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Trump bombardiert Caracas und lässt Venezuelas Präsident Maduro und dessen Frau von der Delta Force entführen. Wie lässt sich dieses Vorgehen erklären, was steckt dahinter und wo versagen (mal wieder) die massenmedialen Berichte?
Darüber spricht Frank Höfer mit Thomas Röper.

1:37:00

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„Wenn wir glauben, wir könnten nach ihren Spielregeln ihr Spiel gewinnen, dann haben wir es nicht verstanden.“

Kriegstüchtig werden, Wehrpflicht, Aufrüstung – der nächste Ausnahmezustand kommt nicht überraschend, sondern mit Ansage.

Beim Panel „Der Krieg kommt nach Europa – und wie wir ihn verhindern können“ auf dem Alternativ-WEF 2025 diskutieren zentrale Stimmen der Freiheits-, Friedens- und Medienbewegung eine entscheidende Frage: Warten wir, bis Bomben fallen – oder nutzen wir die Zeit, um den Krieg zu verhindern?

„Krieg ist hässlich. Krieg ist brutal. Zeigen wir sein Gesicht.“ Mit Emotion und Entschlossenheit gingen Elsa Mittmannsgruber, Martin Rutter, Kayvan Soufi-Siavash, Markus Bönig und Michael Meyen in dieses Panel, um zu diskutieren, wie der Krieg rechtzeitig gestoppt werden kann.
Sie warnen vor einer zunehmenden Kriegsnormalisierung – und setzen auf Gemeinschaft, Gesicht zeigen und echte Begegnungen. Vernetzung gegen Isolation, Anti-Kriegsbilder als emotionalen Weckruf, Kriegsdienstverweigerung als mächtiges Grundrecht. Fazit: Widerstand entsteht nicht online, sondern im realen Leben, in lokalen Netzwerken und sichtbaren Aktionen.

„Gemeinschaft stärkt, Öffentlichkeit schützt“

Soziologin Mag. Elsa Mittmannsgruber, Autorin, A-WEF Mitbegründerin leitet verschiedene Erkenntnisse aus der von ihr initiierten „Freiheitsbarometer“-Umfrage mit 20.000 Befragten ab. Allen voran: Gemeinschaften bilden. Menschen fühlen sich in Krisenzeiten einsam, isoliert, „abgetrennt“ – Vernetzung ist die wichtigste Maßnahme. Damit ließe sich auch leichter das Gefühl der Ohnmacht überwinden. „Viele würden handeln, wenn sie andere hätten, die mitmachen. Gruppen erzeugen Selbstwirksamkeit“, sagt Mittmannsgruber. „Schockkampagnen allein reichen nicht. Ohne Anschlussfähigkeit führt Angst zur Blockade.“

„Kein Sex mit Soldaten“

Gewohnt pointiert und bewusst überzeichnend plädiert Kayvan Soufi-Siavash für den Einsatz starker Bilder und Emotionen. Denn: „Menschen in Angst sind nicht durch Argumente erreichbar.“ Krieg müsse dargestellt werden, wie er sei: blutig, dreckig, zerstörerisch – nicht heroisch. Verhöhnung und Humor sollen „als Widerstandsmittel“ eingesetzt werden: „Systeme können mit Spott schlecht umgehen.“  Er schlägt deshalb drastische, satirisch-invertierte Anti-Werbekampagnen vor („Freude am Töten“, „Kein Sex mit Soldaten“). „Gib dem Krieg ein Gesicht: Schweiß, Blut, Ekel.“ Das führe zu moralischen Schocks und Ablehnung des Krieges.“

Es brauche neue Bühnenformate, wo Bürger ihre Angst laut aussprechen und Applaus erleben, das baue Scham und Gehorsam ab. „Menschen brauchen Gelegenheiten, mutig erlebt zu werden“, meint Kayvan. Auch Erziehung müsse grundlegend anders werden: „Kinder sollen widersprechen lernen, nicht nur gehorchen“.

