Ulrich Schneider (Jahrgang 1958) ist ein deutscher Verbandsfunktionär und Sozialwissenschaftler. Er war viele Jahre Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und prägte dort die sozialpolitische Positionierung des Verbandes. Schneider befasste sich öffentlich mit Fragen der Armutsbekämpfung, sozialer Gerechtigkeit und der Finanzierung sozialer Dienstleistungen. In Publikationen und Medienbeiträgen trat er regelmäßig als Kommentator sozialpolitischer Entwicklungen auf. Zudem war er an Debatten über Reformen des Sozialstaats beteiligt und wirkte in verschiedenen Gremien und Arbeitsgruppen mit. Durch seine langjährige Verbandsarbeit zählt er zu den bekannten sozialpolitischen Stimmen in Deutschland.

Wikipedia (DE): Ulrich Schneider
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Diese Ausgabe der Zeitschrift RotFuchs versteht sich als ein linkes Diskussionsorgan, das eine scharfe Kritik am westlichen Imperialismus und der aktuellen deutschen Außenpolitik übt. Das zentrale Thema ist die historische Aufarbeitung des Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941, wobei die Autoren die enormen Opfer der Roten Armee würdigen und gleichzeitig vor einer gefährlichen Kontinuität deutscher Machtansprüche warnen. In den Texten wird die heutige Unterstützung für die Ukraine als ein „dritter Anlauf“ des deutschen Militarismus interpretiert, der laut den Verfassern durch Russophobie und eine fatale Nähe zur NATO das Risiko eines nuklearen Konflikts erhöht. Neben diesen geschichtspolitischen Analysen befasst sich das Heft mit aktuellen geopolitischen Spannungen, insbesondere einem fiktiv oder perspektivisch beschriebenen globalen Hybridkrieg, in dem sich eine neue strategische Allianz zwischen Russland, China und dem Iran gegen die Vorherrschaft des US-Finanzkapitals formiert. Insgesamt verfolgt die Quelle das Ziel, eine radikale Antikriegshaltung zu mobilisieren und die Leser von der Notwendigkeit einer diplomatischen Umkehr gegenüber Russland zu überzeugen.

Deutschland hat versagt, schreibt Ulrich Schneider. Die Bundesrepublik stand mit Corona, Energiekrise und explodierenden Lebenshaltungskosten vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte, es wurden unvorstellbare Summen in zahllosen Entlastungspaketen ausgegeben. Trotzdem gelang es nicht, die Gesellschaft in ihrer Krise zusammenzuhalten. Das Ergebnis ist ein sozial noch tiefer in Arm und Reich gespaltenes Land als zuvor.

ISBN 978-3-86489-454-1 20,00 € Portofrei Bestellen

Individuelles Gewinnstreben und Wettbewerb sorgen wie von selbst dafür, dass die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung zu jeweils angemessenen Preisen erfolgt. Das ist eine der Kernthesen des Neoliberalismus. Doch dem ist nicht so. Im Gegenteil: Der sogenannte freie Markt und seine ungezügelte Profitorientierung haben zu einer tiefen sozialen Spaltung unserer Gesellschaft und zur Ausgrenzung von immer mehr Menschen geführt. Ulrich Schneider hat namhafte Expertinnen und Experten aus den Bereichen Gesundheit, Kultur, Energie, Verkehr und Landwirtschaft versammelt, die die Grenzen eines profitorientierten Wirtschaftens aufdecken und Alternativen aufzeigen.

ISBN 978-3-86489-146-5 22,00 € Portofrei Bestellen
1. Auflage 01.02.2017 , Deutsch

Deutschland fällt auseinander. "Wohlstand für alle" lautet seit Ludwig Erhard das zentrale Versprechen aller Regierungen. Tatsächlich jedoch werden seit Jahrzehnten Reiche immer reicher, während immer größere Teile der Mittelschicht abgehängt werden und von der Hand in den Mund leben müssen. Das ist weder Zufall noch Schicksal, sondern das Ergebnis einer Politik, die sich immer stärker einem modernen Neoliberalismus verpflichtet sieht. Schonungslos dokumentiert Ulrich Schneider, wie es um die soziale Einheit Deutschlands wirklich bestellt ist.

ISBN 978-3-86489-161-8 1. Auflage 01.02.2017 vergriffen

Der Mensch ist kein Renditefaktor. Kindergärten, Krankenhäuser oder Pflegeheime nicht einmal hier macht der kalte Ökonomismus halt. Wo der Mensch jedoch zum Humankapital verkommt, wo jeder seines Glückes Schmied sein soll und der Mehrwert zum wichtigsten Wert wird, muss die Menschlichkeit zwangsläufig auf der Strecke bleiben.

ISBN 978-3-86489-079-6 13,99 € Portofrei Bestellen