1. Auflage 17.04.2023 , Deutsch

Ein Lehrstück über den Umgang mit Preissteigerungen von der Erfinderin der Gaspreisbremse. 

Nach dem Ende von Maos Herrschaft stand die politische Führung in China Ende der siebziger Jahre vor gewaltigen Problemen: Wie sollte sie das bankrotte Wirtschaftssystem neu erfinden? Wie eine galoppierende Inflation vermeiden, die als Schreckgespenst durch das Land spukte? Durch Schocktherapie oder schrittweise Reformen? Letztendlich obsiegten die Kräfte, die für einen staatlich gelenkten Wandel plädierten. Anders als Russland, das nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in einen katastrophalen Abwärtsstrudel geriet, erlebte China einen beispiellosen Aufstieg.

ISBN 978-3-518-43127-6 1. Auflage 17.04.2023 32,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)
, Deutsch

China zwischen globaler Wirtschaftsmacht und kommunistischer Diktatur - die erste umfassende Biografie über den großen Unbekannten an der Spitze. Wer China verstehen will, muss Xi Jinping kennen. Die Journalisten Stefan Aust und Adrian Geiges liefern mit ihrer Biografie eine brillante Analyse über Macht, Personenkult und Alleinherrschaft.

Das Land, in dem die Corona-Pandemie begann - und das sie als erstes besiegte.
Kommunismus als Motor für den Aufstieg zur Weltmacht.
Autokratie mit hippem Lifestyle.
Internationale Politik der Öffnung und nationale Kontrolle durch Überwachung.

ISBN 978-3-492-07006-5 22,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)
, Deutsch

Der Band stellt mehr als sechzig der wichtigsten politischen und sozialwissenschaftlichen Texte des 20. Jahrhunderts vor - von Lenin bis Mao, von Gandhi bis Mbembe, von Maududi, Qutb, Arendt und Popper bis Habermas, Butler und Sen. Sie alle werden von führenden Experten interpretiert und historisch wie werkbiographisch eingeordnet. Die ausgewählten Texte spiegeln in ihrer Vielstimmigkeit und globalen Spannbreite die widersprüchliche Geschichte des vergangenen Jahrhunderts wider.

ISBN 978-3-518-29810-7 30,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Mit seinem eigenständigen Sozialismus, der sich von der Sowjetunion scharf abgrenzte, bildete das China Mao Zedongs um 1970 einen bedeutenden Bezugspunkt für Befreiungsbewegungen in der Dritten Welt wie für die progressive Intelligenz im Westen: Der Maoismus war damals eine maßgebliche linke Strömung, mit der große Hoffnungen auf ein alternatives Gesellschaftsmodell jenseits von Kapitalismus und bürokratischem Staatssozialismus verbunden waren. Mao selbst erreichte zeitweise ähnlich wie Che Guevara den Status einer Pop-Ikone. Nur dreißig Jahre nach dem Tod Maos Zedongs hingegen berufen sich nur noch wenige Guerillaorganisationen in Lateinamerika und Asien auf die 'Zedong sixiang', die Ideen Maos. Auch unter westlichen Linken gilt Mao mehr oder weniger als chinesischer Stalin und sein Weg zum Sozialismus als gescheitert. In China selbst hält die Führung zwar gewisse Grundspositionen Maos aus den Zeiten des Bürgerkrieges und den ersten Jahren der Republik aufrecht, hat jedoch die eigentlichen charakteristischen Grundpositionen des Maoismus als 'linke Fehler' verworfen.

ISBN 978-3-89657-596-8 12,00 € Portofrei Bestellen

Ailian Guan wurde hundertzwei Jahre alt. Die gesamte Entwicklung der Chinesischen Revolution von der Ausrufung der Volksrepublik 1949 bis zu den "Vier Modernisierungen" von 1977, welche für viele die Rückkehr zum Kapitalismus in China einleiteten, hat sie nicht als Außenstehende beobachtet, sondern aktiv gelebt! Von 1952 bis 1991 war sie im Straßenausschuss der Changhua Straße im Stadtbezirk Liwan in Guangzhou (früher Kanton), ab 1954 als dessen Vorsitzende. 1956 wurde Ailian Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas. Eine Parteimitgliedschaft war also keineswegs Voraussetzung für eine Funktion in den Selbstverwaltungsorganen. Die Stadt Guangzhou hatte im Jahr 2000 rund 6 Millionen Einwohner, der Einzugsbereich umfasste 12 Millionen, heute, 2011, wird er auf 24 Millionen geschätzt - Guangzhou gilt als zweitgrößte urbane Region der Welt (nach Tokyo). 1955 hatte Guangzhou aber noch 1,7 Millionen Einwohner. Anhand dieser wenigen Zahlen werden schon etliche Probleme deutlich, die entsprechende Kampagnen und Bewegungen nach sich gezogen haben. Der Straßenausschuss ist neben dem Fabrikkomitee die unterste Ebene der sozialistischen Selbstverwaltung.

