Kanada, Anfang der Jahrtausendwende. Mit dem Ziel, ihr Studentendarlehen abzubezahlen, macht sich die junge Historikerin Katie aus Nova Scotia auf ins vom Ölrausch beseelte Alberta an der kanadischen Westküste. Damit reiht sie sich in die lange Tradition der kanadischen Ostküstenbewohner:innen ein, die ihre geliebte Heimat auf der Suche nach Arbeit und Perspektiven verlassen müssen. Auf den Ölsanden Kanadas, wo die Industrie seit Jahren die Landschaft abträgt und die Erde vergiftet, lernt Katie eine harsche Wirklichkeit kennen, in der Traumata an der Tagesordnung sind, aber nie angesprochen werden. Kate Beatons Zeichentalent kommt besonders dann zur Geltung, wenn sie kolossale Maschinen und gigantische Fahrzeuge vor dem Hintergrund der atemberaubenden Natur Westkanadas zeichnet.
Comic (Thema)
«Aaron wohnt mit seinen 20 Jahren noch bei den Eltern und muss sich auf zwei Nachprüfungen vorbereiten. Aber meist schaut er aus dem Fenster seines Jugendzimmers, denn der kleine Junge unten auf dem Fussballplatz lenkt Aaron ab und verwirrt ihn. Aaron kann weder vor noch zurück. Seine Untätigkeit wird zur Zeitlupe, zum Slow Comic in Sepiatönen, über Seiten hinweg wortlos, aber jede seiner Bewegungen minutiös registrierend. Aller zeichnerischen Präzision zum Trotz lässt sich an seiner Körpersprache dennoch kaum ablesen, was genau in ihm vorgeht. Auch ihm selbst ist der Zugang zu seinem Inneren versperrt, und zwar durch das gigantische Tabu, das wie ein Damoklesschwert über ihm hängt.
Als der Zweite Weltkrieg in Europa zu Ende war, hatten US Infanteriedivisionen dort ohne Ausnahmen hohe Verluste erlitten. Mehr als 90 Prozent dieser Verluste verteilten sich auf eine Gruppe von weniger als 20 Prozent der Soldaten im Register einer Division, ihre Infantry Riflemen. Dogface Soldiers fokussiert auf die Geschichte dieser gemeinen Gewehrschützen der US Infanterie im Kontext verschiedener Wechselwirkungen zwischen Krieg und US-amerikanischer Kultur. Als Methode adaptiert Marco Büchl das anthropologische Konzept der Dichten Beschreibung, um entlang von 13 zeitgenössischen Cartoons von Bill Mauldin eine Kulturgeschichte der Dogface Soldiers zu entwickeln.
Von Sehnsucht nach Freiheit getrieben, entflieht der junge Schweini dem heimischen Pferch und erlebt die Freuden und Gefahren der Wildnis. Doch seine Freunde entscheiden sich für den vollen Trog und den Zaun, und so schliesst er sich einer Rotte Wildschweine an. Er verliebt sich in die hübsche Grunzi, ist aber dem Patriarchen Oberkeil nicht wild genug. Schweini wird zum Malschwein und lebt in seiner Schweinsiedelei, bis ihn die Wildhüter seines freien Lebensstils wegen in die Flucht treiben. Sein Ziel: das Morgenland, wo der Genuss von Schweinefleisch verboten ist. Erreicht Schweini sein Paradies?
Horror-Comics gibt es seit den frühen 1950er-Jahren. Sofort wurden sie von konservativen Kräften der amerikanischen Gesellschaft der McCarthy-Ära angefeindet, was 1954 zur Verabschiedung eines Selbstzensur-Codes der Industrie führte. Zensur ist eigentlich ein No-Go für westliche Demokratien, aber Horrorcomics - insbesondere die des EC-Verlags - waren zu subversiv, zu gesellschaftskritisch und zu autonom im Sinne einer unerwünschten Jugendkultur. Ab den späten 1960er-Jahren setzte schließlich eine Liberalisierung ein und Horror wurde zu einer festen Größe der Pop- und Comic-Kultur. Vampire, Werwölfe, Frankensteins Monster: sie alle wurden jetzt auch als Comic adaptiert. Dazu Geister und Dämonen, Okkultismus und Zombies, sowie Manga-Gore aus Japan.
Leises Mädchen - Laute Welt .
Debbie geht nicht gerne unter Leute. Sie schreibt lieber Textnachrichten als zu telefonieren und steht auf Partys immer abseits. Ein perfekter Tag ist für Debbie, wenn es draußen regnet und sie mit einer Tasse Tee und einem Buch auf dem Sofa liegen kann. Natürlich fragt sie sich, ob etwas mit ihr nicht stimmt. Aber sie ist eben einfach glücklich mit sich selbst. Und mit Jason, der sie so akzeptiert, wie sie ist. Auch ohne viele Worte. Was soll daran verkehrt sein?
Der Bestseller als Comic-Fortsetzung!
Das Känguru und Marc-Uwe kommentieren den alltäglichen Wahnsinn auf ZEIT online - und zwar als Comicfiguren! Sie diskutieren die wirklich wichtigen Fragen des Lebens und entwickeln beispiellose Ideen, unter der Woche in Schwarzweiß, am Wochenende in Farbe. Ob das gut geht?
DAS Geschenk für Buchliebhaberinnen jeden Alters
Ist es unhöflich, mitten im Gespräch ein Buch zu zücken und die Nase hineinzustecken? Nimmt man im Sommer eine scheckige Bräune in Kauf, um den Urlaub mit Lesen verbringen zu können? Was erfahren Besucherinnen beim Blick in unser Bücherregal? Diese Sammlung ist eine Hommage in Bildern an unser aller Lieblingsobjekt - das Buch. Die Cartoons des beliebten New-York-Times-Zeichners Grant Snider sind Kult: Jeder One-Page-Comic ein Blick in die bisweilen exzentrische Welt der Buchverrückten.
Stimmt es wirklich, dass jeder einzelne etwas gegen den Klimawandel tun kann, indem ersie auf Plastikstrohhalme verzichtet, kürzer duscht und den Müll recycelt? Die französische Zeichnerin, Feministin und Aktivistin Emma kommt zu einem anderen Schluss. Bekannt geworden mit einem Comic über den Mental Load (»Du hättest nur fragen müssen!«), nimmt sie nun ein weiteres komplexes Thema in den Blick. Mit Ironie und Biss erzählt sie die Geschichte des Klimawandels: von James Watts Erfindung der Dampfmaschine bis zu den Verflechtungen von Politik und Wirtschaft in der heutigen Zeit.
Das Anders-Buch zeigt, wie wunderbar es ist, dass wir alle anders sind. Stellt euch nur vor, wir wären alle gleich: Wir hätten alle die gleichen Frisuren und Kleider. Wir würden zur selben Zeit wach, wir äßen das gleiche zum Frühstück und hätten alle die gleichen dunkelgrauen Aktentaschen.
Wäre das langweilig!
Ein fröhlicher Comic für Kinder ab 6 Jahren.