Ein Blick hinter die Kulissen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks – und ein persönlicher Weg vom unpolitischen Techniker zum Friedensaktivisten.
In diesem Gespräch berichtet Marc Brill von seinen Erfahrungen beim WDR: von journalistischer Sorgfalt früherer Jahrzehnte bis hin zu heutigen Entwicklungen, die er kritisch bewertet. Es geht um den Wandel im Medienbetrieb, zunehmende Bürokratisierung und die Frage, warum Vertrauen verloren geht.
Darüber hinaus schildert Brill seinen Weg in die Friedensbewegung – von wirtschaftlichen Analysen über Montagsmahnwachen bis hin zur Organisation großer Friedensveranstaltungen wie „Stopp Ramstein“ oder dem Pax Weltfrieden Festival.
Im Zentrum steht dabei eine grundlegende Frage:
Warum gehen heute deutlich weniger Menschen für politische Anliegen – insbesondere für Frieden – auf die Straße als früher?
Ein Gespräch über Medien, Machtstrukturen, gesellschaftlichen Wandel und die Bedeutung von Dialog, Meinungsvielfalt und persönlicher Verantwortung.
Themen im Video:
Medienwandel im öffentlich-rechtlichen Rundfunk
Journalismus damals vs. heute
Bürokratie und Einfluss von Beratern
Friedensbewegung und Aktivismus
Gesellschaftliche Veränderungen und politische Beteiligung
Meinungsfreiheit und Diskurskultur
Ein Gespräch, das zur eigenen Prüfung von Informationen und zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Diskurs anregen will.