Druschba FM (Medienpräsenz)

1:21:10

Karin Leukefeld spricht in Frankfurt am Main über die schon über Jahrhunderte hinweg währenden geopolitischen Interessen von Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Westeuropa und den USA in NahOst, speziell im Großraum um den Iran herum.

(Anmerkung der Redaktion, um Irritationen zu vermeiden: Wenn Leukefeld durchgehend von "Amerika" spricht, ist nicht etwa der gesamte amerikanische Kontinent, sondern nur die USA gemeint, wenn sie von "Europa" spricht, ist meist Westeuropa und die EU gemeint, was das größte Flächenland des europäischen Kontinents, die Russische Föderation nicht mit einbezieht, wenn sie von "Frankfurt" spricht, ist nicht etwa Frankfurt an der Oder in Ostdeutschland, sondern das westdeutsche Frankfurt am Main gemeint)

56:41

Sergey Filbert im exklusiven Gespräch mit Dirk Pohlmann über die aktuelle Kriegsgefahr, die höchste seit 1945, über den Ukrainekrieg, andere Kriegs-Brandherde und die neue katastrophale Rolle Deutschlands in der Welt. 

5:16

Zeitmarken

1. Russland und die Unmöglichkeit einer strategischen Niederlage

  • 00:10 – Behauptung: Russland könne keine strategische Niederlage zugefügt werden
  • 00:52 – Nur Russland selbst könne sein Land schützen und stärken

2. Historische Vergleiche: Napoleon, Hitler und Europa

  • 01:07 – Vergleich mit Napoleons Krieg gegen Russland
  • 01:21 – Vergleich mit Hitler und Stalingrad
  • 01:40 – These: Europa habe historisch geschlossen gegen Russland agiert

3. NATO, Technologie und westliche Macht

  • 01:58 – Anerkennung technologischer und wirtschaftlicher Stärke der NATO
  • 02:08 – These: Westen habe Scheitern einer strategischen Niederlage erkannt
  • 02:23 – Spott über NATO‑Beitritte

4. Russland als geeintes multinationales Volk

  • 02:39 – Russland müsse Gegnern voraus sein
  • 02:59 – Geeintes multinationales Volk gegen ein 'Rudel'
  • 03:15 – Schrittweiser Fortschritt und Gebietsgewinne

5. Kriegsziel und Siegesgewissheit

  • 03:27 – Zuversicht, die Ziele zu erreichen
  • 03:37 – Warnung: 'Führt keinen Krieg gegen Russland'

6. Verhandlungen statt Ultimaten

  • 03:48 – Aufruf zu friedlichem Zusammenleben
  • 04:03 – Bereitschaft zu Verhandlungen auf Basis russischer Interessen
  • 04:20 – Langfristige historische Interessen als Maßstab

7. Militärtechnologie & Zukunft

  • 04:36 – Starlink als Beispiel technologischer Konkurrenz
  • 04:49 – Hinweis auf russische Fähigkeiten
  • 05:02 – Ankündigung weiterer technologischer Entwicklung

9:52

Zeitmarken

  • 00:07 – Einführung der Nuklearübung: Putin eröffnet die Sitzung und beschreibt Ziel und Rahmen der gemeinsamen russisch‑belarussischen Nuklearübung.
  • 01:44 – Lukaschenkos Begrüßung und politische Einordnung: Lukaschenko lobt Putins China‑Besuch, spricht über die Zusammenarbeit und betont die Verteidigungsbereitschaft beider Staaten.
  • 03:08 – Botschaft der Abschreckung: Lukaschenko betont, man wolle niemanden bedrohen, sei aber bereit, das gemeinsame Staatsgebiet mit allen Mitteln zu verteidigen.
  • 04:37 – Militärischer Lagebericht: Russischer Verteidigungsminister und Generalstab erläutern Aufbau, Ablauf und Bereitschaft der Nuklearübung.
  • 06:29 – Putins strategische Schlussbemerkungen: Putin spricht über nukleare Abschreckung, Modernisierung der Streitkräfte und neue Raketensysteme.
  • 07:52 – Zukünftige Militärübungen: Ankündigung weiterer gemeinsamer Übungen von Russland, Belarus und der OVKS in den Jahren 2026/2027.
  • 09:23 – Dank und Abschluss: Dank an Belarus und die beteiligten Soldaten; Ende der Veranstaltung.

1:09:52

Norbert Fleischer im Gespräch mit Alexej Danckwardt, einem Anwalt aus Leipzig, der aus großer Enttäuschung und Frustration Leipzig verlassen hat und nach Russland ausgewandert ist. 

1:03:41

Dr. Diether Dehm ist Künstler, Politiker und Unternehmer sowie mittlerweile eine Art Urgestein "linker" Kunst und Politik in Deutschland. Chefredakteur Wilhelm Domke-Schulz im Gespräch mit Dr. Diether Dehm über "links", "rechts", "Antifa" und andere verwirrende Entwicklungen in Deutschland vor und nach der sogenannten "Wiedervereinigung" und über die aktuelle Situation im Land, mit einem abschließenden Blick in die Glaskugel.

