Die weltweit führende Forstwissenschaftlerin Suzanne Simard nimmt uns mit in ihre Welt, ins Zentrum des Waldes, und zeigt, dass Bäume viel mehr sind als bloße Rohstofflieferanten: Lebendige Wesen mit hochspezialisierten Aufgaben, die soziale Strukturen bilden und über ein Geflecht aus unterirdischen Netzwerken miteinander kommunizieren. Sie lernen, passen ihr Verhalten an die Bedingungen ihrer Umwelt an, erkennen Nachbarn, haben Erinnerungen und sogar einen Sinn für Zukunft. Sie konkurrieren miteinander und unterstützen sich gegenseitig auf erstaunlich hochentwickelte Weise - Eigenschaften, die normalerweise menschlichen Gesellschaften zugeschrieben werden. Im Zentrum von Simards Forschungen stehen die »Mutterbäume«: alte, mächtige und geheimnisvolle Bäume, welche die anderen um sie herum versorgen, verbinden und beschützen.
Wald (Thema)
Der Wald ist so viel mehr als Bäume! In ihrem ersten gemeinsamen Werk, das umfassend wie nie in die Geheimnisse des Waldes einführt, vereinen Deutschlands berühmtester Förster Peter Wohlleben und der renommierte Biologe Pierre L. Ibisch ihre herausragende Expertise und die neuesten Erkenntnisse der internationalen Wissenschaft. Sie bringen Licht ins Dickicht eines hoch komplexen Ökosystems. Anhand faszinierender Beispiele aus der Natur zeigen sie das ungeahnte Zusammenspiel der Pflanzen, Tiere, Mikroben, Viren, Pilze auf - eine Welt, in der kein Element ohne das andere existieren kann. Sie lassen uns den Wald erleben, wie wir ihn noch nicht kannten: als Supercomputer, Bioreaktor, Baumeister und Regenmacher.
Das Buch gibt den Lesern einen Leitfaden an die Hand, um in der Natur wieder wirklich heimisch zu werden. Vier Jahreszeiten lang führt es ihn in 32 Kapiteln durch die Bereiche Naturwahrnehmung, Naturwissen, Naturhandwerk und Naturspiritualität. Diese Bandbreite ermöglicht sowohl ein weites Erfahrungswissen um die Natur, als auch eine kraftvolle Verbindung mit ihr. Gegenwärtig zieht es viele Menschen in die freie Natur. Sie erzählen, dass sie dort inneren Frieden finden und wieder mehr bei sich sind. Sie berichten von einer Entschleunigung, die mit einer Belebung einhergeht. Und ja, wer kennt das nicht? Körper, Geist und Sinne werden durch ein Bad in der Natur erfrischt. Viele Menschen fühlen sich danach wie neu geboren. Doch obwohl die Sympathiewerte der Natur ständig steigen, ist sie den meisten Heutigen im Grunde fremd. Kaum jemand kann noch essbare Wildpflanzen erkennen, die Fährten der Tiere lesen oder ohne Streichhölzer ein Feuer entfachen.
Allein in der Wildnis Norwegens. Seit Tagen schon streift Matthis mit seiner Hündin Tara durch die sommerlichen Wälder Norwegens. Er sammelt Beeren, fängt Fische, macht Feuer oder schwimmt in einem der vielen Seen. Wären da nicht die Gedanken an den Streit mit den Eltern, die Worte, die er ihnen hinterhergerufen hatte, den Unfall ... Wenn er nur nicht immer so unbeherrscht wäre! Wie aus dem Nichts taucht plötzlich ein geheimnisvolles Mädchen im Wald auf, das weiß, wie man Regenwürmer brät. Jule spricht wenig, außer wenn sie Geschichten von Trollen erzählt. Und sie verschwindet immer genauso plötzlich, wie sie aufgetaucht ist ... Eine abenteuerliche Sommergeschichte über laute und leise Gefühle und das Leben in der Natur.
"Eines jener seltenen Bücher, die uns verzaubern und den Blick auf unsere Welt verändern." Helen MacDonald
Sie sind in der Erde, in der Luft, in unserem Körper. Pilze sind überall, aber man übersieht sie leicht. Sie halten uns am Leben, bauen Schadstoffe in der Atmosphäre ab und verändern das Verhalten von Tieren. Sie beeinflussen, wie wir Menschen fühlen und denken und sind für alle Lebensformen unverzichtbar. Sie existieren an der Grenze zwischen Leben und Tod. Der größte bekannte Pilz umfasst zehn Quadratkilometer, wiegt mehrere Hundert Tonnen und ist zwischen 2.000 und 8.000 Jahre alt. Pilze verfügen über eine eigene Intelligenz ohne zentrales Gehirn und können ihre Umwelt manipulieren.
