russland.RU (Medienpräsenz)

29:49

Der Präsident hielt eine Besprechung über Hilfsmaßnahmen für die Betroffenen und den Stand der Ermittlungen zum Terroranschlag in Starobilsk ab.

50:39

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, hielt eine ausführliche Pressekonferenz ab, in der er die laufenden indirekten Gespräche mit den USA, regionale Spannungen, Sanktionen und Anschuldigungen westlicher Beamter ansprach. Er kritisierte widersprüchliche Positionen der USA, verteidigte Irans Regionalpolitik und äußerte sich zu den Entwicklungen in Gaza, im Libanon und zur maritimen Sicherheit. Die Pressekonferenz unterstrich Irans Haltung zu Verhandlungen, eingefrorenen Vermögenswerten und der regionalen Sicherheitsdynamik angesichts des zunehmenden geopolitischen Drucks. 

14:14

Russland wies im UN-Sicherheitsrat die Anschuldigungen im Zusammenhang mit einer Drohnenexplosion in Rumänien, bei der Zivilisten verletzt wurden, als „unbegründet und voreingenommen“ zurück. Moskau argumentierte, der Vorfall erfordere eine unabhängige Untersuchung und warf westlichen Staaten vor, das Ereignis zu nutzen, um inmitten des andauernden Ukraine-Konflikts antirussische Ressentiments zu schüren.

50:18

Zeitmarken

  • 00:23 – Drohne in Rumänien: Fragen zu einem mutmaßlichen Drohnenvorfall in Rumänien und Putins Einschätzung zur Herkunft.
  • 03:48 – Kasachstan-Besuch & Atomkraftwerk: Bilanz des Staatsbesuchs, Finanzierung des Atomkraftwerks und wirtschaftliche Vorteile für Russland und Kasachstan.
  • 07:46 – Ergebnisse des Kasachstan-Besuchs: Handelszahlen, Zusammenarbeit und Bedeutung der russischen Sprache.
  • 10:39 – Armenien zwischen EU und Eurasischer Union: Diskussion über wirtschaftliche Folgen einer stärkeren EU-Anbindung Armeniens.
  • 15:28 – Wirtschaftliche Argumente für die Eurasische Union: Marktzugang, Energiepreise, Investitionen und mögliche Nachteile eines EU-Kurses.
  • 21:51 – Künstliche Intelligenz & technologischer Wettbewerb: Russlands Position im KI-Wettlauf, souveräne Systeme und Zusammenarbeit mit Partnerstaaten.
  • 27:41 – Zukunft der Eurasischen Wirtschaftsunion: Interesse der Mitgliedstaaten, Integration und technologische Ausrichtung.
  • 30:23 – St. Petersburger Wirtschaftsforum: Ausblick auf die kommende Veranstaltung und internationale Delegationen.
  • 31:46 – Naturschutzprojekt mit Tigern: Zusammenarbeit mit Kasachstan bei der Wiederansiedlung von Amurtigern.
  • 33:08 – Ukrainekrieg & militärische Lage: Putins Einschätzung zur Entwicklung des Krieges und Reaktionen auf Angriffe in Starobilsk.
  • 37:02 – Vorwurf westlicher Kriegsvorbereitung: Aussagen zu Europas Rüstungsplänen und Russlands Verhältnis zu Europa.
  • 40:04 – Treffen mit Lukaschenko & Macron: Fragen zu Gesprächsinhalten und möglichen Vermittlungsrollen Europas.
  • 41:08 – Drohnen, Lettland & Verhandlungen: Mögliche Reaktionen auf Bedrohungen sowie der Stand diplomatischer Kontakte.
  • 45:15 – Kaliningrad & NATO-Rhetorik: Fragen zu Äußerungen aus dem Baltikum und russischen Reaktionsmöglichkeiten.
  • 46:07 – EU-Verhandlungsführer: Diskussion über mögliche Gesprächspartner Europas und Vertrauen in Vermittler.

1:33:50

Am 27. Mai fand im Rahmen des Internationalen Sicherheitsforums eine Podiumsdiskussion zum Thema „Kriegsverbrechen des Kiewer Regimes: Von den Zeugenaussagen bis zum Urteil“ statt.

43:14

Sacharowa berichtet über den Besuch des Tatorts durch Vertreter der in Russland akkreditierten ausländischen Medien sowie über die Weigerung von BBC, CNN und japanischen Journalisten, sich mit eigenen Augen ein Bild von den Folgen zu machen.

Siehe dazu auch: Ukrainischer Angriff auf das Wohnheim der Pädagogischen Hochschule in Starobelsk - 3 Angriffswellen trafen denselben Ort, ein Zufall kann ausgeschlossen werden

In der Nacht zum 22. Mai 2026 wurden das Lehrgebäude und das Wohnheim der Pädagogischen Hochschule in Starobelsk (Lugansker Volksrepublik) von den ukrainischen Neonazis angegriffen. 21 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahre wurden getötet, weitere 65 wurden verletzt. Die Reaktion aus Berlin bleibt aus.