„Mutig und widerständig auftreten“

Aktivist Martin Rutter sieht Angst als das zentrale Steuerungsinstrument der Kriegstreiber: „Wer Angst hat, lässt sich kontrollieren.“ Mut sei die Gegenkraft.
Und Aufklärung extrem wichtig. Rutter: „Menschen müssen vor allem ein realistisches Zukunftsbild erhalten, um aktiv zu werden. Krieg 2029 bedeutet Tote in der eigenen Familie, zerstörte Häuser, Enteignung – wenn niemand was tut.“ 
Er fordert zivilen Ungehorsam, Abkehr vom „Bitte-dürfen-wir-demonstrieren“-Modus, mutiges und widerständiges Auftreten. „Wenn wir meinen, wir können nach ihren Spielregeln ihr Spiel gewinnen, dann haben wir es nicht verstanden.“  

„Kriegdienstverweigerung ist ein Grundrecht“

Unternehmer Markus Bönig setzt auf Vision statt Angstbilder: „Sonst bleibt Widerstand passiv“, sagt er. „Bewegung entsteht, wenn Menschen für etwas sind, nicht nur gegen etwas.“ Böning verweist auf das Grundgesetz: „Die größte ungenutzte Macht ist überhaupt die Kriegsdienstverweigerung. Niemand darf laut Grundgesetz zum Dienst an der Waffe gezwungen werden!“. Kriegsdienstverweigerung sei kein Antrag: „Es ist die Ausübung eines Grundrechts.“ Sein Tool Kriegsdienstblocker.de ermögliche binnen Minuten die Verweigerung. Damit könne man das System blockieren: „Ein Krieg ohne Krieger ist schwer zu führen.“

„Widerstand findet nur im echten Leben statt“

Kommunikationswissenschaftler Professor Michael Meyen sagt: „Medien schaffen Angst-Realitäten, die mit der echten Welt oft wenig zu tun haben, wie bei Corona, Klima, Krieg“. Bewegungen würden scheitern, wenn sie nach der alten Fernsehlogik arbeiten, wie etwa große Demos, Reden – heute dominiere die Digitallogik. Seine Empfehlung: „Geräte ausschalten, raus ins echte Leben. Sucht euch die Erwachsenen. Und überlegt mit ihnen, wie ihr die Kinder erreicht.“

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1:24:32

Mehr Informationen: https://a-wef.com
Hochaktuelle Aufgabenstellung beim A-WEF Planspiel! Die EU kündigt an: 2029 soll es Krieg in Europa geben! In den Jahren 2028 und 2027 werden bereits brutale Zensur und Verfolgung von „Deserteuren“ dominieren. 2026 ist das letzte Jahr, wo eine Rebellion gegen Krieg möglich ist. Was also tun? – Das A-WEF Planspiel mit prominenter Besetzung aus der Freiheitsbewegung, u.a. mit Beate Bahner, Paul Brandenburg, Markus Haintz, Ralf Ludwig, Elsa Mittmannsgruber, Martin Rutter, Heiko Schöning, Martin Sellner, Kayvan Soufi-Siavash, Gerhard Wisnewski, Flavio von Witzleben uvm.

Beim diesjährigen Planspiel des Alternativ-WEF in Prag kam eine hochkarätige Besetzung von Juristen, Aktivisten, Medienmachern, Medizinern sowie Strategen und Analysten zusammen, um neben einer Bestandsaufnahme die zentrale Frage zu diskutieren: Wie kann ein möglicher Krieg in Europa bis 2029 verhindert werden? Ausgangspunkt war die Einschätzung, dass Politik und Militär ganz offen von „Kriegswirtschaft“, „Wehrtüchtigkeit“ und einer neuen Wehrpflicht sprechen. Moderiert von Thomas Eglinski und Robert Stein diskutierten 27 Persönlichkeiten aus verschiedensten politischen Lagern und Berufen das brisante Thema.

