Stefan Uwe Max - Stuxx hatte sie daraus gemacht, „die Frau, die seine Mutter war". Vor vier Jahren ist sie abgehauen, Stuxx hat keine Ahnung warum und will es längst nicht mehr wissen. Seitdem kümmert sich sein Vater allein um ihn und seine kleine Schwester. Ohne die immer fröhliche Lila wäre wenig Sonne in der kleinen Wohnung. Fast 14 ist Will Gmehlings Held und er hadert mit sich und der Welt. Weil er sich ein paar lausige Quadratmeter mit einem kleinen Mädchen teilen muss, fährt er stundenlang mit seinem Schrottrad durch das öde Viertel. Freunde hat er nicht, die Schule langweilt ihn. Was er mag - coole alte Autos - lässt die anderen kalt. Und er findet sich unattraktiv, dabei wäre er so gern begehrenswert, denn Stuxx ist verliebt!
Familie (Kinder-/Jugendbuch) (Thema)
»Hier im Kartoffelland gibt’s genau zwei Arten von Ausländern: die Angepassten, die ihren Döner, ohne Zwiebeln, ohne scharf‘ essen, und die Kanaks, die sie dafür auslachen. Zu wem du gehören willst, musst du ziemlich früh entscheiden.«
Die sechzehnjährige Dessi führt ein Doppelleben: Im Münchner Brennpunktviertel Neuperlach gibt sie mit Jogginghose und Alman-Jokes die coole Ausländerin, im Innenstadtgymnasium trägt Daisy eine blonde Perücke, blaue Kontaktlinsen und spricht Hochdeutsch. Ihre jeweiligen Freund*innen hält sie voreinander geheim.
Pippin und seiner großen Schwester Olivia wird so schnell nicht langweilig. Die beiden haben immer etwas zu tun, zum Beispiel einen Plan schmieden, wie sie heimlich den streng verbotenen Horrorfilm sehen können, sich vor Papas ungenießbaren Kochkreationen drücken oder ganz ohne Erwachsene klarkommen, als sie einmal beschließen, au… auto… autodings zu leben. Nach Erfolgen wie ROSALIE BLUM, JULIETTE oder DIE VUNDERWOLLEN lässt uns Camille Jourdy erneut an ihrem unnachahmlichen Zeichen- und Erzählstil teilhaben. Mit Humor und Zärtlichkeit schildert sie das Leben einer Familie, die unsere eigene sein könnte.
Komische Graphic-Novel mit viel (Schwester-)Herz.
Dani, die selbst durch eine Samenspende entstanden ist, wünscht sich nichts mehr als ein Geschwisterchen. Aber ihre alleinstehende Mutter stellt sich quer. Doch dann schnüffelt Dani in Mamas Dating-App herum und swiped bei einem peinlichen Typen versehentlich nach rechts! Zack, ihre Mutter verliebt sich und bringt mit dem neuen Mann auch gleich einen Bruder mit in die Familie. Der seltsame Grufti entspricht allerdings ganz und gar nicht Danis Wunschvorstellung vom süßen kleinen Brüderchen.
Im Wald, unter dichten Fichten, steht das Räuberhaus von Greti und Jocke. Schief und krumm, so wie es sich gehört. Weil die beiden Räuber sind, brechen sie ab und an auf zum Raubzug. So nennt man es, wenn Räuber zur Arbeit gehen. Weil ihr Sack riesengroß ist und ganz viel hineinpasst, müssen sie das nur alle drei Wochen tun.So bleibt noch genug Zeit für allerlei Vergnügen: Eine Erdrakete bauen zum Beispiel. Oder Nachtgeburtstag feiern. Oder sich gegenseitig verhauen.Zum Glück leben Greti und Jocke nicht allein. Eine Katze wohnt auch im Räuberhaus. Sie kann staubsaugen, Milch kochen und Erdbeeren pflücken. Und am wichtigsten: Eierkuchen backen!
