»Hijacking Memory«
Zur Instrumentalisierung des Holocaust durch die Neue Rechte

Rechte Kräfte wie die AfD, Viktor Orbán oder Steve Bannon verfolgen seit einigen Jahren eine Strategie, die gefährliche Erfolge zeigt. Wenn ihnen vorgeworfen wird, sich rassistischer oder gar neofaschistischer Methoden zu bedienen, haben sie oft eine schnelle Antwort parat: Wer bedingungslose Solidarität mit Israel verkündet, kann kein Nazi sein. Die Beiträger_innen eruieren diese berechnende Rhetorik und zeigen, wie die Instrumentalisierung des Holocaust durch die Neue Rechte die demokratische und rechtsstaatliche Gesellschaft gefährdet.

ISBN 978-3-8376-6669-4 1. Auflage 26.02.2026 29,50 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)
ISBN 978-3-8394-6669-8 1. Auflage 03.02.2026 Kostenlos Download (PDF) von www.transcript-verlag.de

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel-Übersicht

   Einleitung
   Seiten 9 - 24
   Wer sind die Nazis? Wer sind die Juden?
   Seiten 27 - 43
   Der Missbrauch der Erinnerung an den Holocaust
   Seiten 45 - 59
   Antisemitismus in Geschichte und Politik
   Seiten 61 - 73
   Israel als der verfolgte »kollektive Jude« unter den Nationen innerhalb der Orthodoxie des »neuen Antisemitismus«
   Seiten 75 - 99
   Israels Politisierung des Holocausts
   Seiten 101 - 108
   Verblendet beim Erinnern der Gegenwart? Frag Franz
   Seiten 109 - 119
   Vom Verleugnen zum Bekennen
   Seiten 121 - 152
   Was ist schiefgelaufen?
   Seiten 153 - 164
   Ein kolonialisiertes Palästina ist die falsche Antwort auf die Schuld der Welt
   Seiten 165 - 175
   Philosemitischer McCarthyismus
   Seiten 179 - 196
   Der Antisemitismus im Rahmen des globalen Rechtsextremismus
   Seiten 197 - 216
   Kulturelle Verschiebungen in der Logik des Kampfes gegen Antisemitismus in Deutschland
   Seiten 217 - 238
   Gekapert aus der Mitte
   Seiten 239 - 249
   Die Singularitätsthese und die deutsche nationale Identität
   Seiten 251 - 261
   Wie die AfD über Holocaust, Jüdinnen und Juden und Israel spricht – und schweigt
   Seiten 263 - 273
   Trittbrettfahrer der Geschichte?
   Seiten 275 - 291
   Die USA als »Neues Israel«
   Seiten 293 - 315
   Leere Symbole
   Seiten 317 - 333
   Der Missbrauch des Holocaust und der fluide russische Nationalismus heute
   Seiten 335 - 349
   Jenseits der Universität
   Seiten 351 - 361
   Paradigmenwechsel im Holocaust‐Gedächtnis in Ungarn
   Seiten 363 - 378
   Wie man eine Tagung missversteht
   Seiten 379 - 382
   Wie die polnische Rechte die Geschichte der Shoah neu schreibt
   Seiten 383 - 399
   »Ich akzeptiere nicht, dass ich ein Antisemit bin, wenn ich Israel kritisiere.«
   Seiten 401 - 417
   Biographien
   Seiten 421 - 429

Autoreninfos

siehe Inhaltsverzeichnis

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Erstellt: 15.05.2026 - 08:01  |  Geändert: 15.05.2026 - 08:19