Planspielteilnehmerliste (A-Z) : Beate Bahner, Dr. Paul Brandenburg, Dr. Alexander Christ, Markus Haintz, Erich Hambach, Frank Höfer, Karl Hummitzsch, Anselm Lenz, Ralf Ludwig, Florian Machl, Stefan Magnet, Mag. Elsa Mittmannsgruber, Christian Oesch, Dr. Georg Prchlik, Harald Roth, Martin Rutter, Elias Sasek, Heiko Schöning, Mag. Walter Schönthaler, Martin Sellner, Hendrik Sodenkamp, Kayvan Soufi-Siavash, Dr. Hannes Strasser, Walter Weber, Dr. Ronald Weikl, Gerhard Wisnewski, Flavio von Witzleben.

 

1:37:56

05.12.2025

Egal wo man hinschaut, an allen Ecken und Enden brennt die Luft und wenn es nach den NATO-Schergen gehen sollte, dann wird es wohl nichts mit den Friedensbemühungen seitens der amerikanischen und russischen Delegationen, die sich wieder mal getroffen haben. Ob der Korruptionsskandal in der Ukraine eine entscheidende Wendung bei den Verhandlungen nach sich ziehen wird, ist noch total offen, aber es wird immer offensichtlicher, dass die EU und die NATO über Friedenspläne wenig begeistert sind. Warum das so ist, erklärt uns wieder mal Thomas Röper, der mit scharfem Verstand und bissigem Humor Geopolitik greifbar macht.

Links zu den Artikeln: 
https://anti-spiegel.ru/2025/die-nato... 
https://anti-spiegel.ru/2025/wenn-eur... 
https://anti-spiegel.ru/2025/wie-russ... 
https://anti-spiegel.ru/2025/die-pres... 
https://anti-spiegel.ru/2025/haben-si... 
https://anti-spiegel.ru/2025/warum-de... 
https://anti-spiegel.ru/2025/wie-die-... 
https://anti-spiegel.ru/2025/was-der-... 
https://anti-spiegel.ru/2025/jermak-g... 
https://anti-spiegel.ru/2025/das-verh... 
https://anti-spiegel.ru/2025/warum-zw... 
https://anti-spiegel.ru/2025/die-welt... 

 

42:19

In diesem Interview sprechen wir mit Ullrich Mies, Publizist und Herausgeber des Sammelbands „Deutschland – Auswandern aus einem kranken Land“. 

Das Buch versammelt Erfahrungsberichte von Menschen, die Deutschland dauerhaft verlassen haben – nicht aus Abenteuerlust, sondern aus politischer und gesellschaftlicher Entfremdung, Enttäuschung und Unzufriedenheit. 

Themen des Gesprächs:

  • Warum immer mehr Menschen Deutschland den Rücken kehren
  • Wie der „freie Westen“ in autoritäre Strukturen abgleitet
  • Corona als Wendepunkt: Testfeld für Kontrolle und Überwachung
  • Transhumanismus, digitale Totalüberwachung und Kriegswirtschaft
  • Welche Perspektiven für Widerstand und Veränderung bestehen

58:13

Was derzeit geschieht, ist der Rückbau der liberalen Demokratie im Namen ihrer Verteidigung. Angriffe auf die Meinungsfreiheit behindern die freie, vielstimmige Debatte. Die Demokratie kann so ihr Versprechen, Politik im Sinne aller Bürger zu machen, nur unzureichend erfüllen.

