Das Thema Erdöl kindgerecht von allen Seiten beleuchtet. Dieses als Wimmelbuch gestaltete Sachbuch für Kinder stellt die Frage, wie wir in Zukunft leben möchten und wie eine umweltverträgliche Zukunft ohne den enormen Erdölverbrauch unserer heutigen Zeit aussehen könnte. In Zeiten von Plastikmüll im Meer, Straßen voller Autos und weltweiten Klimanotständen hat es sich dieses Buch zur Aufgabe gemacht, von dringend notwendigen, optimistischen Zukunftsutopien zu erzählen und so eine Welt zu entwerfen, die auch in Zukunft lebenswert bleibt. Der Illustrator Jakob Winkler schaut sich unseren Umgang mit Erdöl an und beschreibt, wie eine Welt ohne den massiven Erdölkonsum aussehen könnte.
Umwelt (Thema)
Güter, die wir konsumieren, überschreiten viele Grenzen. Kleidung, Lebensmittel, Computer, Autos, Medikamente, Dienstleistungen und vieles mehr werden in globalen Warenketten produziert. Diese verbinden Arbeits-, Produktions- und Lebensverhältnisse in Nord und Süd. Der Band beleuchtet die Organisation sowie die Machtstrukturen weltweit verstreuter Produktionsprozesse und fragt nach den Folgen für Gesellschaft, Umwelt und Entwicklung.
Durch Verbrennung die Erderwärmung eindämmen? Klingt paradox, ist aber möglich Die zugrunde liegende Methode - die sauerstofffreie »Verbrennung« von organischen Materialien wie Küchenabfällen oder Pflanzenresten - wurde bereits vor über 500 Jahren entwickelt. Auf diese Weise produzierte Pflanzenkohle macht Böden fruchtbar, reinigt Wasser und kann als Zuschlagstoff die Eigenschaften von Stahl und Beton verbessern. Vor allem aber kann sie die Klimaerhitzung drastisch eindämmen, indem sie der Atmosphäre Kohlenstoff entzieht.
Dieses Buch liefert einen Überblick über die schwer durchschaubare Umwelt- und Klimapolitik und ihre Begriffe, Ziele und internationalen Regelungen, um sie dann aus einer fundamentalökologischen Perspektive kritisch zu bewerten. Es eröffnet mit einer ungeschönten klimapolitischen Gegenwartsbestimmung. Anschließend werden die zentralen Konzepte der Klimapolitik: Klimaneutralität, Kompensation und Emissionshandel vorgestellt und es wird in einer politökonomische Erklärung aufgezeigt, aus welchen Motiven heraus ihre weltweite problematische Durchsetzung veranlasst ist. Nach einer kurzen Rekapitulation des desaströsen Kyoto-Protokolls und des Pariser Abkommens werden das Europäische Emissionshandelssystem (EU-ETS), die EU-Klimaschutzverordnung, der Green Deal und die EU-Regelungen zu Landnutzung und Forstwirtschaft sowie die Marktstabilitätsreserve als ein Beispiel für EUrokratie erläutert.
Der neueste Bericht des Weltklimarats hat es auf dramatische Weise bestätigt: Bereits heute bestimmt der Klimawandel unseren Alltag massiv. Und sein Einfluss wird schneller wachsen, als bislang angenommen. Nicht nur weltweit, auch in Deutschland häufen sich Phänomene wie extreme Hitze, lang anhaltende Dürre, Starkniederschläge mit Überschwemmungen. Und auch wir müssen uns die Frage stellen, wie sicher unsere Versorgung mit Trinkwasser ist. Die globalen Folgen des Klimawandels sind nicht absehbar, eine weitreichende Veränderung der Weltordnung und Weltwirtschaft ist nicht auszuschließen, und angesichts der drohenden neuen Fluchtbewegungen kann die innenpolitische Stabilität vieler Staaten ins Wanken geraten. Doch es gibt auch Zeichen der Hoffnung.
Achtsamkeit und Nachhaltigkeit sind zu Modebegriffen geworden. Sie sind aber ebenso zentrale Pfeiler der aktuellen Suffizienz-Bewegung und der jahrtausendealten Lehre des Buddha. Mit Niko Paech und Manfred Folkers loten zwei Experten aus, welche Potenziale die beiden Denkrichtungen mitbringen, um unseren zerstörerischen Wachstumspfad zu verlassen. Über eine provokante Abrechnung mit den Wachstumstreibern kapitalistischen Wirtschaftens und das Besinnen auf die Tugenden eines konsumbefreiten Lebens entwickeln sie eine »Kultur des Genug«. Denn nur mit einer »zufriedenen Genügsamkeit« werden sich die großen Krisen unserer Zeit lösen lassen.
Gesunde Natur - gesunde Menschen
Was haben Amöben, Algen oder Zebrafische mit unserem Immunsystem zu tun? Sie alle stehen in einer langen Entwicklungslinie, die zu unseren eigenen Abwehrfunktionen führt. Schon Bakterien verfügen über ein einfaches Immunsystem. Algen kommunizieren untereinander, um sich gegen Krankheiten zu wehren. Und in einem archaischen Fisch entwickelten sich zum ersten Mal die für uns so wichtigen Antikörper.
Warum wir nur sehen, was wir sehen wollen und was das für die Wahrheit heißt.
Sind Ausländer die kriminellste Gruppe in Deutschland oder Männer? Explodieren die Krisen auf der Welt oder war es früher noch schlimmer? Sind die Deutschen reich oder ist die Mehrheit nicht vielmehr unterprivilegiert? In diesem ebenso erhellenden wie unterhaltsamen Buch zeigt Datenjournalist Tin Fischer, dass man längst keine Statistik mehr fälschen muss, um die öffentliche Meinung nach den eigenen Überzeugungen zu beeinflussen. Anhand vieler verblüffender Beispiele zeigt er, wie völlig unterschiedlich sich die gleichen Daten interpretieren lassen, je nachdem, ob man als Betrachter politisch rechts oder links steht.
Die Klimakrise ist ein untrüglicher Beleg: Wir bedrohen unsere eigenen Lebensgrundlagen, sind aber ganz offensichtlich nicht in der Lage, daran etwas Grundlegendes zu verändern. Offenbar hat sich unser Bewusstsein im Verlauf unserer Evolution und Technologieentwicklung so weit vom Leben auf der Erde abgespalten, dass uns dessen Bedrohung gar nicht wirklich betroffen macht. Wir haben uns in ein künstliches Leben eingesponnen. Dieses Buch zeigt Wege auf, wie wir den Bezug zum Leben wiederfinden, unser rationales Denken mit Empathie integrieren und daraus neue ethische Ansätze ableiten können.
Wir leben in einer Zeit nie da gewesener Herausforderungen. Zum ersten Mal seit Beginn der Zivilisation ist sogar das Überleben der Menschen auf dem Planeten Erde gefährdet. Der sich beschleunigende Klimawandel macht das Erreichen des 1,5-Grad-Ziels mit jedem Tag unwahrscheinlicher. Kipppunkte des Klimawandels werden von der Wissenschaft warnend beschrieben und trotzdem überschritten. Doch auch bei Artenschwund, weltweitem Wassermangel oder der Gefahr noch schlimmerer Pandemien gilt: Die Fakten liegen längst auf dem Tisch. Warum schafft es die Politik nicht, die wissenschaftlichen Erkenntnisse rechtzeitig in Handeln umzusetzen?
Ein hochdringlicher Weckruf und ein starkes Plädoyer für eine Politik, die sich der Realität stellt.