Das Buch beschreibt Datenschutz erstmals als Offenheit (Transparenz) statt Datensparsamkeit. Der Autor beschreibt als Voraussetzung dazu einen Besitztitel auf Daten. Die Umsetzung erfolgt über Big Data, deren Techniken so ausgelegt sind, dass Daten zur "handelbaren" Ware werden können, indem dokumentierbar wird, wie von wem wozu Daten verwendet worden sind. Transparente Verwendung auch in Hinsicht auf den Nutzen oder die Notwendigkeit statt Verbergen wird als neues Privatheitsmodell vorgeschlagen. Die Synchronisation der Entwicklung von Technik und Gesellschaft steht dabei im Vordergrund. Zahlreiche Fallstudien erhöhen den praktischen Nutzen des Buches.
Datenschutz (Thema)
Edward Snowden riskierte alles, um das System der Massenüberwachung durch die US-Regierung aufzudecken. Jetzt erzählt er seine Geschichte.
"Mein Name ist Edward Snowden. Sie halten dieses Buch in Händen, weil ich etwas getan habe, das für einen Mann in meiner Position sehr gefährlich ist: Ich habe beschlossen, die Wahrheit zu sagen."
Mit 29 Jahren schockiert Edward Snowden die Welt: Als Datenspezialist und Geheimnisträger für NSA und CIA deckt er auf, dass die US-Regierung heimlich das Ziel verfolgt, jeden Anruf, jede SMS und jede E-Mail zu überwachen. Das Ergebnis wäre ein nie dagewesenes System der Massenüberwachung, mit dem das Privatleben jeder einzelnen Person auf der Welt durchleuchtet werden kann. Edward Snowden trifft eine folgenschwere Entscheidung: Er macht die geheimen Pläne öffentlich. Damit gibt er sein ganzes bisheriges Leben auf. Er weiß, dass er seine Familie, sein Heimatland und die Frau, die er liebt, vielleicht nie wiedersehen wird.
Mit diesem Buch wird die Frage beleuchtet, was eigentlich Souveränität ist und was diese im digitalen Zeitalter bedeutet. Dabei wird die Aufgabe der digitalen Souveränität in Zeiten der Globalisierung für Deutschland erörtert und die Frage aufgegriffen, wie und wozu Staaten digitale Souveränität konstruieren. Im weiteren Verlauf werden ein breites Spektrum an Standpunkten und Sichtweisen bezüglich der Aufgaben diskutiert, die sich für die politisch Verantwortlichen, aber auch für die Wirtschaft und die Zivilgesellschaft stellen, verbunden mit den daraus resultierenden Herausforderungen.
Die Gedanken sind frei - aber sie sind nicht mehr geheim. Heute werden unsere Daten von Algorithmen automatisch auf der Rückseite der Cloud gespeichert und ausgewertet - dort, wo wir selbst nicht mehr hinschauen können oder gar Kontrolle über unsere Daten hätten. Unsere privatesten und geheimsten Informationen sind dem Internet auf ewig anvertraut und werden mit und ohne unser Einverständnis permanent gesammelt, gestapelt und verknüpft zu unserem digitalen Zwilling. "Privacy is dead" wie es Mark Zuckerberg formulierte.
Wie tickt heute die Welt? Ist die Künstliche Intelligenz schon schlauer als wir? Entscheiden Maschinen intelligenter? Wie viele Menschen werden sie arbeitslos machen? Hebeln Computer Handel und Wettbewerb aus? Werden wir eine bessere Medizin mit unseren Daten bezahlen? Gibt es für Privatheit noch eine Chance? Und ist das ewige Leben kein bloßer Traum, sondern schon bald Realität?
Diese Fragen beantwortet dieses Buch. Nach einer Übersicht über die alles ändernde Datenflut zeigt es an einer konkreten Software-Entwicklung, die Regierungen, Verbände und Firmen mit unvorstellbar genauen Datenanalysen und Prognosen versorgt, was Big Data und was Künstliche Intelligenz können, wie ihre Experten denken und handeln, welches Geschäftsmodell sie entwickeln und was das für uns bedeutet.
Polizeigewalt, Abschiebungen, Demonstrationsverbote, Diskriminierung, Vorratsdatenspeicherung. Der neue Grundrechte-Report deckt schonungslos Verletzungen der Menschen- und Grundrechte in Deutschland auf. In mehr als 40 Beiträgen dokumentieren und analysieren Expertinnen und Experten Verstöße in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Dabei zeigen sie, dass in einer Zeit, in der die Sicherheit über allem steht, unsere Freiheit in Gefahr gerät.
Der wahre Verfassungsschutzbericht!
Bürgerbeteiligung, d. h. die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an politischen Planungsprozessen oder Entscheidungen, wird bereits in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefördert und gelebt. In Zeiten der Digitalisierung werden immer häufiger technische Applikationen zur elektronischen Partizipation (E-Partizipation) eingesetzt. Die Nutzung von Technologien bietet Chancen und Herausforderungen gleichermaßen, so zum Beispiel in den Bereichen Sicherheit, Datenschutz und nutzerorientierte Gestaltung. Das Buch greift genau diese Themen im Bereich der E-Partizipation auf und erläutert insbesondere Gestaltungsaspekte der digitalen Bürgerbeteiligung.
Im Silicon Valley haben einige wenige Tec-Giganten globale Medienmonopole aufgebaut. Konzerne wie Google oder Facebook machen uns süchtig und sind nur auf den ersten Blick kostenlos, bequem und attraktiv. Die renommierte Journalistin Corinna Milborn und der Mediengründer Markus Breitenecker zeigen auf, wie die Machtkonzentration der Plattformkonzerne unsere Demokratie zerstört und benennen, was wir dagegen tun können.
Die forschungsleitende These des Sammelbandes ist, dass die Genese von Öffentlichkeit und Privatheit sich spezifischen, empirisch nachvollziehbaren Herstellungspraktiken verdankt, die jeweils an mediale Bedingungen gekoppelt ist. Diese Ausgangsthese schließt einerseits an eine soziologisch fundierte Tradition in der Erforschung der Hervorbringung von öffentlichen und privaten Räumen an und erprobt andererseits ihre in historischen Analysen bewährte Überzeugungskraft für eine empirische Rekonstruktion gegenwärtiger Medienkontexte.
Teilen statt besitzen. Ausprobieren, sparen, tauschen, nachhaltige und ressourcenschonende Lösungen finden: Dies sind einige Schlagwörter zur sogenannten Sharing Economy. Sie ist Teil des Trends, eine Vielzahl von wirtschaftlichen Aktivitäten auf digitalen Marktplätzen oder Plattformen zusammenzuführen, und sie verdankt ihren internationalen Aufschwung neuen Kommunikationstechnologien wie dem Internet, den sozialen Medien und der Mobiltelefonie. Doch wie wirkt sich diese neue Ökonomie des Teilens auf die Schweiz aus? Was bedeutet sie für Wirtschaft und Arbeitsmarkt und wie lässt sie sich in den bestehenden regulatorischen Rahmen integrieren?