In seinem neuen Buch richtet der erfahrene Onkologe Prof. Dr. Volkmar Nüssler den Blick auf unser tägliches Essen und die heilende Kraft einer guten Ernährung. Denn: Falsche Ernährung ist heute weltweit die Todesursache Nummer eins. Anschaulich erklärt Volkmar Nüssler, wie wir mit Selberkochen unsere Gesundheit und den Planeten schützen können und welchen Einfluss Fleisch, Milchprodukte oder Gemüse auf unser Wohlbefinden haben.
Palliativmedizin (Thema)
In Zusammenarbeit mit einer Reihe kompetenter Co-Autoren zeigt Leo Nefiodow, wie die Gesundheitswirtschaft von der nächsten großen Wachstumswelle, dem der 6. Kondratieffzyklus, profitieren kann. Die im Buch vorgestellten innovativen Ansätze sind für den Leser inspirierend und und liefern eine hervorragende Grundlage für weitere Kreativität. Beispiele: Diabetiker-Schulungen, die Krankenhausaufenthalte vermeiden, mobile Palliativteams, die den stationären Sektor entlasten, eine bessere Versorgung mit freiberuflichen Logopäden. Darüber hinaus stellen die Autoren nützliche Instrumente vor, mit denen man das Potenzial von Innovationen bereits in einem frühen Stadium messen kann, und eröffnen Perspektiven für das Bildungswesen in der Gesundheitswirtschaft.
Mehr als 500 000 Deutsche erkranken jährlich an Krebs. Viele Ratgeber richten ihren Fokus auf den Patienten oder das bestimmte Krankheitsbild. Mit der Diagnose beginnt jedoch auch das Leiden und die Hilflosigkeit von Freunden und Familie. "Diagnose Krebs" gibt den Angehörigen eine Orientierung: Wie kann ich den Befund verstehen? Wie gewinne ich Sicherheit im Umgang mit der Krankheit? Wie gehe ich mit dem Betroffenen und mir selbst um? Wie kann ich helfen? Wo finde ich Unterstützung?
Wie können wir uns auf das Sterben und den Tod vorbereiten? Prof. Dr. Claudia Bausewein, eine der führenden Palliativmedizinerinnen im deutschsprachigen Raum, und der Hospiz-Experte Rainer Simader beantworten 99 Fragen zum Thema Sterben, Tod und Trauer - dieses Sachbuch klärt auf und ist ein verlässlicher Ratgeber für die Sterbebegleitung, denn es hilft, über das Unvermeidliche zu sprechen. Jeder Mensch hat Fragen zum Thema Tod und Sterben, mehr noch unheilbar kranke Menschen, aber auch Angehörige, die Sterbende begleiten. Doch die meisten von uns tun sich unsagbar schwer, über die Themen Sterben und Tod zu sprechen - aus Angst, Überforderung, Ohnmacht, Schuldgefühlen oder Einsamkeit.
Als Schwellenräume zwischen Leben und Tod kommt Sterbeorten eine besondere Bedeutung zu. Mit dem Überführen des Sterbens aus dem privaträumlichen Wohnumfeld in medizinische und pflegerische Institutionen wird ihre Gestaltung und Verortung im Kontext der gebauten Lebenswelt und im gesellschaftlichen Diskurs daher zur Architekturaufgabe. Katharina Voigt dokumentiert die typologische Genese von Sterbeorten, führt zeitgenössische künstlerische Positionen zur Körperlichkeit, Transformation und Räumlichkeit des Sterbens an und entwickelt daraus Grundlagen für ein angemessenes Raumgeben am Lebensende.
Ein Plädoyer gegen Übertherapie am Lebensende.
In deutschen Kliniken wird operiert, katheterisiert, bestrahlt und beatmet, was die Gebührenordnung hergibt - ein durchaus rentables Geschäft. Dr. Matthias Thöns berichtet aus seiner jahrelangen Erfahrung von zahlreichen Fällen, in denen alte, schwer Kranke mit den Mitteln der Apparatemedizin behandelt werden, obwohl kein Therapieerfolg mehr zu erwarten ist.
"Halte es für möglich, dass dein Arzt beim Thema Tod noch mehr Angst hat als du."
Wir müssen über den Tod reden. Es nicht zu tun, bedeutet, die Entscheidung darüber, wie wir sterben wollen, anderen zu überlassen. Der Palliativmediziner Matthias Gockel erlebt täglich, wie sehr Verdrängen und Verschweigen einen bewussten Umgang mit dem Sterben blockieren - nicht nur bei Patienten und Angehörigen, sondern auch bei ihren Ärzten. Er fordert deshalb eine neue Art der Gesprächskultur.
Über Sterben und Tod wird viel geredet, Sterbenden dagegen ausgewichen. Was erleben und wünschen Sterbende wirklich? Und wie kann man trösten? Welche Möglichkeiten und Grenzen der Begleitung gibt es?