Flavio von Witzleben (Medienpräsenz)

58:47

In der neuen Folge spreche ich mit Karin Kneissl über die explosive Lage im Nahen Osten, Trumps widersprüchlichen Kurs im Iran-Krieg und die Frage, ob die USA geopolitisch bereits an Einfluss verlieren.

Wir analysieren die möglichen Inhalte eines Memorandums zwischen Washington und Teheran, die Eskalation in der Straße von Hormus sowie den wachsenden Konflikt zwischen Donald Trump und Friedrich Merz. Außerdem geht es um die Spannungen rund um den 9. Mai in Moskau, Armeniens demonstrative Annäherung an EU und NATO sowie die dramatischen Folgen der neuen Energiekrise für Europa und den Weltmarkt.

1:11:32

Im Interview spreche ich mit Tahir Chaudry über sein Buch zu Peter Thiel – und die Frage, ob wir längst auf dem Weg in einen neuen Technofeudalismus sind.

Im Zentrum steht der geheimnisumwobene Datenkonzern Palantir Technologies: ein Unternehmen mit engen Verbindungen zu Geheimdiensten wie der Central Intelligence Agency, das heute militärische und sicherheitspolitische Entscheidungen mitprägt – von KI-gestützter Zielauswahl bis hin zur Nutzung durch die NATO.

Wir sprechen über Thiels radikale Technologievisionen, seine Netzwerke, seine Geschäfte – und darüber, warum Kritiker in zentralisierten Datenplattformen ein potenziell mächtiges Kontrollinstrument sehen.

Zeitmarken

1. Peter Thiel: Der Transhumanist und "Tech-Papst"

Chaudhry beschreibt Thiel als eine Figur, die den Menschen als bloßen Algorithmus betrachtet, der technologisch optimiert und schließlich überwunden werden müsse.

  • Angst vor dem Tod: Thiels Antrieb sei die Überwindung der Sterblichkeit durch Biohacking und Technologie (Ziel: mindestens 120 Jahre oder Unsterblichkeit) [07:35].
  • Transhumanismus: Er kritisiert, dass Geschlechtsumwandlungen "erbärmlich geringe" Veränderungen seien; er strebe nach einer fundamentalen Transformation des Menschseins [21:01].
  • Religiöser Kontext: Thiel nutze christliche Motive (wie die Auferstehung), um technologische "Wunder" zu rechtfertigen, während er gleichzeitig vor einem "Antichristen" warnt [04:10].

2. Palantir: Die "Datenkrake" und der Schattengeheimdienst

Palantir Technologies wird als Thiels mächtigstes Werkzeug zur Überwachung und Datenanalyse dargestellt.

  • Geheimdienst-Wurzeln: Das Unternehmen wurde mit Unterstützung des CIA-Investmentarms In-Q-Tel aufgebaut und agiere im Kern wie ein privatisierter Geheimdienst [28:53].
  • Einsatz in Deutschland: Seit 2023 wird die Software (unter Namen wie "HessenData" oder "Vera") verstärkt bei deutschen Polizeibehörden eingesetzt, oft vorangetrieben durch CDU und AfD [46:53].
  • Ontologie-Konzept: Die Software führt massive Datenmengen (Finanzen, Bewegungsdaten, soziale Medien) zusammen, um Netzwerke und Verhaltensmuster sichtbar zu machen [49:14].

3. Ideologie: Technofeudalismus und "Dark MAGA"

Das Gespräch beleuchtet Thiels politische Visionen, die über klassische Parteigrenzen hinausgehen.

  • Ablehnung der Demokratie: Thiel vertrete die Ansicht, dass Freiheit und Demokratie nicht miteinander vereinbar seien [36:45]. Er befürworte technokratische Strukturen, in denen Experten oder KIs statt gewählter Parlamente entscheiden.
  • Seasteading: Er investierte in schwimmende Städte auf dem Meer, um außerhalb staatlicher Regulierung neue Gesellschaftsformen zu testen [40:51].
  • Politischer Einfluss: Durch die massive Förderung von Figuren wie J.D. Vance versuche Thiel, die US-Politik im Sinne eines "technologischen Imperiums" umzugestalten [42:43].

