Fernando hatte sie gewarnt: "Von hundert Leuten, die über den Fluss gehen, packen es gerade mal drei bis zur Grenze im Norden und einer schafft's rüber." Zu fünft brechen sie auf: Miguel, Fernando, Emilio, Jaz und Ángel. Die Jugendlichen haben sich erst vor Kurzem kennengelernt, aber sie haben ein gemeinsames Ziel - es über die Grenze in die USA zu schaffen.
Junge LeserInnen (Thema)
Eine Auswanderergeschichte. Ein kleines Mädchen entdeckt im Antiquitätengeschäft seines Urgroßvaters eine geheimnisvolle Kiste voller Streichholzschachteln, in denen die unterschiedlichsten Gegenstände stecken. Dinge, die der Urgroßvater gesammelt hat – sie bilden sein Tagebuch.
Hier unten ist der Bär, er hat Hunger. Da oben ist der Kuchen. Schön, süß und unerreichbar. Diese Geschichte hat begonnen, bevor das Buch aufgeschlagen ist und schon die Kleinsten erfassen das ganze Drama mit einem Blick. Nicht heran- reichen das ist doch ihr täglicher Kummer!
Dodo kann toll Faxen machen, da muss der Bär schon wieder lachen. Bär macht schlapp! Sind es Bauchschmerzen, Halsweh oder Ohrensausen? Seine Freunde aus Lenas Zimmer wissen es nicht und machen sich Sorgen um ihn: Pferdchen bringt ihm seine warme Decke, Paul zaubert Bonbons aus dem Hut, Frosch Pidu tröstet Bär so gut es geht und Dodo kann toll Faxen machen.
Jede Monstermama kennt es: Die Angst vor Kindern überm Bett lässt das Monsterchen morgends nicht einschlafen. Da kann die Monstermama noch so oft versichern: Es gibt keine Kinder! Und wenn doch?
Erst ist da nur der Schmerz, als Maja sich mit der Stichsäge die Daumenspitze absägt. Dann kommt die Wut, weil ihr Vater glaubt, sie hätte es mit Absicht getan. Aber sie ist doch kein Psycho! Oder doch? Hat sie womöglich dieselbe Krankheit wie ihre Mutter? Die leidet am Asperger-Syndrom und versteht daher nicht, wie andere Leute ticken.
Eine ergreifende und spannende Geschichte über Zivilcourage. Joshua lebt mit seiner Mutter und seinem Stiefvater in Amarias, einer künstlich errichteten Siedlung, an deren Rand eine schwerbewachte Mauer verläuft. Joshua hat gelernt, dass hinter der Mauer der Feind lebt, der Tag für Tag darauf lauert, die Siedler zu töten. Und dass die Mauer ihn und sein Volk beschützt.
"Jeden Tag eine neue Identität? Heute Sohn reicher Eltern und morgen Tochter eines alleinerziehenden Vaters? David Levithan stellt in seinem Roman die Frage, wie es wäre, äußerlich stets verändert, dem ungeachtet im Inneren beständig zu sein.
Die Berge im Norden von Laos sind die Heimat des 12-jährigen Tam. Doch nach dem gewaltsamen Tod des Vaters ist es an Tam, für alle zu sorgen. Er bekommt Arbeit in der Stadt aber was für eine! In einer illegalen Bärenfarm muss er sich um die schwarzen Mondbären kümmern, die dort auf engstem Raum in Käfigen gehalten werden.
"Ich will so gerne anders sein", ruft ein kleiner Junge, als er vor seinen Hausaufgaben sitzt. Groß und stark will er sein, leicht lernen, seine Brille loswerden, anders eben! Und Anders nennt man ihn darum. Aber anders hexen kann ihn nur der Große Zauberer. Da begegnet er Federchen, schrumpft auf die Größe eines Flohs und wird mit dem Wind von Abenteuer zu Abenteuer gewirbelt, dem Großen Zauberer entgegen.