15:40

Russland hat vor den Vereinten Nationen scharfe Vorwürfe gegen Kiew und die NATO erhoben und den ukrainischen Streitkräften vorgeworfen, einen tödlichen Drohnenangriff auf ein Studentenwohnheim in Luhansk verübt zu haben, bei dem Berichten zufolge Zivilisten, darunter auch Studenten, getötet und verletzt wurden. In einer hitzigen Sitzung des Sicherheitsrats verurteilte der Ständige Vertreter Russlands, Wassili Nebensja, den Angriff als „vorsätzlichen Angriff auf Zivilisten“ und als „Kriegsverbrechen“ und warf dem Westen gleichzeitig vor, die Ukraine militärisch zu unterstützen und angebliche Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht zu ignorieren. Er behauptete ferner, dass die Rückschläge Kiews auf dem Schlachtfeld zu immer aggressiveren Aktionen führten und dass die westliche Unterstützung den Konflikt verlängere und Missbräuche verschleiere. Die Vorwürfe und Gegenvorwürfe haben die ohnehin schon hohen Spannungen bei der UNO angesichts der anhaltenden kriegsbezogenen Anschuldigungen beider Seiten weiter verschärft.

5:17

Wladimir Putin reist am 19. und 20. Mai zu einem Staatsbesuch nach China. Offiziell steht die Vertiefung der „umfassenden Partnerschaft und strategischen Zusammenarbeit“ zwischen Moskau und Peking auf der Agenda. Politisch ist der Zeitpunkt entscheidend: Der Besuch folgt nur wenige Tage auf Donald Trumps Reise nach Peking — und gibt Xi Jinping die Möglichkeit, China als Zentrum eines neuen geopolitischen Dreiecks zwischen Washington, Moskau und Peking zu inszenieren. 
Der Kreml formuliert die Erwartungen hoch. Sprecher Dmitri Peskow sprach von „sehr ernsten Erwartungen“ an die Reise und betonte, beide Seiten wollten ihre „privilegierte Partnerschaft“ weiterentwickeln. Nach russischen Angaben sollen vor allem wirtschaftliche Fragen im Mittelpunkt stehen. Dazu zählt mutmaßlich auch das seit Jahren diskutierte Pipelineprojekt Power of Siberia 2, das russisches Gas über die Mongolei nach China bringen soll. 
Für Putin ist die Reise mehr als Diplomatie. Seit Beginn des Kriegs gegen die Ukraine ist Russland deutlich stärker auf China angewiesen — als Absatzmarkt für Energie, als Lieferant von Industrie- und Konsumgütern und als politisches Gegengewicht zum Westen. Die im Februar 2022 ausgerufene „grenzenlose“ Partnerschaft hat Moskau geholfen, westliche Sanktionen abzufedern; zugleich hat sie Russland in eine asymmetrische Abhängigkeit von Peking geführt. 
Xi wiederum empfängt Putin in einer Phase, in der China seine Rolle als unverzichtbare Großmacht demonstrieren will. Erst empfing Peking Trump, nun Putin. Nach außen entsteht das Bild eines chinesischen Staatschefs, der mit beiden Seiten sprechen kann, ohne sich den Bedingungen einer der beiden Mächte zu unterwerfen. Genau darin liegt die Botschaft des Besuchs: China will nicht nur Vermittler oder Beobachter sein, sondern Taktgeber einer Ordnung, in der westliche Dominanz begrenzt wird. 
Besonders aufmerksam wird der Westen auf drei Themen blicken. Erstens: Energie. Russland braucht langfristige Käufer für Gas und Öl, China günstige und sichere Lieferungen. Zweitens: Ukraine. Peking gibt sich offiziell neutral, hat Moskau aber wirtschaftlich und diplomatisch Rückendeckung verschafft. Drittens: Taiwan. Für Xi ist die Taiwan-Frage Kern nationaler Souveränität; für Putin ist sie ein Feld, auf dem er Chinas antiwestliche Rhetorik unterstützen kann — auch als Gegenleistung für Pekings Haltung zur Ukraine.
Die Symbolik spielt dabei eine eigene Rolle. Putin und Xi haben sich nach Angaben des Kremls bereits mehr als 40 Mal getroffen; zuletzt im September 2025 in Peking. Damals trat China mit Russland und weiteren Partnern demonstrativ als Gegenpol zu westlichen Bündnissen auf. Der jetzige Besuch knüpft daran an, fällt aber in eine noch schärfere Phase globaler Blockbildung. 
Für die Berichterstattung entscheidend ist deshalb nicht nur, welche Abkommen unterzeichnet werden. Entscheidend ist, wie beide Seiten den Besuch rahmen: als Wirtschaftsreise, als Friedensdiplomatie, als antiwestliches Signal — oder als Beginn einer engeren strategischen Arbeitsteilung. Je stärker Moskau wirtschaftliche Zugeständnisse braucht, desto größer ist Pekings Hebel. Und je sichtbarer Xi zwischen Trump und Putin balanciert, desto deutlicher wird: In diesem Verhältnis ist China längst nicht mehr Juniorpartner, sondern der Akteur, der die Bühne stellt.

7:45

Im Haus der Volksversammlungen in Peking finden Gespräche zwischen Wladimir Putin und dem Vorsitzenden der Volksrepublik China, Xi Jinping, statt.
 

35:32

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hielt in Neu-Delhi eine marathonartige Pressekonferenz ab und warf den Vereinigten Staaten und Israel vor, während der laufenden Verhandlungen eine „unprovozierte Aggression“ gegen den Iran gestartet zu haben. Araghchi warnte, dass der Waffenstillstand „sehr wackelig“ bleibe, und erklärte, Teheran sei sowohl auf Diplomatie als auch auf eine erneute Eskalation des Konflikts vorbereitet, falls die Spannungen wieder zunehmen sollten. Er sprach über die Straße von Hormus, die Energiebeziehungen zwischen Indien und dem Iran, Meinungsverschiedenheiten innerhalb der BRICS-Staaten, Russlands Vermittlungsbemühungen, Chinas diplomatische Rolle und die Zukunft der Atomverhandlungen vor dem Hintergrund tiefen Misstrauens gegenüber Washington.

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