17:11

Zeitmarken

Ausgangsfrage und Einführung

00:07 Einführung mit der Frage, ob ukrainische Flüchtlinge in Deutschland Straftaten begehen

00:31 Behauptung von Hitlerverherrlichung und Zeigen des Hitlergrußes

00:54 Verweis auf mögliche Vorwürfe russischer Propaganda

01:08 Bezug auf eine Berlin-Reise von Olga Shari und Gespräche mit Demonstranten

Recherche zu einzelnen Personen

01:39 Beschreibung einer Begegnung mit Jugendlichen auf einer Demonstration

02:21 Beginn der Recherche zur Identität zweier junger Männer

02:48 Behauptung einer organisierten Gruppe ukrainischer Migranten in Deutschland

03:01 Vorwurf von Xenophobie, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit

Telegram-Kanal und Ideologie

03:26 Vorstellung der Gruppe „Stimmen des Eurofaschismus“

03:40 Administratorin des Kanals soll rechtliche Risiken kennen

03:59 Behauptete Verbindung zur Organisation Zenturia

04:30 Erwähnung von Drohungen gegen Kritiker

04:47 Beispiele für Hakenkreuze und NS-Bezüge im Kanal

NS-Symbole und Hitler-Bezüge

05:05 Darstellung von Hitlergrüßen und Hakenkreuzen

05:17 Hinweis auf Strafbarkeit entsprechender Symbole in Deutschland

05:42 Vorstellung der Administratorin und ihrer politischen Aussagen

06:12 Verweis auf die Zahl 1488 als rechtsextremen Code

Antisemitismus und rassistische Aussagen

06:26 Behauptung antisemitischer Inhalte im Kanal

06:40 Beispiele antisemitischer Witze

07:08 Vorwurf rassistischer Aussagen gegen Schwarze

07:48 Diskussion über Forderungen nach Abschiebungen aus Deutschland

Islamfeindlichkeit und Gewaltaufrufe

08:33 Bezug auf Beiträge gegen muslimische Personen

08:40 Erwähnung einer befürworteten Attacke auf eine Schule im Iran

09:03 Hinweis auf Aufforderungen zur Koranverbrennung

09:51 Administratorin spricht über Gründung einer rechtsradikalen Partei

Haltung zu Deutschland und Ukrainern

10:30 Behauptung feindlicher Aussagen gegenüber Ukrainern und Minderheiten

11:14 Vorwurf von Verachtung gegenüber Deutschland

11:32 Zitate über Deutsche als angeblich 'links, faul und hinterhältig'

11:41 Administratorin wolle dennoch in Deutschland bleiben

Gewaltfantasien und Anschlagsdiskussionen

12:03 Diskussion über Gewalt gegen politische Gegner

12:16 Gespräche über einen Anschlag auf das Russische Haus in Deutschland

12:32 11.-September-Bezug mit Zahlencodes aus Neonazi-Milieu

12:46 Behauptung von Drogenhandel an Minderjährige

Angaben zu Personen und Arbeitsorten

13:19 Administratorin arbeite laut Darstellung im Berliner Stadtarchiv

13:41 Erwähnung von Exemplaren von 'Mein Kampf' im Archiv

13:48 Vorstellung einzelner Personen mit Fotos

14:17 Behauptung von Verbindungen zum Russischen Freiwilligenkorps (RDK)

Schlussfolgerungen und Behörden

15:05 Aufruf zur Kontaktaufnahme mit Institutionen

15:30 Nennung eines weiteren mutmaßlichen Beteiligten

16:00 Aussage, deutsche Behörden hätten Informationen und führten Ermittlungen

16:27 Zusammenfassung der Vorwürfe gegen die Gruppe

59:42

Sergey Filbert im Gespräch mit Prof. Dr. Ulrike Guérot über ihre tiefen,  bewegenden, nachdenkenswerten und ganz persönlichen Erlebnisse ihrer letzen Russlandreise.  

Zeitmarken

Reiseeindrücke aus Moskau

Ulrike Guérot schildert Moskau als eine funktionierende, saubere und moderne Metropole, in der der Krieg im Alltag kaum spürbar sei [05:16]. Sie betont die Warmherzigkeit der Menschen und das Fehlen von Ressentiments gegenüber Deutschen [05:42]. In intellektuellen und akademischen Kreisen herrsche eine große Trauer darüber, vom Westen „abgeknipst“ worden zu sein [07:52].

