In seinem letzten Typoskript verarbeitete Max Frisch auf sehr persönliche Art und in einer für ihn typischen literarischen Form jenen Skandal, der die Schweiz 1989/1990 erschütterte: Fast eine Million Einwohner war während des Kalten Krieges vom schweizerischen Staatsschutz observiert worden.
Schweiz (Thema)
Das Geschäft mit geraubten Kulturgütern boomt. Im Schatten der politischen Erschütterungen im Nahen Osten und in Nordafrika kommt es zu beispiellosen Plünderungen antiker Stätten.
Warum das bedingungslose Grundeinkommen die richtigen Fragen stellt. Was würden Sie arbeiten, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre? Was würden Sie tun, wenn Sie tun könnten, was Sie wirklich wollen? Wofür stehen Sie morgens auf ? Was trauen Sie sich zu und was den anderen?
Katalog zur Ausstellung im Centre Pompidou, Paris. Der schweizerisch-französische Architekt Le Corbusier (1887-1965) hat die Debatten zu Architektur und Städtebau im 20. Jahrhundert so intensiv und nachhaltig geprägt wie niemand sonst.
Marco Camenisch schmeisst das Gymnasium, jobbt als Hilfsarbeiter im Tal und als Kuhhirt auf der Alp. Der junge Bündner lebt in Kommunen, raucht Gras, liest anarchistische Traktate, wird Vater - und zieht in den bewaffneten Kampf für eine Welt ohne Herrschaft.
Flins [bairisch für Asche, Bares, Moneten] - das ist der Stoff, aus dem viele weiß-blaue Träume sind. Und wenn das liebe Geld auch den Rest der Welt regiert, gibt es dazu doch eine ganz spezifisch bairische Haltung.
... "Schauen Sie, Herr Schwarzenbach, Sie sind doch Informatiker. Da haben Sie also Zugang zu sensiblen Daten." Aha, jetzt war die Katze endlich aus dem Sack. Darauf hätte er auch selbst kommen können.
Wenn Lukas Bärfuss über die großen Begriffe nachdenkt: Freiheit, Lüge, Raum, Zeit, "Wo bin ich hier?", dann geschieht das nie im im luftleeren Raum der Abstraktion. Immer erzählt er Geschichten.
"Kein Schriftsteller, der bei Trost ist, schreibt eine Autobiographie", lautet der erste Satz. Urs Widmer hat die eigene Warnung in den Wind geschlagen und ein großartiges Erinnerungsbuch verfasst.
Der Tod als inszeniertes Event für übersättigte, lebensmüde und wohlhabende Menschen. Warum entscheidet sich einer für ein solches Lebensende? Warum entdeckt ein anderer angesichts dieser Möglichkeiten erst seinen Lebenswillen?