Eine Frau, die als Referentin im Bundeministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und als Bundestagsabgeordnete bis dahin Entwicklungshilfe zu ihrer Lebensaufgabe gemacht hat, kehrt von einer Dienstreise nach Bangaldesch zurück und kündigt fristlos.Sie behauptet und belegt durch die Beschreibung dessen, was sie mit ihren eigenen Augen gesehen hat, dass wir überall da, wo wir helfen wollen, nur Unheil anrichten. Und sie fordert, Entwicklungshilfe müsse sofort beendet werden.1985 in erster Auflage erschienen, gehört dieses Buch auch heute noch zur Pflichtlektüre für alle, die sich mit Entwicklungszusammenarbeit beschäftigen und kritisch auseinandersetzen wollen.
Entwicklungshilfe (Thema)
Madagaskar, Senegal, Benin, Niger, Kamerun, Tschad, Nigeria, Ghana, Burkina Faso, Sudan: Über fast 25 Jahre Einblicke in die "Entwicklungshilfe" vor Ort. Es folgen witzige und schaurige Anekdoten, wahre und teilweise unglaubliche Geschichten sowie Geschichtliches und Aktuelles, was zum Verständnis der komplexen Zusammenhänge wichtig ist und die Ursachen klarmacht, warum der afrikanische Kontinent nicht dort ist, wo er sein könnte.
Hunger und Armut, Klimawandel und Energieverschwendung, Ungleichheit und Ungerechtigkeit, Ressourcenraubbau und Misswirtschaft: In seinem neuen Buch "Erde 5.0 - Die Zukunft provozieren" zeigt Karl-Heinz Land auf, wie sich die drängenden Probleme der Welt mithilfe digitaler Technologien lösen lassen. Für Land ist jetzt die Chance, die exponentielle Leistungszunahme der IT und den unterschätzten Megatrend der Dematerialisierung für eine zukunftssichere und gerechtere Welt zu nutzen.
Aus dieser Perspektive unterzieht Land die Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (UN) einer kritischen Prüfung, zeigt Irrwege auf und mahnt ein radikales Umdenken an. Dabei präsentiert er innovative Lösungen für die "Sustainable Development Goals", die bereits jetzt von digitalen Pionieren erprobt und umgesetzt werden.
Eine neue Flüchtlingspolitik für eine veränderte Welt
Mehr als 65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Doch die Instrumente und Institutionen, mit denen wir auf diese humanitäre Herausforderung reagieren, sind hoffnungslos veraltet und haben für Millionen Flüchtlinge fatale Folgen. Die beiden Experten für Flüchtlingsfragen Paul Collier und Alexander Betts zeigen, warum eine Politik der offenen Tür ebenso gefährlich ist wie Abschottung. Anhand konkreter Beispiele machen sie deutlich, wie wir den Menschen auf der Flucht wirklich helfen können.
Ziele und Praktiken der internationalen Solidarität in Ost- und Westdeutschland im Kalten Krieg.
Seit den späten 1960er Jahren entstanden in vielen westlichen Ländern zivilgesellschaftliche Initiativen, die Teile der "Dritten Welt" unterstützten. Auch in der Bundesrepublik engagierten sich zahlreiche Solidaritätsgruppen für politisch Verfolgte in lateinamerikanischen Diktaturen, gegen die rassistische Ordnung in Südafrika oder für den Aufbau sozialistischer Reformprojekte in Nicaragua. In der DDR entstand dagegen eine staatlich initiierte internationale Solidarität. Sie leistete ebenfalls Hilfe vor Ort und basierte auf einer massenhaften Unterstützung. Mitunter entstanden auch hier unabhängige Aktionen.
Europa zieht seine Grenzen durch Afrika. Migrationskontrolle ist in der EU zu einer Frage von höchster innenpolitischer Bedeutung geworden. Mit Hochdruck baut sie daher ihre Beziehungen zu den Regierungen auf dem afrikanischen Kontinent aus. Diese sollen ihre Bürger daran hindern, nach Europa zu gelangen. Die EU bietet dafür Militär- und Wirtschaftshilfe in Milliardenhöhe. Sie arbeitet mit Regimen zusammen, die schwere Menschenrechtsverletzungen begehen, und bildet deren Polizei und Armeen aus. Die Bewegungsfreiheit in Afrika wird eingeschränkt, Entwicklungshilfe wird umgewidmet und an Bedingungen geknüpft: Wer Migranten aufhält, bekommt dafür Geld. Am meisten profitieren IT-Unternehmen sowie Rüstungs- und Sicherheitskonzerne in Europa.
Als sich die beiden Mädchen zum ersten Mal begegnen, fühlen sie sich sofort zueinander hingezogen: Die gleiche Leidenschaft fürs Tanzen und für Musicals verbindet sie, doch auch derselbe Londoner Vorort und die Hautfarbe. Ihre Wege trennen sich, als Tracey tatsächlich Tänzerin wird und erste Rollen in Musicals bekommt. Ihre Freundin wiederum jettet als Assistentin der berühmten Sängerin Aimee um die Welt. Als Aimee in Westafrika eine Schule gründen will, reist sie ihr voraus und lässt sich durch das Land, in dem ihre Wurzeln liegen, verzaubern und aus dem Rhythmus bringen.
Die aktuelle Flüchtlingskrise ist vor allem den Ereignissen im Nahen Osten geschuldet. Dabei gerät eine langfristig viel bedrohlichere Entwicklung aus dem Blick: die Völkerwanderung Zehntausender Afrikaner nach Europa. Prinz Asfa-Wossen Asserate, einer der besten Kenner des afrikanischen Kontinents, beschreibt die Ursachen dieser Massenflucht und appelliert an die europäischen Staaten, ihre Afrikapolitik grundlegend zu ändern. Andernfalls werden es bald nicht Tausende, sondern Millionen von Flüchtlingen sein, werde diese größte Herausforderung Europas im 21. Jahrhundert in einer Katastrophe enden - für Afrika und Europa.
Die von Sabriye Tenberken gegründete Blindenschule in Tibet wird heute von den Schülern der ersten Generationen geleitet. Andere ehemalige Schüler betreiben einen integrativen Kindergarten, eine Massageklinik oder studieren.
Als Krisenhelfer an den Brennpunkten der Welt. Worum geht es?
Er rettete Zehntausende bedrohte Hutu aus dem Regenwald, koordinierte die internationalen Maßnahmen im Kosovo.