Diese Ausgabe der Zeitschrift RotFuchs versteht sich als ein linkes Diskussionsorgan, das eine scharfe Kritik am westlichen Imperialismus und der aktuellen deutschen Außenpolitik übt. Das zentrale Thema ist die historische Aufarbeitung des Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941, wobei die Autoren die enormen Opfer der Roten Armee würdigen und gleichzeitig vor einer gefährlichen Kontinuität deutscher Machtansprüche warnen. In den Texten wird die heutige Unterstützung für die Ukraine als ein „dritter Anlauf“ des deutschen Militarismus interpretiert, der laut den Verfassern durch Russophobie und eine fatale Nähe zur NATO das Risiko eines nuklearen Konflikts erhöht. Neben diesen geschichtspolitischen Analysen befasst sich das Heft mit aktuellen geopolitischen Spannungen, insbesondere einem fiktiv oder perspektivisch beschriebenen globalen Hybridkrieg, in dem sich eine neue strategische Allianz zwischen Russland, China und dem Iran gegen die Vorherrschaft des US-Finanzkapitals formiert. Insgesamt verfolgt die Quelle das Ziel, eine radikale Antikriegshaltung zu mobilisieren und die Leser von der Notwendigkeit einer diplomatischen Umkehr gegenüber Russland zu überzeugen.
Ulrich Schneider (Jahrgang 1958) ist ein deutscher Verbandsfunktionär und Sozialwissenschaftler. Er war viele Jahre Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und prägte dort die sozialpolitische Positionierung des Verbandes. Schneider befasste sich öffentlich mit Fragen der Armutsbekämpfung, sozialer Gerechtigkeit und der Finanzierung sozialer Dienstleistungen. In Publikationen und Medienbeiträgen trat er regelmäßig als Kommentator sozialpolitischer Entwicklungen auf. Zudem war er an Debatten über Reformen des Sozialstaats beteiligt und wirkte in verschiedenen Gremien und Arbeitsgruppen mit. Durch seine langjährige Verbandsarbeit zählt er zu den bekannten sozialpolitischen Stimmen in Deutschland.
Wikipedia (DE): Ulrich Schneider
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