Günther Burbach (Jahrgang 1963) ist ein deutscher Publizist und Buchautor mit dem Schwerpunkt auf Technologie- und Gesellschaftspolitik. Er arbeitete in der Redaktion diverser Medienhäuser und veröffentlichte Analysen zur Künstlichen Intelligenz, Digitalisierung sowie nationaler und internationaler Innen- und Außenpolitik. In seinen Texten verbindet er technische Kenntnisse mit gesellschafts- und medienpolitischer Kritik und engagiert sich öffentlich in Form von Kolumnen und Fachbeiträgen.

08.2026 , Deutsch

Im Zentrum des Bandes steht die Kritik an der „rasenden Zerstörung“ menschlicher Lebensbedingungen in Europa und weltweit. Zunehmend fallen diese den Kriegsvorbereitungen zum Opfer, die mittlerweile alle gesellschaftlichen Bereiche erfasst haben. Das zeigt sich im Gesundheitswesen genauso wie in der Verkehrspolitik und im Schulwesen. Staatliche Belange werden den Bedürfnissen der Kriegswirtschaft untergeordnet.

Rückblickend lassen sich die restriktiven Maßnahmen in Zeiten der Corona-Krise als eine Art Generalprobe interpretieren – für die Anpassung aller Lebensbereiche an autoritär verordnete Vorgaben und die Durchsetzung einer militärischen Logik. Infrastruktur wird auf Kriegstauglichkeit ausgerichtet. Bildung, Medizin und Psychologie sollen sich auf die Vorbereitung und Unterstützung eines Ernstfalls einstellen. Die Bevölkerung stimmt man damit mental und sozial auf ein autoritäres System ein. Selbst wenn es zu keinem großen Krieg in Mitteleuropa kommt, bliebe eine verarmte, verängstigte und autoritätsgläubige Gesellschaft zurück.

ISBN 978-3-85371-567-3 08.2026 24,00 Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)
07.2026 , Deutsch

Die Schwerpunkte der Ausgabe

  • Nord Stream und der Anschlag auf die Pipelines
  • Energie als geopolitisches Machtinstrument
  • Russland, Ukraine und internationale Politik
  • US-amerikanische Politik

Interviews u.a. mit Olaf Tunnander, Gabriele Krone-Schmalz, Igor Seikreta und Alexander Korotkow: Die Interviews behandeln überwiegend geopolitische Entwicklungen, Medienberichterstattung und internationale Beziehungen.

07.2026 8,80 € Kein Versand im Laden erhältlich (Zeitschrift)
10.2025 , Deutsch
Hrsg. Verein zur Förderung unabhängiger journalistischer Berichterstattung e.V.

EDITORIAL

Schwanengesang 

Liebe Leserinnen, liebe Leser, nach sechs Jahren als Chefredakteur von Free21 werde ich zum Jahresende diese Tätigkeit beenden. Der Vorstand des Vereines unserer Publikation hat sich außerdem dazu entschlossen, den Verein aufzulösen. Die Rahmenbedingungen für kritische Medien sind in Deutschland zunehmend existenzgefährdend. 

Die deutsche und europäische Politik sucht nach immer neuen Vorwänden, um Zensurmaßnahmen durchführen zu können, die sie als Schutz der Demokratie bezeichnet. Weite Teile der Öffentlichkeit, inklusive der deutschen Journalistenverbände, kämpfen nicht gegen diese Entwicklung an, sondern begrüßen und unterstützen sie. Die EU-Sanktionen gegen verschiedene Journalisten, darunter deutsche, aber auch kolonialistische Maßnahmen gegen afrikanische Kollegen auf französischen Wunsch, haben einen Zustand der Rechtlosigkeit hergestellt, der in der Nachkriegsgeschichte ohne Beispiel ist.