Fruchtbarer Boden und billige Arbeitskräfte: Unschlagbare Produktionsbedingungen für Großunternehmen. Die Nachfrage ist groß und eine arme Landbevölkerung schnell enteignet. Kurt Langbein zeigt die erschreckenden Folgen dieses modernen Kolonialismus.
Konsum (Thema)
Octave Parango hat einen Topjob in einer noblen Pariser Werbeagentur, Geld und Luxus ohne Ende - und die Schnauze so voll, dass ihm davon schlecht würde, gäbe es nicht den Koks, die Frauen und den Zynismus.
Wie die Industrie uns zu immer mehr und immer schnellerem Konsum antreibt und wie wir uns dagegen wehren können. Heute gekauft, morgen entsorgt. Ob Drucker, Mobiltelefon oder TV-Gerät fast jeder von uns hat es schon erlebt, dass Produkte bereits kurz nach Ablauf der Garantie reif für den Müll sind.
Eine Streitschrift für den Liberalismus. Philipp Tingler fordert in seiner Streitschrift die Wiederbelebung des Liberalismus, einer Geistesrichtung, die gegenwärtig in weiten Teilen der westlichen Welt geringgeschätzt wird.
IMMER MEHR, IMMMER BESSER, IMMER SCHNELLER? Warum wir weniger brauchen als wir haben. Es geht auch anders: Da ist der ehemalige Bankdirektor, der jetzt Suchtkranke betreut und plötzlich wieder Zeit hat. Die Designerin, die keine Lust mehr hat auf Dinge, die die Welt nicht braucht und jetzt nicht normgerechtes Gemüse vor dem Abfall rettet.
Schrumpfen mit System! Im 20. Jahrhundert hat die Menschheit auf allen Ebenen ein Wachstum ohnegleichen erlebt. Doch obwohl die Ressourcen knapp werden und die Ökosysteme unter der Last von über sieben Milliarden Menschen mit immer höheren Ansprüchen ächzen, bauen unsere gesamten Wirtschafts-, Finanz- und Sozialsysteme nach wie vor auf endloses Wachstum.
Dieses Buch ist ein Meisterwerk der Wirtschaftsliteratur. Es erklärt und beschreibt, wie der Geschmack zur entscheidenden Leitgröße in der postmodernen Wirtschaft und im globalen Wettbewerb geworden ist. Eine kulturökonomische Globalreise durch Marken, Stile, Moden und ihre Alltagskultur. Früher und heute. Vom Dirndl-Hype bis zu Absolut Vodka und Red Bull.
Was ist heutzutage eigentlich Wohlstand? Wie können wir leben, so dass es allen Menschen gut geht und wir innerhalb der ökologischen Grenzen wirtschaften? Die Lösung könnte in einer anderen Wertschätzung von Zeit liegen.
Gibt es eine Alternative zur Weltzerstörung durch Konsum? Die heutige Lebensweise wird von vielen als krankmachend bezeichnet. Die psychosoziale Befindlichkeit vieler Menschen ist von Konsum, Passivität oder Geschäftigkeit, Langeweile, Gier und Gleichgültigkeit geprägt. Ähnlich düster sieht es bei den strukturellen Hintergründen und der globalen Gesamtsituation aus: Umweltprobleme, Armut und Hunger, Klimaveränderungen, Artensterben und vieles mehr. Die einzige Alternative, die ein ökologisches Desaster noch verhindern könnte, liegt in der Wahl eines neuen Lebensweges mit einer nachhaltigen Produktions- und Konsumorientierung. Doch gibt es die Bereitschaft zum Umdenken und Verzichten? Das Mitmachens, das Festhalten an Illusionen und die Verleugnung der Realität verhindern derzeit in Politik, Wirtschaft und Alltagsleben eine grundlegende Wandlung. Welche Perspektiven der Veränderung gibt es?
Gibt es das: endloses Wachstum? In Europa herrscht Alarmstimmung wir bangen um unseren hart erarbeiteten Wohlstand. Ungebremstes Wachstum hat uns in eine tiefe Krise geführt, doch wenn man den Politikern glaubt, ist der einzige Ausweg daraus wiederum Wachstum.