»Die literarische Stimme Bosniens schlechthin.« Neue Zürcher Zeitung
Rajkas Vater zählt zu den angesehensten Geschäftsmännern Sarajevos, ehe er bankrottgeht und darüber verzweifelt. Auf dem Sterbebett schärft er seiner fünfzehnjährigen Tochter ein: »Spare, spare immer, überall, an allem, und kümmere dich um nichts und niemanden.«
Gier (Thema)
»Eine beeindruckende Abrechnung mit der kapitalistischen Logik des freien Markts« Naomi Klein
Die Rede von »Freiheit« im Kapitalismus ist eine Nebelkerze, die die Reichen und Mächtigen schützt und Bürger entmündigt. Subventionen, Steuer-Deals, Hinterzimmer-Absprachen und im Notfall die Rettung durch den Staat haben eine nahezu unverwundbare Plutokratie geschaffen - finanziert durch Steuergeld, aber ohne demokratische Kontrolle.
Elon Musk ist der mächtigste Mann der Welt. Tesla machte ihn zum dreihundertfachen Milliardär, mit seinem Satellitennetzwerk Starlink beeinflusst er das Kriegsgeschehen in der Ukraine. Sein Social-Media-Netzwerk X nutzt Musk als Bühne für seine persönliche Propaganda. Im Herbst 2024 kaufte er sich auch noch in die US-Regierung ein.
Verstören. Verschenken. Vernichten.
Der aufstrebende Performancekünstler Arcus stürzt durch ein plötzlich geerbtes Milliardenvermögen ins Chaos: Was tun mit all dem Reichtum? Ein radikaler Roman über Kunst, Geld und Macht.
»Eine fesselnde Geschichte von Vergeltung, Aufopferung und Familie - von der Königin der irischen
Spannungsliteratur.« TIME
Zwei Männer kommen nach Ardnakelty. Einer kommt nach Hause. Einer kommt, um zu sterben. Und ein junges Mädchen steht zwischen allen Fronten.
Ein ungewöhnlich heißer Sommer hat Irland im Griff. Die Farmer sind nervös, die Ernten bedroht. Die 15-jährige Trey hat an das kleine Dorf schon ihren Bruder verloren.
Nach "Der letzte Sommer in der Stadt" der neue Roman von Gianfranco Calligarich - über Afrika, Eroberer und unermessliche Gier.
"Ein gut siebzigjähriger Nichtstuer", der pensionierte Präsident der Geographischen Gesellschaft, schaut 1933 vom Fenster seiner Villa in Rom auf eine Gartenmauer. An ihr ziehen wie auf einer Leinwand die Bilder sowohl seines eigenen Lebens als auch die des berühmten italienischen Afrikaforschers Vittorio Bottego (1860 bis 1897) vorbei.
Dieses Buch des angesehenen indianischen Autors Jack D. Forbes – im Original damals Columbus and Other Cannibals – war einer der Gründungstexte der zivilisationskritischen Bewegung, als es 1978 erstmals veröffentlicht wurde. Seine Geschichte von Terrorismus, Völkermord und Ökozid, erzählt aus der Sicht der amerikanischen Ureinwohner, inspiriert seit Jahrzehnten Amerikas einflussreichste Aktivisten. Erschreckenderweise ist seine radikale Kritik am modernen »zivilisierten« Lebensstil heute aktueller denn je. Diese durchgesehene Ausgabe enthält ein neues Kapitel des Autors. Forbes bezeichnet den westlichen Zwang, die Erde zu verbrauchen, als eine Krankheit, die er mit dem indigenen Wort Wetiko (auch Windigo) bezeichnet: »Brutalität kennt keine Grenzen. Die Gier kennt keine Grenzen. Perversion kennt keine Grenzen ...
"Gier nach Privilegien" enthüllt die erschreckende Wahrheit hinter dem undurchsichtigen Geflecht aus Privilegien, das unsere Gesellschaft durchzieht. Es deckt auf, warum Politiker, Beamte und sogar Sozialhilfeempfänger oft besser dastehen als der durchschnittliche Bürger - und welche versteckten Vorteile selbst die "Unprivilegierten" genießen. Dieses Buch ist kein trockenes Sachbuch, sondern eine fesselnde Reise durch die Abgründe des politischen Systems und der menschlichen Natur.
In seinem autobiographischen Roman "Im Herzen der Gewalt" rekonstruiert der französische Autor Édouard Louis die Geschehnisse einer dramatischen Nacht, die sein Leben für immer verändert. Auf der Pariser Place de la République begegnet Édouard in einer Dezembernacht einem jungen Mann. Eigentlich will er nach Hause, aber sie kommen ins Gespräch. Es ist schnell klar, es ist eine spontane Begegnung, Édouard nimmt ihn, Reda, einen Immigrantensohn mit Wurzeln in Algerien, mit in seine kleine Wohnung. Sie reden, sie lachen. Aber was als zarter Flirt beginnt, schlägt um in eine Nacht, an deren Ende Reda Édouard mit einer Waffe bedrohen wird.
Die beiden Amerikaner Fred C. Dobbs und Bob Curtin sind mittellos an der mexikanischen Ostküste gestrandet. Mit ihren letzten Peseten kaufen sie sich eine Goldgräberausrüstung und machen sich mit dem alten Howard auf in die Sierra Madre, um dort Glück und Gold zu finden. 'Der Schatz der Sierra Madre' wurde 1947 mit Humphrey Bogart verfilmt.