4. Verbindungen zu Jeffrey Epstein

Chaudhry berichtet über neue Erkenntnisse aus E-Mail-Leaks, die eine engere Verbindung zwischen Thiel und Jeffrey Epstein belegen sollen, als bisher zugegeben wurde.

  • Treffen: Entgegen Thiels Aussagen habe es wohl Treffen auf Epsteins Insel gegeben, teils zusammen mit anderen Tech-Größen wie Elon Musk oder Mark Zuckerberg [01:06:09].
  • Unterstützung: Thiel soll Epstein nach dessen erster Verurteilung PR-Strategien und Hilfe angeboten haben [01:08:19].

5. Das "Weltgehirn" KI

Die Gesprächspartner warnen vor einer "Ersatzreligion", in der die KI als unfehlbarer Gott akzeptiert wird, um die von der Technologie selbst verursachten Krisen (wie Desinformation) zu lösen [58:17].

54:05

In der neuen Folge spreche ich mit Karin Kneissl über aktuelle Entwicklungen im Iran-Konflikt, drohende Engpässe bei Kerosin und ihre wirtschaftlichen Folgen, einen umstrittenen Vorfall rund um die Zerstörung einer Christus-Figur im Libanon sowie ein viel diskutiertes Thesenpapier des Tech-Unternehmens Palantir.

1:12:54

Zeitmarken

1. Kritik an der Pandemie-Politik und Technologie

  • Falsche Pandemien: Wodarg vertritt die Ansicht, dass bereits die Vogel- und Schweinegrippe sowie die Corona-Pandemie "Fakes" oder "False Flag Operationen" waren, die primär wirtschaftlichen Interessen der Pharmaindustrie dienten [04:10], [09:40].
  • mRNA-Technologie: Er bezeichnet die mRNA-Präparate als "Gentherapie", die rechtlich umetikettiert wurde, um Sicherheitsstandards zu umgehen [13:34]. Er warnt vor unvorhersehbaren Langzeitschäden durch die genetische Veränderung von Zellen [25:31].
  • Übersterblichkeit: Wodarg bringt die Übersterblichkeit in Deutschland direkt mit den Impfkampagnen in Verbindung und spricht von einem "Experiment an der Bevölkerung" [16:14].

2. Rolle internationaler Organisationen und Machtstrukturen

  • WHO: Er beschreibt die Weltgesundheitsorganisation als eine "Agentur zur Vorbereitung von Insidergeschäften", die von Investoren wie Bill Gates gesteuert werde [31:47].
  • Militärischer Kontext: Laut Wodarg wurde die Logistik der Impfstoffe in Deutschland zeitweise von der Bundeswehr gesteuert, was er als Indiz für den Einsatz von "Biowaffen"-Strukturen wertet [19:01].
  • Korruption: Er berichtet von seinen Erfahrungen bei Transparency International und behauptet, dass Korruption heute oft direkt an der Spitze von Institutionen ansetzt (z.B. durch die Auswahl von Führungspersonen wie "Global Young Leaders"), anstatt einzelne Beamte zu bestechen [48:41], [49:20].

3. Justiz und Aufarbeitung

  • Gewaltenteilung: Wodarg kritisiert eine Schwächung der Gewaltenteilung in Deutschland, da Politiker Einfluss auf Richterkarrieren und die Besetzung des Bundesverfassungsgerichts hätten [22:55].
  • Corona-Aufarbeitung: Den aktuellen parlamentarischen Bemühungen (z.B. Enquete-Kommissionen) misstraut er; er bezeichnet sie als "Showprozesse" zur Beruhigung der Öffentlichkeit [41:44], [44:05].