Kernpunkte der russischen Perspektive (laut Guérot)

  • Wahrnehmung des Konflikts: Viele Russen sähen die Ukrainer als „Brudervolk“ und richteten ihre Ablehnung gegen das, was sie als „nationalistisches Regime“ in Kiew bezeichnen [11:18].
  • Historischer Kontext: Es bestehe ein großer Stolz auf den Sieg der Sowjetarmee über den Faschismus. Die Unterstützung ukrainischer Nationalisten durch den Westen werde daher als besonders verletzend empfunden [10:04], [26:00].
  • Informationsstand: Die russische Elite und akademische Kreise seien sehr gut über westliche Argumente und politische Debatten informiert [07:06].

Kritik an der deutschen Politik und Medienlandschaft

  • Propaganda-Vorwurf: Guérot kritisiert eine einseitige Berichterstattung in Deutschland, die Stereotype wie den „bösen Russen“ bediene [16:53].
  • Mangelnde Reisetätigkeit: Sie bemängelt, dass deutsche Politiker (wie Friedrich Merz oder Boris Pistorius) sich oft kein eigenes Bild vor Ort machten [16:20].
  • Doppelmoral: Sie sieht eine Heuchelei darin, dass beispielsweise deutsch-ukrainische Schüleraustausche massiv gefördert werden, während der Austausch mit Russland zum Erliegen gekommen sei [28:02].

Vision für ein europäisches Friedensprojekt

  • Bürgerbewegung: Guérot plädiert dafür, dass die Bevölkerungen Europas über Grenzen hinweg für den Frieden eintreten müssen, da die Regierungen versagten [33:06]. Sie verweist auf das „European Peace Project“ und den Aufruf zum Frieden am 9. Mai [32:07].
  • Geopolitische Achse: Ihr Ideal bleibt eine Verständigung auf der Achse Paris–Berlin–Moskau, um eine stabile europäische Sicherheitsarchitektur ohne neue kalte Grenzen zu schaffen [57:39].
  • Forderung nach Diplomatie: Sie fordert, russische Argumente (wie die Forderung nach Neutralität und Föderalisierung der Ukraine) ernst zu nehmen, um zu einer Verhandlungslösung zu gelangen [14:46].

Persönliche Situation

Guérot spricht über ihren juristischen Kampf gegen ihre Kündigung als Professorin, den sie als „öffentliche Hinrichtung“ aufgrund ihrer kritischen Positionen beschreibt [51:17]. Sie sieht in ihrem Fall beim Bundesverfassungsgericht eine Bewährungsprobe für den deutschen Rechtsstaat [52:34].

1:14:26

Norbert Fleischer und der Chefredakteur von Berlin 24/7 Wilhelm Domke-Schulz im Gespräch über deutsche Massenmedien, die einseitige Berichterstattung des zwangsfinanzierten Rundfunks und wie und warum der Filmemacher zum Chefredakteur einer Nachrichtenseite geworden ist. Eine wichtige Rolle spielten dabei seine persönlichen Erfahrungen mit dem öffentlichen Umgang, also dem gezielten Verschweigen faschistischer Verbrechen in der Ukraine, wie zum Beispiel dem Massaker von Odessa, dem sein international mehrfach preisgekrönter Dokumentarfilm "Remember Odessa" gewidmet ist. 

Zeitmarken

  • Beruflicher Hintergrund: Domke-Schulz beschreibt seinen Weg über die Filmhochschule Babelsberg und sein Selbstverständnis als Filmemacher 00:01:55.
  • Kritik an der Filmförderung: Er vergleicht das aktuelle Fördersystem mit der Zensur in der DDR und führt aus, dass unliebsame Stoffe heute oft gar nicht erst zur Produktion zugelassen werden 00:16:30.
  • Erfahrungen beim ÖRR: Er berichtet von seiner Zeit bei Sendern wie dem MDR und NDR, wobei er insbesondere die stagnierenden Budgets im Osten 00:18:51 und eine aus seiner Sicht einseitige inhaltliche Ausrichtung bei Russland-Themen kritisiert 00:23:07.
  • Die Ereignisse in Odessa 2014: Ein zentraler Punkt ist sein Film „Remember Odessa“. Er schildert seine Recherchen zum Brand im Gewerkschaftshaus und wirft den Medien vor, die dortigen Vorfälle verschwiegen oder verzerrt zu haben 00:36:51.
  • Ziele von Berlin 247: Domke-Schulz erklärt, dass die Webseite als Angebot dient, um Themen abzubilden, die im „Mainstream“ seiner Meinung nach keinen Platz finden 01:00:28.
  • Rechtliche Rahmenbedingungen: Zum Ende des Gesprächs werden die Auswirkungen von EU-Sanktionen auf die Verbreitung von Informationen erörtert 00:57:33.

50:29

Sergey Filbert im Gespräch mit Dr. Rainer Rothfuß, Bundestagsabgeordneter, Friedensaktivist und Mitinitiator der Friedensfahrten nach Russland. Es geht u.a. um die bevorstehende Friedenskundgebung am 25. April 2026 in Torgau an der Elbe, um den Ukrainekrieg, die geopolitischen Auswirkungen des Irankrieges und um die verheerende Politik Deutschlands gegen Russland.