Wo stehen wir heute und was ist zu tun? Mit dieser Frage beschäftigt sich Slavoj Zizek in Fordern wir das Unmögliche. In einem Interview, dass Young-june Park mit ihm geführt hat, spricht er über den Arabischen Frühling, die globale Finanzkrise, Populismus in Südamerika, den Aufstieg Chinas und das Rätsel Nordkoreas.
Interview (Thema)
Weihnachtsgeschichten und -gedichte von Erich Kästner: ein herzerwärmendes Lesefest rund um rauschebärtige Langfinger, geschenklose Ehemänner, das Problem der Bescherungsgerechtigkeit und die wiederkehrende Erfahrung, dass am Ende des Jahres zuverlässig eine schöne Bescherung droht.
Im Herbst 1963 begann in Frankfurt der Auschwitz-Prozess. Über einen Zeitraum von knapp zwei Monaten berichtete der junge Kunsthistoriker Martin Warnke aus der Phase der Beweisaufnahme für die Stuttgarter Zeitung. Seine Artikel werden hier erstmals zusammenhängend publiziert.
18 Exkurse zum Verhältnis von Künsten und Medien. Die vielfach geforderte Freiheit des Einzelnen, Kunst nach eigenem Gutdünken zu rezipieren, zu genießen, aber auch zu produzieren und damit zu definieren, ist heute weithin Realität geworden.
Swetlana Geier, die Grande Dame der russischen Übersetzer, hat mit ihren herausragenden Neuübertragungen von Dostojewskijs großen Romanen neue Maßstäbe gesetzt.
Aufsehenerregend und authentisch: die Schlacht von Stalingrad aus sowjetischer Perspektive. Im Dezember 1942 reiste eine Gruppe von Moskauer Historikern nach Stalingrad. Sie wollten die seit Monaten währende Schlacht, die von der Weltöffentlichkeit mit angehaltenem Atem verfolgt wurde, für die Nachwelt festhalten, aus der Sicht der Menschen, die dort kämpften.
Wirtschaftlich prosperierend, kulturell vielfältig und auf dem Weg vom Schwellenland zum modernen Industriestaat das ist das Bild, das die Regierung in Delhi gerne von Indien zeichnet. Von vielen Medien in Europa wird dies bereitwillig aufgenommen und verbreitet. Hunger und Ausbeutung kommen darin kaum vor.
Ist Europa noch zu retten? George Soros ist einer der legendärsten und umstrittensten Investoren unserer Zeit. Während er für seine erfolgreichen Finanzgeschäfte und sein philanthropisches Engagement von vielen bewundert wird, kritisieren ihn andere als Krisengewinnler und rücksichtslosen Spekulanten.
Giuseppe Ciulla und Vittorio Romano beschreiben unbefangen das Land, wie sie es vorfinden. Ihre Unbefangenheit mag sie auch zu einer manchmal etwas naiven Sichtweise führen, deren Ursprung sicher in der einseitigen Beeinflussung durch die italienischen Medien liegt, die vollkommen einseitig als Hofberichterstatter der NATO arbeiten. Z. B. unterstellen Ciulla und Ramano Milosevic, dass er Kosovaren vertrieb. Albaner wollten nur vor dem NATO Bombenteppich flüchten, manche nach Süden (Albanien) andere gingen dagegen nach Norden (Serbien) und stellten sich somit unter Milosevics Schutz, da sie als Flüchtlinge einfach den kürzesten Weg zur Rettung suchten, wie es üblicherweise Menschen auf der Flucht machen.
Das neue Buch von Ignacio Ramonet leuchtet in Interviews mit Hugo Chávez dessen Leben aus, bevor er als Anführer der Bolivarischen Revolution die Weltbühne betrat. Erzählt wird die Jugend von Chávez im venezolanischen Tiefland, seine militärische Karriere und die Politisierung in der Armee - in der der junge Chávez erstmals mit progressiven Ideen in Kontakt kam - bis hin zur Beteiligung an einem Volksaufstand gegen das neoliberale Regime des Sozialdemokraten Carlos Andrés Pérez 1992. In persönlichen Gesprächen mit Hugo Chávez, die über Jahre hinweg entstanden, formt sich die Geschichte des südamerikanischen Erdölstaates aus den Augen eines armen Jungen vom Land, der Jahre später zum Hoffnungsträger von Millionen Menschen werden sollte - nicht nur in Venezuela.