: Taschenbuch)
1. Auflage 09.09.2024 , Deutsch

Jules Vallès widmet seine Geschichte all jenen, »die in der Schule vor Langeweile umkamen oder zu Haus weinten, die in der Kindheit von ihren Lehrern tyrannisiert oder von ihren Eltern verprügelt wurden«. Ein unverzichtbarer Klassiker der Weltliteratur.

In der Familie des jungen Jacques gelten harsche Regeln von Sitte und Anstand, ständig eckt er an. Nur bei seiner Cousine auf dem Land entkommt er dem strengen Elternhaus. Aus den Hinterhöfen steigt der Gestank von gekochtem Schlamm, aber die Geschichten seines Onkels und das Treiben der Tischlergesellen sorgen für Abwechslung. Als er Bücher in die Finger bekommt, die von Revolution sprechen, ist er gefangen von den Stimmen, die seine Lasten zu kennen scheinen.

ISBN 978-3-293-71009-2 1. Auflage 09.09.2024 16,00 € Portofrei Bestellen (Buch: Taschenbuch)
2. Auflage überarbeitet 07.04.2026 , Deutsch

»Alles muss man selber machen« ist ein Buch über Menschen, die sagen: So kann es nicht weitergehen – wir nehmen unser Schicksal selbst in die Hand. Ob in den Straßen von Paris 1871, den Fabriken Petrograds 1917, den Städten und Dörfern Nordsyriens oder im Urwald von Chiapas – überall entstanden im Zuge von sozialen Konflikten und Aufständen Räte: Selbstorganisierte Zusammenschlüsse in allen gesellschaftlichen Bereichen, die nicht nur protestieren, sondern beginnen, das gesamte Leben neu zu gestalten. 

ISBN 978-3-320-02434-5 2. Auflage überarbeitet 07.04.2026 24,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)
1. Auflage 21.11.2024 , Deutsch

Mit Anarchistische Ökologien zeigt Milo Probst, wie Anarchistinnen und Anarchisten zwischen 1870 und 1920 immer wieder nach neuen Formen suchten, diese Erde zu bewohnen und von ihren Reichtümern zu leben. Dabei lässt der Historiker vielfältige Stimmen zu Wort kommen, von Berühmtheiten wie Pëtr Kropotkin oder den Brüdern Élie und Élisée Reclus über unbekanntere Autoren wie Jean Grave oder André Léo bis hin zu anonymen Verfassern von Zeitungsartikeln. 

ISBN 978-3-7518-2044-8 1. Auflage 21.11.2024 32,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)
ISBN 978-3-7518-2044-8 1. Auflage 21.11.2024 Kostenlos Download (PDF) von www.matthes-seitz-berlin.de

Im Leben wie im Denken so radikal wie kaum ein zweiter, sind Élisée Reclus' politische, anthropologische und ökologische Schriften aktueller denn je. Nach der Freiheit des Menschen strebend, lehnt er alle Autoritäten außer derjenigen der Vernunft ab und wusste schon vor 150 Jahren, dass die Menschheit auf Gedeih und Verderb ein Ganzes mit dem Planeten bildet. Mitten in der Entstehungsphase der Moderne sieht er ihre ökologische Krise voraus und regt zur Erfindung neuer solidarischer Beziehungsformen an, die über die Menschen hinaus auch die Tiere und Pflanzen einschließen.

ISBN 978-3-7518-3000-3 15,00 € Portofrei Bestellen
1. Auflage 2023 , Deutsch

"Bis zum heutigen Tag stellt die Commune den einzigen Versuch eines revolutionären Urbanismus dar", schreibt Henri Lefebvre, während sich um ihn herum, an den Universitäten von Strasbourg und Nanterre, die Ereignisse von 1968 zusammenbrauen. In Auseinandersetzung mit der Pariser Commune von 1871 entdeckt Lefebvre das revolutionäre Potential urbaner Gesellschaften. Das Thema "Stadt" rückt ins Zentrum seiner Aufmerksamkeit. Er begeistert sich für frühe Formen zivilgesellschaftlicher Selbstorganisation und beschreibt die Bedeutung sozialräumlicher Widersprüche für die Entstehung revolutionärer Bewegungen. Das Buch La proclamation de la Commune, erschienen 1965, trägt die Spuren dieser vielfältigen Umbrüche in sich: Thematisch, stilistisch und im kleinsten sprachlichen Detail gleicht es einem steinbruchartigen Konvolut. Baustelle Commune.

ISBN 978-3-943253-61-0 1. Auflage 2023 24,00 € Portofrei Bestellen (Buch)

Blanche de Rigny mag keine gesunden Beine haben, aber sie verfügt über andere Ressourcen. Mit deren Hilfe gräbt sie die Geschichte ihres verträumten Vorfahren Auguste de Rigny aus. Und stellt fest, dass sich der Wert eines Menschenlebens seit den Gemetzeln von 1870 nur geringfügig verändert hat. Die aktuelle Schieflage ist global, dazu die drohende Klimakatastrophe: Man muss etwas tun! Blanche macht sich schlau und greift zu eigenwilligen Mitteln ...

ISBN 978-3-86754-252-4 20,00 € Portofrei Bestellen
31.10.2024 , Deutsch

Louise Michel (1830-1905) - für die einen »die blutrünstige Wölfin«, für die anderen »die rote Jungfrau« - gilt als Symbolfigur der Pariser Kommune im Frühjahr 1871. Zum ersten Mal in der Geschichte übernahmen Arbeiterinnen und Arbeiter die Macht. Louise Michel organisierte nicht nur die Versorgung der Hungernden und Verwundeten, sie beteiligte sich an den Klub- Debatten und auch am bewaffneten Kampf. Als außereheliches Kind eines Dienstmädchens wurde sie im Geist der Aufklärung von den Großeltern erzogen. Nach der Niederschlagung der Pariser Kommune machte man Louise Michel den Prozess und deportierte sie 1873 in die Strafkolonie Neukaledonien östlich von Australien. Dort erlernte sie die Sprache der Kanak und vermittelte in zwei Schriften deren Mythen und Kultur. 

ISBN 978-3-320-02381-2 31.10.2024 14,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)