Alexander von Bismarck (Medienpräsenz)

37:09

Zeitmarken

  • Geopolitische Lage: Karaganov vertritt die Ansicht, dass sich der Westen (insbesondere die EU und die USA) in einem direkten Krieg gegen Russland befindet [02:34]. Er bezeichnet die aktuelle Situation als „dritten Weltkrieg“, den der Westen initiiert habe, um seine schwindende globale Vormachtstellung durch Revanche zurückzuerlangen [13:04, 35:10].
  • Kritik an den europäischen Eliten: Der Stratege wirft der europäischen und deutschen Führung vor, „verantwortungslos“, „gewissenlos“ und „intellektuell unterentwickelt“ zu sein [01:58]. Er behauptet, diese Eliten bräuchten den Krieg, um von ihrem eigenen politischen und wirtschaftlichen Bankrott abzulenken [13:23].
  • Warnung vor Eskalation: Karaganov warnt eindringlich davor, dass Europa auf einen Abgrund zusteuere. Sollte der Westen Russland weiterhin provozieren, sieht er die Gefahr, dass Russland gezwungen sein könnte, Europa militärisch hart zu „bestrafen“, um eine weltweite nukleare Katastrophe zu verhindern [23:05]. Er spricht in diesem Zusammenhang von der Notwendigkeit, den „Revanche-Geist“ zu stoppen [23:37].
  • Verhältnis zu Deutschland: Trotz der scharfen Kritik an der Führung betont Karaganov seine Wertschätzung für die deutsche Kultur und das Volk [08:50, 34:47]. Er bedauert den Abbruch der Kontakte und sieht die deutsche Gesellschaft als Opfer einer „propandistischen Infektion“ [15:07].
  • Rolle der USA und Chinas: Laut Karaganov ziehen sich die USA allmählich aus der direkten Konfrontation zurück und lassen die Europäer die Führung im Konflikt übernehmen, während sie gleichzeitig Waffen an diese verkaufen [08:22]. China sieht er als engen Partner, der sich jedoch nicht direkt in diesen spezifischen Konflikt einmischen wird [16:12].
  • Zukunftsperspektive: Eine Wiederherstellung des Vertrauens wird laut Karaganov ein langfristiger Prozess sein, der vermutlich erst nach einer „militärischen Niederlage“ der aktuellen europäischen Politik möglich ist [21:53, 33:53].

59:13

Ein Blick hinter die Kulissen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks – und ein persönlicher Weg vom unpolitischen Techniker zum Friedensaktivisten.

In diesem Gespräch berichtet Marc Brill von seinen Erfahrungen beim WDR: von journalistischer Sorgfalt früherer Jahrzehnte bis hin zu heutigen Entwicklungen, die er kritisch bewertet. Es geht um den Wandel im Medienbetrieb, zunehmende Bürokratisierung und die Frage, warum Vertrauen verloren geht.

Darüber hinaus schildert Brill seinen Weg in die Friedensbewegung – von wirtschaftlichen Analysen über Montagsmahnwachen bis hin zur Organisation großer Friedensveranstaltungen wie „Stopp Ramstein“ oder dem Pax Weltfrieden Festival.

Im Zentrum steht dabei eine grundlegende Frage:
Warum gehen heute deutlich weniger Menschen für politische Anliegen – insbesondere für Frieden – auf die Straße als früher?

Ein Gespräch über Medien, Machtstrukturen, gesellschaftlichen Wandel und die Bedeutung von Dialog, Meinungsvielfalt und persönlicher Verantwortung.

Themen im Video:

Medienwandel im öffentlich-rechtlichen Rundfunk
Journalismus damals vs. heute
Bürokratie und Einfluss von Beratern
Friedensbewegung und Aktivismus
Gesellschaftliche Veränderungen und politische Beteiligung
Meinungsfreiheit und Diskurskultur

Ein Gespräch, das zur eigenen Prüfung von Informationen und zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Diskurs anregen will.

38:21

In dieser Ausgabe von Alexander von Bismarck im Dialog spricht Alexander von Bismarck mit Michael von der Schulenburg, langjährigem UN-Diplomaten und Mitglied des Europäischen Parlaments, über den dramatischen Zustand europäischer Außen- und Sicherheitspolitik.