4. Lösungsvorschläge und politische Reformen

  • Subsidiarität: Er plädiert für eine Rückkehr zur Selbstorganisation in kleinen, überschaubaren Einheiten (Gemeinden/Quartiere), um Resilienz gegenüber zentralistischer Steuerung aufzubauen [01:03:40].
  • Reform des Bundestags: Wodarg schlägt eine Initiative vor, um das freie Mandat zu stärken. Seine Kernforderungen sind:
    • Eine alphabetische Sitzordnung im Bundestag (statt Fraktionsblöcken), um den Austausch über Parteigrenzen zu fördern [01:09:49].
    • Namentliche elektronische Abstimmungen, um die persönliche Verantwortung der Abgeordneten gegenüber ihren Wählern transparent zu machen [01:10:10].

46:54

Diese Analyse fasst die Kernaussagen aus dem Podcast „Unipolar Multipolar“ vom 5. April 2026 zusammen. Die Inhalte basieren auf dem Gespräch zwischen Flavio von Witzleben und Karin Kneissl.

Persönliche Situation & Medienberichte (Karin Kneissl)

  • Umzug nach Russland: Kneissl stellt klar, dass sie ihren Umzug von September 2023 selbst organisiert hat. Der Kreml fungierte nicht als Speditionsbüro. Sie bat lediglich um Mitnahme in einer russischen Transportmaschine von Syrien aus, da der Landweg per LKW aufgrund von Krieg und Gewalt in Nordsyrien nicht möglich war [03:20]
  • Dankschreiben: Ein von westlichen Geheimdiensten geleaktes Dankschreiben enthält lediglich ihren Dank für die Transportmöglichkeit. Sie kritisiert die aktuelle mediale Aufarbeitung als „dreckige Fantasie“, da die Fakten bereits seit 2023 bekannt seien [04:35].

Geopolitik & Nahost-Konflikt

  • US-Rhetorik (Trump): Donald Trump kündigte in einer Rede an, die Ziele im Iran-Krieg fast erreicht zu haben. Er drohte damit, das Land „in die Steinzeit zurückzubomben“ [07:05].
  • Reaktion des Iran: Der iranische Außenminister Araki konterte, dass der Iran bereits eine Hochkultur war, als die Vorfahren der heutigen Westmächte noch in Höhlen lebten. Kneissl bewertet die iranische Diplomatie trotz militärischen Drucks als intellektuell überlegen [08:31].
  • Kriegsverlauf: Trotz massiver Bombardierungen der Infrastruktur (Brücken, Krankenhäuser, Universitäten) sieht Kneissl den Iran als moralischen Sieger („Pyrrhussieg“), da das Regime stabil blieb und keine landesweiten Aufstände ausbrachen [11:50].
  • US-Militärführung: Die Entlassung hochrangiger Militärs durch den US-Kriegsminister Pete Hegseth deutet auf Chaos in der Befehlskette hin [14:19].

Technologie & Strategie

  • Bodenoffensive & Uran: Berichte über eine US-Bodenoffensive zur Bergung von 400 kg hochangereichertem Uran hält Kneissl für physikalisch und militärisch unrealistisch. Sie bezeichnet den Plot als „völlig verrückt“ [17:20].
  • Ukraine-Involvierung: Wolodymyr Selenskyj hat Abkommen mit Golfstaaten (Saudi-Arabien, VAE, Katar) zur Zusammenarbeit bei der Luftverteidigung und Drohnenproduktion geschlossen [36:01]

Internationale Bündnisse & Recht

  • Zukunft der NATO: Trump und Marco Rubio stellen die US-Mitgliedschaft in der NATO infrage. Kneissl sieht die Beistandspflicht nach Artikel 5 als „völlig aufgeweicht“ an [20:49]
  • Todesstrafe in Israel: Die Knesset hat ein Gesetz zur Todesstrafe für Terroristen verabschiedet, das israelische Staatsbürger explizit ausnimmt. Kneissl bezeichnet dies als beispiellos diskriminierend und Ausdruck eines „Unrechtsstaates“ [28:14]

Migration & Syrien

  • Rückkehrpläne: Friedrich März plant die Rückkehr von 80 % der Syrer aus Deutschland. Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Schara bezeichnete diese Zahlen als übertrieben und knüpft eine Rückkehr an massive europäische Investitionen in den Wiederaufbau [40:25]

56:01

In einem weiteren Interview mit Patrik Baab sprechen wir über die dramatische Eskalation im Iran-Krieg: Massive US-Luftangriffe, widersprüchliche Meldungen über getötete Führungspersonen und erste Attacken auf NATO-Stützpunkte lassen die Lage außer Kontrolle geraten.