ISBN 978-3-88975-188-1 25,00 € Portofrei Bestellen

Als Mao Zedong 1966 in China die Kulturrevolution lostrat, wollte er "großes Chaos unter dem Himmel" stiften. Dann erhob sich die radikalisierte Jugend gegen die Parteioffiziellen. Die Rebellion entglitt dem Zugriff der Regierung und erreichte ein Ausmaß, das der "Große Vorsitzende" nicht erwartet hatte.
In "Die andere Kulturrevolution" lässt Wu Yiching die prägenden historischen Momente Revue passieren, erzählt aus der Perspektive der Rebellen und Rebellinnen, die erst Maos Aufruf folgten und dann von ihm verraten wurden. Laut Wu trieben sie die Kulturrevolution von unten an, sprengten die Grenzen des Maoismus und entwickelten eine grundsätzliche Kritik an Chinas Sozialismus.

ISBN 978-3-85476-686-5 25,00 € Portofrei Bestellen

Im Schatten der emotionalen Manipulationen während der Kulturrevolution (1966-76) gilt das Verhältnis von Politik und Emotion im postmaoistischen China als stark belastet. Sascha Klotzbücher fragt nach den Langzeitwirkungen dieser emotionalen Manipulation und analysiert Maoismus nicht als politischen Herrschaftsmechanismus, sondern in seiner lebensweltlichen und identitätsstiftenden Funktion. In seiner umfassenden Studie untersucht der Autor das Verhältnis von Emotion und Politik in einer transgenerationalen Forschung aus der Erlebnisperspektive der Beteiligten an der Kulturrevolution und ihrer Nachkommen.

ISBN 978-3-8379-2829-7 59,90 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

1967 erschienen die Worte des Vorsitzenden Mao Tse-tung zum ersten Mal auf Deutsch. Im Sog der politischen Ereignisse und der Studentenbewegung wurde das "Rote Buch" mit den zusammengestellten Sinnsprüchen und Parolen des chinesischen Revolutionärs schnell zum Kultobjekt, das als Signalzeichen für eine rebellische Haltung auf Demonstrationen, in Filmen und auf Magazinfotos auftauchte. Doch wurde das Buch auch gelesen oder nur geschwenkt ?

ISBN 978-3-95757-470-1 28,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

Das, was wir mit der Chiffre "1968" bezeichnen, war eine grundlegende Kulturrevolution, die spätestens am 2. Juni 1967 mit der Erschießung Benno Ohnesorgs begann und erst in den späten Siebzigerjahren mit der Auflösung der K-Gruppen und der Gründung der Grünen endete. Willi Jasper, als Funktionär der maoistischen KPD/AO zehn Jahre Protagonist der Bewegung, blickt in seinem sehr persönlichen Bericht auf eine Zeit des Aufbruchs zurück, in der sich die Lektüre von Paul Celan und Theodor W. Adorno mit Proletkult und Arbeiterromantik verbanden und Happenings und Militanz in die Agitation in der Fabrik und die Teilnahme an Bundestagswahlen mit Ergebnissen im Promillebereich übergingen.

ISBN 978-3-95757-530-2 24,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)
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Im 20. Jahrhundert starben 80 Prozent aller Opfer von Hungersnöten in China während des "Großen Sprungs" (1959-1961) und in der Sowjetunion der dreißiger und vierziger Jahre. Die sozialistischen Revolutionen versprachen den Menschen, Hunger ein für alle Mal abzuschaffen. Stattdessen verursachten Kollektivierung und Industrialisierung Hungerkatastrophen mit Abermillionen Toten. Felix Wemheuer erklärt, wie es zu diesen Tragödien kommen konnte.

ISBN 978-3-86789-169-1 vergriffen