Im Zentrum stehen der Ukrainekrieg, das systematische Versagen der Diplomatie, die Rolle der Europäischen Union sowie die wachsende Selbstgerechtigkeit westlicher Politik. Von der Schulenburg analysiert schonungslos, warum Europa nicht vermittelt, sondern eskaliert, warum Verhandlungen politisch tabuisiert wurden und weshalb Deutschland seine historische Verantwortung verspielt.

Das Gespräch thematisiert die militärische Realität des Ukrainekriegs, die Illusion westlicher Sicherheitsgarantien, die Zerstörung der europäischen Friedensordnung seit 1990 sowie den inneren Verfall demokratischer Entscheidungsprozesse im EU-Parlament. Auch der Nahe Osten, Israel, Iran und die globale Machtverschiebung kommen zur Sprache.

Ein tiefgehendes Gespräch über Kriegspropaganda, Realitätsverlust, technokratische Herrschaft und die Frage, ob Europa noch fähig ist, Frieden politisch zu denken – oder ob es sich endgültig aus der Geschichte verabschiedet.

53:29

Ein außergewöhnliches Gespräch zwischen Alexander von Bismarck und dem ehemaligen UN-Diplomaten Michael von der Schulenburg, der über 34 Jahre in den Krisenregionen der Welt tätig war.
Thema: Die UNO-Charta „Nie wieder Krieg“ – ein Dokument, das 1945 geschaffen wurde, um den Frieden dauerhaft zu sichern. Warum ist dieses Versprechen heute fast vergessen?
Schulenburg spricht offen über die Rolle Deutschlands, die Fehler der westlichen Diplomatie, die verdrängte Verantwortung im Ukraine-Krieg und darüber, warum echte Friedenspolitik nur auf Augenhöhe funktioniert.

🕊️ Ein Plädoyer für Diplomatie, Menschlichkeit und Vernunft.
📘 Michael von der Schulenburgs Broschüre „Nie wieder Krieg – Die UN-Charta“ gibt es online auf Deutsch und Englisch.

51:50

In dieser Folge Alexander von Bismarck im Dialog spreche ich mit Dr. Ulrich Gausmann – einem vielseitigen Denker, der Soziologie, Politikwissenschaft, Geschichte und Wirtschaft studiert hat.
Sein aktuelles Buch „Wirtschaft und Finanzen neu gedacht“ und seine Gründung der Utopie Akademie laden dazu ein, über Alternativen zum bestehenden System nachzudenken:

Welche Rolle können Tauschsysteme und Regionalwährungen spielen?

Wie entstehen neue Genossenschaften, Energiewende-Dörfer und Solidarische Landwirtschaft?

Warum brauchen Menschen Orientierung, Gemeinschaft und Frieden – gerade in Zeiten der Krise?

Und: Wie können junge Menschen ihre Zukunft selbstbestimmt gestalten?

Ein Gespräch über Utopien, Realitäten und die Suche nach neuen Wegen, das Mut macht und Perspektiven eröffnet.

44:50

Alexander von Bismarck im Dialog – aus Moskau mit Dagmar Henn

In dieser besonderen Folge dreht Alexander von Bismarck den Spieß um: Anstatt selbst Fragen gestellt zu bekommen, interviewt er die deutsche Journalistin Dagmar Henn – direkt aus einem TV-Studio in Moskau.Wie lebt und arbeitet eine deutsche Journalistin in Russland? Wie wird sie dort wahrgenommen? Und warum ist der Blick auf Russland aus den westlichen Medien oft so einseitig? Dagmar Henn spricht offen über:

  • Ihre Entscheidung, nach Moskau zu ziehen
  • Die Meinungsfreiheit in Russland im Vergleich zu Deutschland
  • Medienkritik, politische Tabus und den deutschen Diskurs
  • Missverständnisse über das Leben in Russland und westliche Narrative
  • Ein spannendes Gespräch über Wahrheit, Medienmacht und persönliche Erfahrungen in Zeiten geopolitischer Spannungen.