Wie belastbar ist die aktuelle Informationslage zwischen Propaganda und Realität? Droht eine schleichende Verwicklung der NATO in den Konflikt? Und welches geostrategische Ziel verfolgen die USA unter Donald Trump – geht es um „America First“ oder um eine Neuordnung der globalen Machtverhältnisse?

Außerdem: Kann Israel einen Mehrfrontenkrieg durchstehen, welche Rolle spielen religiöse Narrative im Konflikt – und wird dieser Krieg am Ende zum politischen Risiko für Trump selbst?

32:24

In einem weiteren Interview mit Karin Kneissl sprechen wir über die dramatische Eskalation im Nahen Osten – drei Wochen nach Ausbruch des Iran-Krieges. Luftschläge von Israel und den USA, ein Ultimatum von Donald Trump und die wachsende Gefahr einer Ausweitung auf den Libanon lassen die Lage zunehmend außer Kontrolle geraten.

Wie bewertet Kneissl die militärische Entwicklung – sind Israel und die USA auf dem Weg zum Sieg oder droht ein Flächenbrand? Welche Folgen hat der Konflikt für Europas Energieversorgung, insbesondere angesichts der Spannungen rund um die Straße von Hormus? Und wie gefährlich ist die Situation im Libanon nach den Drohungen von Israel Katz für die Zivilbevölkerung?

Außerdem: Profitiert Russland geopolitisch von der Eskalation – und kann Trump diesen Krieg innenpolitisch überstehen?

25:52

Zeitmarken

Themenblock: Vorwürfe und rechtliches Verfahren in Österreich

  • Ursprung der Forderungen: Die ersten Forderungen nach einem Entzug der Staatsbürgerschaft kamen im Juni 2023 von Alexander Bricks (ehemaliger Botschafter und Leiter der Diplomatischen Akademie) auf, nachdem bekannt wurde, dass Karin Kneissl an der staatlichen Universität St. Petersburg unterrichtet [02:27]. Im September 2023 schloss sich Verfassungsjurist Heinz Mayer dieser Forderung an, merkte jedoch an, dass die Argumente zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausreichten [03:56]
  • Aktuelle Sachverhaltsdarstellung durch die NEOS: Es liegt nun eine Sachverhaltsdarstellung der Partei NEOS bei der Niederösterreichischen Landesregierung vor [04:26]. Ein Argument lautet, sie beleidige Österreich – unter anderem durch die Aussage in einem Interview, es sei kein Zufall, dass Hitler aus Österreich kam [04:44]
  • Vorwürfe von Spionage und Radikalisierung: Journalistische Fragen und ein Podcast werfen ihr „Radikalisierung“ und den Aufbau eines russischen Spionagenetzwerks vor [06:55]. Kneissl betont, dass es dafür keinerlei Anhaltspunkte gebe [07:35].
  • Rechtliche Schritte und Verteidigung: Kneissl hat einen Anwalt in Russland beauftragt, der mittels Vollmacht mit einem österreichischen Anwalt kooperiert [12:52]. Sie wird aus Sicherheitsgründen nicht nach Österreich reisen und maximal per Videokonferenz teilnehmen [13:16].