Journalisten und Aktivisten überziehen die Gesellschaft mit diffamierenden Kampfbegriffen, an Universitäten regiert die Cancel Culture und Politiker instrumentalisieren das Strafrecht, um Bürger einzuschüchtern. Auch der Verfassungsschutz arbeitet an einer Verengung des Meinungskorridors. Internationale Organisationen bringen mit ihrem Kampf gegen "Desinformation" die freiheitliche Ordnung ins Wanken. Der "Kampf gegen rechts" gefährdet die kommunikative Chancengleichheit und fördert radikale Kräfte – links wie rechts …

Es gehört zur Ironie unserer Zeit, dass sich die Gefährdung von Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat ausgerechnet als "Schutz unserer Demokratie" ausweist. Der Soziologe und Publizist Christian Zeller analysiert die wichtigsten Entwicklungen und formuliert eine Vision, wie die liberale Demokratie, ein zentrales Erbe der Aufklärung, bewahrt werden kann. Dieses Buch gehört auf den Nachttisch nicht nur besorgter und politisch interessierter Bürger, sondern auch jedes Journalisten, Kulturschaffenden, Wissenschaftlers und Politikers, dem der Fortbestand der freiheitlichen und pluralen Demokratie ein Anliegen ist.

1:16:32

Ein Formel-1-Manager und Bestseller-Autor packt aus: Angeblicher Terror, Schurkenstaaten, Reisewarnungen, Klimalüge, die manipulierte Medienberichterstattung, die offizielle Geschichtsschreibung, von Geheimdiensten inszenierte Krisen ,die nach dem starken Staat rufen lassen: der international bestens verdrahtete Manager Kolja Spöri ist auf seinen vielen Reisen ("Ich war überall") gefährlichen Lügen begegnet, und manchmal sogar den Lügnern persönlich.

53:00

Im zweiten Teil vertieft Ivan Rodionov seine Insider-Analyse: Von Gerd Ruge als journalistischem Gegenbild über die „personelle Verzwergung“ des Berufs bis zur Rolle von ÖRR, Spiegel & Co. zwischen Haltung, Lobby-Netzwerken und politischer Agenda. Mit Fallstudien (Relotius, Schlesinger, Gniffke) und vielen Beispielen aus Ukraine-/Russland-Berichterstattung zeigt er, wie Medien vom Korrektiv zum Einpeitscher wurden – im Lichte von Edward Bernays’ Satz: „Propaganda ist die Exekutive der unsichtbaren Regierung.“
 

35:11

Ein selten offener Blick hinter die Kulissen: Der in Moskau geborene Medieninsider Ivan Rodionov erzählt aus erster Hand, wie deutsche Leitmedien seit den 1990ern arbeiten – vom „Spiegel“ über TV-Korrespondenten bis zu Geheimdienst-Nähe und Kampagnenjournalismus. Mit Beispielen wie der Plutonium-Affäre, Tschetschenien-Berichterstattung und Russland/Ukraine-Frames zeigt er, warum viele Redaktionen vom Filter zum Verstärker regierungsnaher Narrative geworden sind.
 

1:41:04

Erstveröffentlichung 30.03.2025

In der neuesten Ausgabe von Reinhardt&Stein hatten alle Gäste einen gemeinsamen Nenner: Jeder kam auf die ein oder andere Art und Weise mit dem Staat in Kontakt und das auf keine erfreuliche Art und Weise. 
Kayvan Soufi-Siavash hat als KenFM die Zensurbehörden das ein oder andere Male auf die Palme gebracht. 
Billy Six saß monatelang im Gefängnis in Venezuela und wurde regelrecht von der deutschen Regierung im Stich gelassen. 
Imad Karim bekam den kalten Wind des Systems zu spüren, als er kritische Töne zur Migrationspolitik anstimmte. 
Und Jürgen Elsässer hat es geschafft das Bademantel-Mem in die Welt zu tragen, wobei außerhalb Deutschlands wohl kein Mensch verstehen kann was es bedeutet, wenn man gefragt wird, ob man sich schon einen Bademantel zugelegt hat. 
Inmitten großer gesellschaftlicher Umbrüche sprachen wir mit unseren Gästen über die drängenden Themen dieser Zeit, vor allem wie es in so kurzer historischer Zeit zu so großen sozialen Umbrüchen kommen konnte.