Im Jahr 2119: Die Welt ist überschwemmt, Europa eine Insellandschaft, Freiheit und Reichtum unserer Gegenwart - ein ferner Traum. Der Literaturwissenschaftler Thomas Metcalfe sucht ein verschollenes Gedicht von Weltrang. Der Dichter Francis Blundy hat es 2014 seiner Frau Vivien gewidmet und nur ein einziges Mal vorgetragen. In all den Spuren, die das berühmte Paar hinterlassen hat, stößt Thomas auf eine geheime Liebe, aber auch auf ein Verbrechen. Ian McEwan entwirft meisterhaft eine zukünftige Welt, in der nicht alles verloren ist.
Ian McEwan (Jahrgang 1948) ist ein britischer Schriftsteller und Drehbuchautor. Er studierte Englische Literatur an der University of Sussex und an der University of East Anglia. Mit Romanen wie The Cement Garden und The Comfort of Strangers etablierte er sich als feinsinniger Beobachter moralischer und psychologischer Grenzsituationen. Der internationale Durchbruch gelang ihm mit "Amsterdam", das 1998 den Booker Prize erhielt. McEwan gilt als einer der bedeutendsten englischen Gegenwartsautoren. Seine Bücher wurden vielfach übersetzt und erfolgreich verfilmt.
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