Nehmt den Jesus vom Kreuz. Zu Ostern spricht man gern von Hoffnung, Erlösung und Neubeginn. Doch was, wenn eines der mächtigsten Symbole des christlich geprägten Abendlandes zugleich ein Bild der Gewöhnung ist – an Leid, an Opfer, an die stille Veredelung von Gewalt. Eine persönliche Erinnerung, ein Gespräch über Jesus, Kreuz und inneren Glauben und der Blick auf eine Gegenwart aus Krieg, Deutung und moralischer Selbstberuhigung führen zu einer unbequemen Frage: Welchen Symbolen geben wir eigentlich noch immer unsere Kraft? Essay von Sabiene Jahn Global Bride 08.04.2026
Christentum (Thema)
Zu Beginn des 17. Jahrhunderts gab es in Japan etwa 300.000 Christen, unter ihnen mehrere daimyô. Doch das Tokugawa-Shôgunat, das seit 1603 Japan beherrschte, verbot die Ausübung der fremden Religion. Vor allem der dritte Shôgun der Dynastie, Tokugawa Iemitsu, sah darin eine Bedrohung für die ursprüngliche Kultur des Landes und nicht zuletzt auch für seine Herrschaft. Auf seinen Befehl wurden japanische Christen zu Zehntausenden gefoltert und hingerichtet. Besonders im Süden des Landes, wo die meisten Christen lebten, wurden die Lebensverhältnisse unerträglich. Doch im Geheimen wuchs der Widerstand gegen die Schreckensherrschaft.
Vom Niedergang kurialer Macht im 19. Jahrhundert bis zu ihrem Wiedererstarken im Zeitalter der Weltkriege. Karlheinz Deschner, für viele Betrachter der Kirchengeschichte deren bedeutendster Kritiker im 20. Jahrhundert, verfolgt in diesem Buch den Weg der Päpste aus ihrer tiefsten Krise.
Die "Kriminalgeschichte des Christentums" ist ein Jahrhundertwerk. "Ein Flutlicht in die finstersten Abgründe der Geschichte der Christenheit."Süddeutsche Zeitung"Wo sonst noch gibt es diese atemverschlagende Mischung von Wolfsgeheul und Friedensschalmei, Weihnachtsbotschaft und Scheiterhaufen, von Heiligenlegende und Henkersgeschichte!
Der Wegweiser durch das Jahrhundertwerk. Unentbehrlich für alle Leser und die Forschung. Der Wegweiser durch das Jahrhundertwerk Karlheinz Deschners "Kriminalgeschichte des Christentums" präsentiert auf etwa 6000 Seiten in zehn Bänden eine einzigartige Forschungsarbeit.
Der Ausruf von Papst Franziskus "Ach, wie möchte ich eine arme Kirche für die Armen!" auf seiner ersten Pressekonferenz begeisterte viele Menschen. Dass die Kirche arm unter Armen sein müsse, hat er seither mehrfach und eindringlich wiederholt. Wie aber passt beides zusammen?
ISBN 978-3-429-03685-0
vergriffen
Der Sammelband geht der Frage nach, wie libertäres Christentum aussehen kann, stellt unterschiedliche christlich-anarchistische Traditionen vor und untersucht diverse Aspekte dieser libertären Strömung und der sich darauf berufenden Bewegung(en). Die Textsammlung bietet einen prägnanten Überblick über christlich-anarchistische Theorie und Praxis. "Biblisches Gedankengut führt direkt zum Anarchismus", meinte der Philosoph und christliche Anarchist Jacques Ellul. Dennoch werden Anarchismus und Christentum selten in Verbindung gebracht. Christliche AnarchistInnen sind aber der Überzeugung, dass eben dies eine große Bereicherung sowohl für den Anarchismus als auch für das Christentum wäre.
Das Christentum verehrt Jesus von Nazaret als sanften Hirten, dessen Reich nicht von dieser Welt sei. Aber entspricht dieses Bild der historischen Realität? Kann es den grausamen Kreuzestod plausibel erklären? Der amerikanische Religionswissenschaftler Reza Aslan meint: nein.
Die Geschichte des Mittelmeeres ist die Geschichte unserer Zivilisation. Das großartige, opulente Werk zur Geschichte des Mittelmeers - seit mehr als 3000 Jahren ist das Mittelmeer eines der Zentren der zivilisierten Welt.
ISBN 978-3-596-17441-6
2014
vergriffen
Wie reich und mächtig sind die Kirchen wirklich? Die Kirchen, katholisch wie evangelisch, sind die größten Institutionen in Deutschland und die zweitgrößten Arbeitgeber nach dem Öffentlichen Dienst.
ISBN 978-3-579-06595-3
vergriffen
Wie die Christen sich ihren Gott erschufen. Die Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung. Die Bibel ist das am meisten überschätzte Buch der Weltliteratur, Jesus von Nazareth die am meisten überschätzte Person der Weltgeschichte.