Kapitel: 

00:00 Begrüßung aus Moskau 
01:00 Deutsche Journalistin in Russland 
04:30 Leben in Moskau – Mythen und Realität 
06:20 Meinungsfreiheit in Deutschland vs. Russland 
10:30 Medienkritik und junge Generation 
18:00 Humanismus und historische Perspektiven 
30:00 Migration, Politik und gesellschaftliche Spaltung 
32:00 Russische Kultur und Diskussionskultur 
38:00 Medienmanipulation und Emotionalisierung 
42:00 Persönliche Einblicke und Abschluss

1:25:36

Alexander von Bismarck im Gespräch mit Olga Petersen – aus Moskau

In diesem besonderen Interview trifft Alexander von Bismarck in Moskau auf die ehemalige Hamburger Bürgerschaftsabgeordnete Olga Petersen. Die Russlanddeutsche spricht offen über ihre Wurzeln, ihre Erfahrungen in der deutschen Politik, die Gründe für ihre Rückkehr nach Russland und ihre Sicht auf aktuelle politische Entwicklungen in Deutschland und Europa.

Ein Gespräch über:

   Identität, Heimat und kulturelle Wurzeln
   Migration, Integration und politische Fehlentwicklungen
   Kritik an Medien und Meinungsfreiheit in Deutschland
   Die Rolle Deutschlands im Ukraine-Konflikt und das Verhältnis zu Russland
   Die Zukunft Europas – nationale Interessen versus EU-Zentralismus
   Persönliche Einblicke in das Leben zwischen zwei Kulturen
   Ein ehrlicher, vielschichtiger Dialog über Politik, Geschichte, Verantwortung und Versöhnung. 

#AlexanderVonBismarck #OlgaPetersen #DeutschRussischeBeziehungen #AfD #Meinungsfreiheit #Politik #Moskau #Migration #Identität #Russland #Deutschland

1:03:06

🎙 Alexander von Bismarck im Dialog – Gespräch mit Russlands Botschafter Sergej Netschajew

In diesem ausführlichen und offenen Gespräch aus der Russischen Botschaft in Berlin spricht Alexander von Bismarck mit dem Botschafter der Russischen Föderation, Sergej Netschajew, über den Zustand der deutsch-russischen Beziehungen, diplomatische Isolation, historische Verantwortung, kulturelle Zusammenarbeit und die Rolle der Zivilgesellschaft im Dialog zwischen Ost und West.

🕊 Themen des Gesprächs:
Die Geschichte der russischen Botschaft und persönliche Erfahrungen
Aktuelle diplomatische Lage und Kontaktabbrüche
Medienzensur, Meinungsfreiheit und Dialogkultur
Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen und die Nord-Stream-Frage
Bildung, Kultur und das Russische Haus in Berlin
Erinnerungskultur, Kriegsgräberpflege und historische Verantwortung
Kinder, Medizin und menschliche Zusammenarbeit trotz politischer Spannungen
Die Rolle der jungen Generation und Perspektiven für die Zukunft Europas

📌 Ein Gespräch voller Nachdenklichkeit, Offenheit und dem Appell, trotz Konflikten im Gespräch zu bleiben – auf Augenhöhe, mit Respekt und im Geist der Verständigung.

51:50

Alexander von Bismarck im Dialog mit Gabriele Gysi – Klartext zu Krieg, Medien & politischer Kultur

In dieser ebenso tiefgründigen wie pointierten Folge spricht Alexander von Bismarck mit der Schauspielerin, Regisseurin und politischen Denkerin Gabriele Gysi über aktuelle geopolitische Entwicklungen – von Israel und dem Iran über Russland und die Ukraine bis hin zur Rolle der USA und Europas.

Mit ihrer einzigartigen Gabe, komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären, analysiert Gabriele Gysi unter anderem:

Wie mediale Narrative unsere Wahrnehmung verzerren

Warum Politiker oft nur Rollen spielen

Was der Westen vom Iran lernen könnte

Die kulturelle Bedeutung von Geschichten wie 1001 Nacht

Und weshalb direkte Kommunikation – auch mit politischen Gegnern – wichtiger ist denn je

Ein Gespräch über Wahrheit, Täuschung, Macht und Menschlichkeit – mit viel Tiefgang, Empathie und klarer Haltung.
 

53:18

In dieser Folge spreche ich mit Dr. Leo Ensel – Publizist, Friedensforscher und Brückenbauer zwischen Ost und West. Wir beleuchten seine persönlichen Erfahrungen aus der DDR-Zeit, sein Engagement in der Friedensbewegung der 80er-Jahre, und seine Arbeit mit jungen Menschen in Russland, der Ukraine, Kasachstan und darüber hinaus.