Die Revolte
Roman. Die Jacques-Vingtras-Romane (3)
Jacques Vingtras wird in einem umkämpften Paris zum Mitbegründer der Pariser Kommune.
Früher sorgte Jacques Vingtras in den Pariser Politkreisen für Aufruhr – nun arbeitet er als Hilfslehrer und bürstet sich den Bart. Nur seine Feierabende gehören noch seinem Kampf gegen die Bourgeoisie. Als ihm eine scharfe Rede seine Anstellung kostet, stürzt er sich zurück in die Politik und in ein Paris, das im ausgehenden 19. Jahrhundert ganz im Zeichen des Wandels steht: ...
... Vingtras begründet die Pariser Kommune mit, erlebt den Einmarsch der Armee von Versailles, den Barrikadenkrieg und die blutige Maiwoche. Während in der Stadt die Kämpfe wüten, steuert auch er auf den dramatischen Höhepunkt seines Lebens zu.
Der Abschluss Jules Vallès’ autobiografischer Trilogie, gewidmet allen, »die als Opfer der sozialen Ungerechtigkeit gegen eine schlecht eingerichtete Welt zu den Waffen griffen«.
Wikipedia (FR): Jacques Vingtras
Rezension
Das Ziel eines unruhigen Lebens – die Revolution: Jules Vallès war ein Revolutionär, unmittelbar beteiligt an der Pariser Commune. Aber
Vallès war auch ein revolutionärer Schriftsteller, der in einem radikalen, atemlosen Stil die Geschichte seines unruhigen Lebens in drei autobiografischen Romanen beschrieb. Heute ist Vallès, der „Antiliterat“, ein Klassiker der französischen Literatur. [Podcast 6:25 und Artikel] Von Enno Stahl Deutschlandfunk 04.05.2023
Autoreninfos
Übersetzt von
Christa Hunscha, geboren 1935 in Berlin, arbeitete als Journalistin und Übersetzerin und gestaltete Film- und Hörfunkbeiträge, zum Beispiel für den WDR. 1974 verfasste sie eine kritische Studie zur Darstellung der Wirklichkeit in Kinderbüchern und Kinderfernsehen. Hunscha starb 1985 in Bonn. VLB-TiX (18.06.2026)