"Ich will so gerne anders sein", ruft ein kleiner Junge, als er vor seinen Hausaufgaben sitzt. Groß und stark will er sein, leicht lernen, seine Brille loswerden, anders eben! Und Anders nennt man ihn darum. Aber anders hexen kann ihn nur der Große Zauberer. Da begegnet er Federchen, schrumpft auf die Größe eines Flohs und wird mit dem Wind von Abenteuer zu Abenteuer gewirbelt, dem Großen Zauberer entgegen.
Magie (Thema)
Dies ist die Geschichte zweier Freunde. Dies ist die Geschichte von Lester und Bob. Lester ist bei allen beliebt. Lester hat immer etwas zu erzählen und macht Bob jede Menge Vorschläge, was die beiden unternehmen können. Lester ist eine Ente. Bob ist der Freund von Lester. Bob sagt kein Wort zuviel.
Santiago de Chile 1973 kurz vor dem Putsch gegen Salvador Allende. Pedro Machuca kommt in die Klasse von Gonzalo Infante. Er ist einer der Jungen aus den Elendsvierteln, denen Pater McEnroe, der sozial engagierte Schulleiter von St.Patrick, den Besuch der elitären Privatschule ermöglicht.
Inselabenteuer und Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft: Kruso, der erste, lang erwartete Roman von Lutz Seiler, schlägt einen Bogen vom Sommer 89 bis in die Gegenwart.
Ein literarischer Thriller über Freundschaft und Verrat. Die Welt um Albert, einen deutschen Aussteiger, ist geschrumpft, seit er im Irak entführt wurde. Sie besteht nur noch aus dem, was der Zwischenraum zwischen den roh gezimmerten und doch unüberwindlichen Holzlatten des Verschlags zeigt, in den seine Entführer ihn eingeschlossen haben.
Großartiger Wohlfühl-Grusel mit Lachgarantie. Kommst du mit auf die Burg zu Grottenow? Dort lebt, zusammengeschustert und zum Leben erweckt von einem verrückten Professor, der kleine Stichkopf.
Wajda wächst in einer Vorstadt von Riad auf. Sie träumt davon, sich mit dem Nachbarjungen ein Wettrennen auf eigenem Fahrrad zu liefern.
Wie viel Freundschaft braucht der Mensch? "Freunde werden aufgrund der Brüchigkeit von Beziehungen immer wichtiger", schreibt Soziologin Eva Illouz. "Freunde sind die neue Familie", titelte der STERN schon in den Neunzigern und auf den ersten Blick ist es plausibel: ...Ehen gehen schneller entzwei, Familien zerbrechen, wir gehen zum Studieren in die Ferne, ziehen der Arbeit halber ans andere Ende der Republik. Wir müssen mobil sein, lassen unser Heimatdorf und alte Freunde zurück, finden neue. Suchen sie uns selbst aus, anstatt wie mit der Familie auf immer verbunden zu sein.
Literatur, Journalismus, Film und Politik, nicht zu vergessen die Freundschaften, sind die großen Themen im öffentlichen Leben von Gabriel García Márquez. Und darum geht es in diesen Reden von der ersten, die er 1944 bei seinem Schulabschluss hielt, über die Nobelpreisrede 1982 bis zu jener anrührenden Ansprache 2007 in Cartagena de Indias bei der Vierzigjahr-Feier von "Hundert Jahre Einsamkeit".
Anfang der 1930er Jahre lebten in Berlinund anderen deutschen Großstätten infolge der prekären wirtschaftlichen Verhältnisse tausende Jugendliche auf der Strasse. Sie verdingten sich als Tagelöhner und Laufburschen, aber häufig führte ihr Weg sie auch in die Kriminalität oder Prostitution.