Was ist Gewaltlosigkeit – und warum sie aktiv sein muss? Von Tony Robinson Pressenza 24.08.26
Gewalt (Thema)
Eine Geschichte des Krieges von der Steinzeit bis zum Ende der Antike. Zivilisation und Krieg bilden zu unserem Leidwesen kein Gegensatzpaar. Umso interessanter ist es, dass sich erst verhältnismäßig spät, in Europa beispielsweise seit dem 6. Jahrtausend v.Chr., sichere Hinweise auf tödliche Gewaltakte gegen ganze Gruppen von Menschen finden.
Die Auseinandersetzung mit Diktatur und Menschenrechtsverletzungen in Spanien und Chile. Der "Fall Pinochet" - die durch den spanischen Ermittlungsrichter Garzón veranlasste Verhaftung des chilenischen Ex-Diktators - löste Debatten über Straflosigkeit sowie "verschwundene" Repressionsopfer aus.
Am 26. September 2014 wurden sechs Studenten im mexikanischen Bundesstaat Guerrero getötet, einer von ihnen wurde bestialisch zugerichtet und 43 sind seitdem verschwunden.
Und wenn du dich wehrst, wie weit wirst du gehen? Sommerferien. Zwei beste Freunde. Comics, Computerspiele, Musik und Mädchen. Und dann kommt der erste Schultag und bringt das Monster zurück.
Warum fürchten wir das Fremde, warum lehnen wir Fremde ab? Xenophobie - sie begleitet die Menschheit von Anbeginn. In ihrer eingehegten Form kann sie konstitutiv für Gruppen, Gesellschaften, Staaten sein.
Der Fall Mexiko: Warum wir eine neue globale Drogenpolitik brauchen. Seit Jahren lesen wir über die Schrecken, die der Krieg gegen die Drogen in Mexiko mit sich bringt. Das Massaker an 43 Studenten in der Region Guerrero ist nur die letzte Meldung, die internationale Schlagzeilen gemacht hat -
Mit 19 verletzte er im Gewalt- und Alkoholrausch einen Obdachlosen so schwer, dass dieser an den Spätfolgen starb. Der Knast krempelte den notorischen Gewalttäter um. Heute gibt er im Auftrag von Jugendämtern Kurse zu Gewaltprävention in Schulen und Gefängnissen.
Religionen stellen sich heute als friedliebend dar. Eine genaue Betrachtung hingegen zeigt, dass sie aus inneren Gründen nicht friedfertig sind; vielmehr musste ihnen Friedfertigkeit erst aufgedrängt werden.
Das Leiden an Entwertung und das Glück durch Anerkennung. Die (un)heimliche Macht der Werte. Nie gab sich unsere Gesellschaft selbstbewusster und freier als heute - und nie war der Hunger nach Anerkennung so groß. Barbara Strohschein untersucht in ihrem Buch erstmals ein Phänomen, das wir täglich beobachten: die Erfahrung der Entwertung.
Wo kommen all die Organe her, die in den Kliniken verpflanzt werden? Ein deutscher Journalist stößt auf dem Balkan auf eine Spur und sieht sich einer brutalen Organisation gegenüber, die mit dem Handel von Zwangsorganspenden beträchtliche Profite erzielt.