Egon Bahr, Architekt der sozialliberalen Ostpolitik und Vordenker der Politik der "Gemeinsamen Sicherheit", wird am 18. März 2012 90 Jahre alt. Grund genug, ihn zu bitten, seine Erinnerungen und Aufzeichnungen zu den persönlichen und politischen Wegstrecken und Weichenstellungen zugänglich zu machen.
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Sara Rus stammt aus Polen. Sie war 12 Jahre alt, als die Nazis sie und ihre Familie ins Ghetto Lodz brachten, bis sie im Juli 1944 nach Auschwitz-Birkenau deportiert wurde. Am 5. Mai 1945 wurden sie und ihre Mutter aus dem KZ Mauthausen befreit.
Wie profitgierige Unternehmen unsere Gesundheit aufs Spiel setzen. Die Medizin will uns Menschen gesund erhalten und Krankheiten heilen? Das Gegenteil ist der Fall: Das von der Pharmaindustrie beherrschte Gesundheitswesen verfolgt rein deren Profitinteressen und setzt dabei die Gesundheit der Verbraucher aufs Spiel.
Macht Matsch Spaß? Ein Meisterwerk der preisgekrönten Pija Lindenbaum. Berit fragt Frida immer wieder, ob sie spielen kommt. Aber Frida sitzt so gern drinnen und schneidet mit ihrer Schere Figuren aus.
Gier, Machtmissbrauch und das Millardengeschäft mit dem Kampf gegen den Terror. "Eine beängstigende Lektüre" Johanna Adorján FAS. Unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung führt die US-Regierung einen Krieg, der in keinem Verhältnis mehr zur tatsächlichen Bedrohung durch terroristische Organisationen steht.
Knallharte Wirtschaftsinteressen machen unseren Lieblingssport kaputt. Der Profifußball verliert seine Unschuld. Wir reden von Fußballvereinen, obwohl wir es längst mit AGs und GmbHs zu tun haben. Wer aber steht hinter diesen Gesellschaften?
Melody ist eine unerschütterliche positive Person, die sich von keiner Härte des Schicksals kleinkriegen lässt. Sie ist elf Jahre alt, hat ein fotografisches Gedächtnis und ist die cleverste Schülerin auf der ganzen Schule. Doch niemand weiß es.
Es war ein Sonntag, an dem man sicher war, alles zu können. Fliegen zum Beispiel. Was Kos stattdessen gerade erlebt, gleicht eher einer Bruchlandung: der Herzinfarkt seines Vaters, der mehr ist als sein bester Freund, drei starrköpfige Schwestern, mit denen er das Familienhotel am Laufen halten muss.
Die antikommunistischen Massenmorde in Indonesien, denen Mitte der 1960er Jahre Hunderttausende Menschen zum Opfer fielen, zählen zu den schlimmsten Verbrechen des 20. Jahrhunderts.
PULANG (HEIMKEHR NACH JAKARTA) erschien 2012 in Indonesien und erregte viel Aufsehen. Die Autorin war gerade drei Jahre alt, als die Massenmorde an angeblichen Sympathisanten der Kommunistischen Partei Indonesiens im September 1965 begannen.
Hunderttausende Menschen starben, weil sie eine eigene politische Meinung hatten. Damit begann die Diktatur von Präsident Suharto. Joshua Oppenheimer hat die Pogrome in seinen Filmen THE ACT OF KILLING und THE LOOK OF SILENCE auf außergewöhnliche Weise dokumentiert.
PULANG (das indonesische Wort für Heimat) befaßt sich mit dem Schicksal einer Gruppe von Journalisten, die aufgrund der Ereignisse im September 1965 im Exil in Paris leben und nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren können. Pam Allen ("Inside Indonesia") charakterisiert Leila S. Chudoris Buch als wichtigen Beitrag der Aufarbeitung dieses Themas, als "Gegengift" gegen die offizielle Version der Geschichte, die unter Suharto verbreitet wurde.