Themenblock: Staatsbürgerschaftsrecht und Internationales Recht

  • Drohende Staatenlosigkeit: Da Kneissl nur die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt und keine andere annehmen will, würde ein Entzug sie staatenlos machen [09:33]. Für diesen Fall zieht sie die Nutzung eines UN-Reisedokuments in Betracht [10:42].
  • Widerspruch zum Völkerrecht: Das österreichische Staatsbürgerschaftsgesetz sieht die Staatenlosigkeit zwar vor, dies steht laut Kneissl jedoch im Widerspruch zu internationalem Recht [20:21]. Der amtierende Außenminister Alexander Schallenberg habe 2023 noch festgehalten, dass ein Entzug völkerrechtlich unmöglich sei [20:30]

Themenblock: Persönliche Situation und Anfeindungen

  • Verlassen Österreichs: Kneissl verließ Österreich im September 2020 in Richtung Frankreich, da sie keine Arbeit mehr fand und im Alltag verbalen sowie physischen Anfeindungen ausgesetzt war [15:04]
  • Frühere Vorwürfe: Sie berichtet von medialen Vorwürfen im Jahr 2020 bezüglich der Nowitschok-Formel und der Exhumierung ihres verstorbenen Hundes durch die Justiz, um eine angebliche Vergiftung zu prüfen [15:47]. In Frankreich und im Libanon habe sie unter schwierigen Bedingungen gelebt und Morddrohungen erhalten [16:37].
  • Aktuelles Leben in Russland: Kneissl lebt in einem Dorf rund fünf Autostunden von Moskau entfernt und pendelt monatlich für ihre Lehrtätigkeit am Gorky-Institut nach St. Petersburg [13:56]

Themenblock: Rechtsstaatlichkeit und Wirtschaft in Europa

  • Verlust der Rechtssicherheit: In ihrem Buch thematisiert Kneissl die Zukunft Europas. Wirtschaftskrisen oder Energiekrisen seien überlebbar, der Verlust der Rechtssicherheit und Vertragstreue wiege jedoch schwerer [23:05]
  • Beispiel Energieverträge: Als Beispiel nennt sie die vorzeitige Auflösung langfristiger Lieferverträge durch die OMV im Dezember 2024 ohne Schadensersatz, was das Grundprinzip „pacta sunt servanda“ verletze [23:42]

Zusammenfassend betrachtet Kneissl die Bestrebungen zu ihrer Ausbürgerung als politisch motivierten Rachefeldzug. Sie wertet den Fall als Symptom für den Abbau demokratischer Grundrechte und den Verlust an Rechtssicherheit in der Europäischen Union.

53:23

Wie steht es wirklich um die Zukunft der PCK-Raffinerie in Schwedt – und damit um die Energieversorgung von Berlin und Brandenburg?

Im Interview spricht Wirtschaftsanwalt Wolfgang Hummel, Vertreter von Beschäftigten der PCK Raffinerie GmbH, über Sanktionen, drohende Insolvenz und den Rechtsstreit mit dem Bundeswirtschaftsministerium. Wir beleuchten die Rolle der Bundesnetzagentur, die Treuhandverwaltung der Rosneft-Anteile und die Frage, ob politische Entscheidungen zur Deindustrialisierung beitragen.

Was passiert, wenn die US-Lizenz ausläuft? Droht Berlin der Kraftstoff-Engpass – und 1.200 Beschäftigten der Jobverlust? Ein Gespräch über Energie, Recht, Geopolitik – und die brisante Frage: Wie sicher ist Deutschlands Versorgung wirklich?

53:45

Im Nahen Osten eskaliert die Lage dramatisch: Nach Luftangriffen der USA und Israels auf Iran mit über tausend Toten und der Tötung von Ajatollah Ali Chamenei schlägt Teheran mit Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Stützpunkte zurück. Während Washington von einer notwendigen Militäraktion spricht, nennt Teheran die Angriffe eine unprovozierte Aggression. Russland verurteilt die Operation scharf – und könnte geopolitisch sowie auf dem Energiemarkt profitieren.

Gleichzeitig droht der Konflikt zum regionalen Flächenbrand zu werden: Israel rückt im Libanon weiter vor, die Straße von Hormus ist blockiert, Gas- und Ölpreise explodieren und selbst der europäische Alltag spürt die Folgen.