Mit farbenprächtigen Illustrationen und nachdenklichen, aber spielerischen Texten führt Ibram X. Kendi die jüngsten Leser_innen (und die Erwachsenen in ihrem Leben) an das Konzept und die erstaunliche Kraft des Antirassismus heran. Dieses Buch ist geeignet für Leserinnen und Leser jeden Alters, die sich für eine gerechte Gesellschaft einsetzen.
"Halt! Hiergeblieben!", ruft Papa, doch zu spät. Seine Haare sind auf und davon. Raus aus dem Badezimmer, durch den Flur ins Wohnzimmer und dann durch das gekippte Küchenfenster in die Freiheit! Doch so leicht gibt Papa nicht auf. Mantel an, Kescher geschnappt und rein in die Schuhe.Los geht's! In einem Restaurant findet er sie wieder - Haare in der Suppe, das kennt man ja. Doch gerade als Papa zugreifen will, entwischen sie ihm. Verflixt! Er sucht im Blumenladen, im Park, auf dem Spielplatz. Im Zoo hätte er sie fast gehabt ... dann gibt Papa auf. Wenig später bekommt er Post aus Haargentinien und der Sahaara. Papa bleibt kahl. Bis eines Tages Unglaubliches geschieht ...
Gewinner des Augustpreis 2019 - renommiertester Literaturpreis in Schweden!
Es ist ein ungewöhnlich heißer Sommer, den Vinga bei ihrem Opa auf der Insel verbringt. Fernab vom Festland, wo Mama immer so traurig ist und Papa zu Hause nur noch ein Gast. Vinga liebt die Insel! Hier gibt es nur die Weite des Meeres, Opa und die Schnigge - ein Boot, das sie über den Sommer seetüchtig machen will. Doch auf einmal steht Rut vor ihr. Rut, die die Insel hasst und auch sonst das komplette Gegenteil von Vinga ist. Und da spürt Vinga es im Bauch: so als wäre alles durcheinander, aber trotzdem irgendwie gut.
Ein berührender Sommerroman mit einer eigenwilligen Protagonistin.
Ein Buch, so tief wie das Meer!
Dieser Jugendroman ab 11 ist wie eine spannende Reportage über Liebe, moderne Familie und Pubertät - immer nah an den Menschen und gut recherchiert. Ein mitfühlender, kenntnisreicher, zeitgemäßer Liebesroman, jenseits aller Gendergrenzen.
Inhalt:
Ich bin Terri, also eigentlich heiße ich Theresa Emmanuelle Rosa Rohrbach-Ibrahim, und das ist nicht mein einziges Problem. Denn seit überall Liebesblitze einschlagen, Aszendenten zueinanderpassen und die Chemie stimmt, spielen alle verrückt. Alle - außer mir!
Nina liebt Berki und meine Mama Michael. Das dachte ich zumindest, bis ich herausgefunden habe, dass Michael noch ein A hinter dem Namen hat. Da war das Chaos komplett.
Die neunjährige Anna wächst in einer wohlhabenden, wenig religiösen jüdischen Familie in Berlin auf. Ihr Vater ist ein bekannter Schriftsteller und Journalist, der auch Artikel gegen Hitler und seine Partei veröffentlicht. Als sich Anfang 1933 mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten die politische Lage zuspitzt, ändert sich Annas Leben für immer. Auf der Flucht vor den Nazis beginnt für die Familie eine lange Reise, die sie aus Berlin in die Schweiz und von dort über Frankreich bis nach London führt, wo sie sich schließlich niederlässt. Während deutsche Bomben in der englischen Hauptstadt einschlagen, findet Anna Arbeit als Sekretärin und verliebt sich zum ersten Mal. Als nach dem Krieg ihre mittlerweile wieder in Deutschland lebende Mutter krank wird, kehrt Anna zum ersten Mal seit der Flucht in ihre frühere Heimat zurück.