Ein Grundlagentext der Umweltbewegung und eines der schonsten Bücher über die Natur - und über den Menschen, der sie braucht, um sein Glück zu finden.
Wahrend in Europa der Zweite Weltkrieg tobt, schreibt der US-amerikanische Forstwissenschaftler und Umweltethiker Aldo Leopold über die Walder von Arizona, Oregon und Manitoba, wo er Flora und Fauna erkundet hat, und den Einfluss menschlichen Handelns auf die Natur. Er erinnert sich an die magischen Tanze der Waldschnepfen, sinniert über die Trunkenheit des Windes, wundert sich über die Sprache der Baume und über ihr Gedachtnis, beschreibt Gemalde, die der Wisconsin River an manchen Sommermorgen malt, und Felsenblümchen, die kleinsten Blumen der Welt. Selten wurde so sinnlich über die Natur geschrieben, wurde in so knappen, eindringliehen Worten so viel über die wichtigen Dinge des Lebens gesagt.
Shinrin Yoku, die "Waldmedizin", blickt in Japan bereits auf eine lange Tradition zurück und wird dort sogar an Universitäten gelehrt. Auch in den USA und Skandinavien nutzen immer mehr Menschen die heilende Wirkung des Draußen-im-Wald-Seins, um sich vitaler und ausgeglichener zu fühlen. Dieses Buch richtet sich an alle, die mehr über das Waldbaden als Therapie für Körper und Geist erfahren und die Kraft der Natur nutzen möchten, um Klarheit zu gewinnen, neue Energie zu tanken und so die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Es beschreibt die Entwicklung und Hintergründe des Waldbadens, erklärt, wie genau es funktioniert, macht Vorschläge für Übungen und gibt hilfreiche Einsteigertipps.
Höchstens 1,5 Grad Erderwärmung: Dieses Ziel wurde 2015 auf dem Klimagipfel von Paris formuliert. Seitdem ist jedoch wenig passiert, im Gegenteil: Der Ausstoß von CO2 ist weiter gewachsen. Die Forschung geht längst davon aus, dass wir auf eine 3 Grad wärmere Welt zusteuern.
»In diesem Buch gibt es fast so viel zu entdecken wie in einem richtigen Wald!«Christian Ammer, Professor für Waldbau und Waldökologie (Universität Göttingen)
Wälder sind faszinierende Ökosysteme. Sie beherbergen Abertausende Arten, entziehen der Atmosphäre CO2, regulieren den Wasserkreislauf, liefern Sauerstoff, Nahrung sowie Rohstoffe für Mensch und Natur - und sind Oasen der Ruhe. Aber unsere Wälder sind in Gefahr: Rücksichtslose Rodungen, unkontrollierbare Brände, Insektenplagen und anhaltende Dürren setzen ihnen zu. Mit zahlreichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat Esther Gonstalla alle wichtigen Zahlen, Fakten und Aspekte zusammengetragen und in Infografiken umgewandelt. Entstanden ist eine eindrucksvolle Reise zu den Wäldern der Erde.
Einführung von Hansjörg Küster.
»Ein Buch, zu dem man immer wieder zurückkehrt. Durch die Lektüre versteht man mehr und mehr; man vergisst sich selbst, dann findet man heraus, wer man ist.« Daily Telegraph
James Canton besucht die achthundert Jahre alte Honywood-Eiche in Essex. Sie war ein Schössling, als die Magna Carta unterzeichnet wurde und König Johann England regierte. Heute bildet sie ein eigenes Ökosystem, in dem unzählige Insekten, Vögel und Fledermäuse, Moose, Farne und Pilze leben. Eichen sind zu Mythen und Legenden geworden. In vielen Religionen spielen sie eine besondere Rolle, und für die Entwicklung der menschlichen Zivilisation waren und sind sie von großer Bedeutung. Wir bauten unsere Häuser und Schiffe aus ihrem Holz, schürten unsere Feuer damit und mahlten ihre Eicheln in Zeiten der Hungersnot zu Mehl.