Der Koreakrieg von 1950 bis 1953 war ein militärischer Konflikt zwischen der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea) sowie der mit ihr im Verlauf verbündeten Volksrepublik China auf der einen Seite und der Republik Korea (Südkorea) sowie Truppen der Vereinten Nationen unter Führung der USA auf der anderen Seite. Neben dem Krieg in Afghanistan von 1978 bis 1989 und dem Vietnamkrieg war es der größte Stellvertreterkrieg im Kalten Krieg.

Wikipedia (DE): Koreakrieg  |  Wikipedia (DE): Massaker von Korea von Pablo Picasso

Presseartikel

»Erschießt sie alle!« 

Der Koreakrieg zwischen 1950 und 1953 hatte nicht nur das Potential für einen Dritten Weltkrieg. Die am Ende unterlegenen USA begingen dort auch massive Verbrechen und setzten in großem Stil Napalm ein. Das Desaster nahm in Vietnam seinen Anfang», schreibt Bernd Greiner in seinem aufrüttelnden Buch «Was die USA seit 1945 in der Welt angerichtet haben»¹. In Wirklichkeit nahm das Desaster seinen Anfang aber 1950 im Koreakrieg, dessen Vorgeschichte bis 1945 zurückreicht. Anders als in Vietnam wurden die Verbrechen dieses Krieges nicht zur besten Sendezeit im Fernsehen dokumentiert, und so gilt die «Polizeiaktion» (US-Präsident Harry S. Truman) als «the first war we lost», als ein Krieg, den man besser vergessen sollte. Von Erhard Korn Junge Welt 22.10.2025

Am Anfang war der Kolonialismus. 

Konflikt mit langer Vorgeschichte: Weshalb der Koreakrieg nicht 1950 begann. In den Morgenstunden des 25. Juni 1950 überschritten nordkoreanische Truppen den 38. Breitengrad – also die Demarkationslinie, mit der die USA kurz vor der Befreiung Koreas von der japanischen Kolonialherrschaft ihren Bereich von dem sowjetischen abgegrenzt hatten. Diese Offensive gilt als Beginn des Koreakriegs. Die tatsächlichen Vorgänge sind allerdings komplizierter. Der Staatenkrieg zwischen dem nördlichen und dem südlichen Landesteil bildete nur eine Ebene des Konflikts. Eingebettet war er in die globale Auseinandersetzung zwischen den USA und der Sowjetunion sowie in die damit verbundenen Entwicklungen in der ostasiatischen Region. Unterhalb dieser Ebenen wies der Verlauf auch Züge eines koreanischen Bürgerkriegs auf. Und auf all dies wirkten auch die Konflikte ein, die Korea aus seiner jüngeren Geschichte, besonders der Kolonialzeit, übernommen hatte. Von Albrecht Mansfelder junge Welt 25.06.2025

Was zur Römerzeit für den Mittelmeerraum galt, ist also mittlerweile globalisiert worden. Dieses Buch über den Kalten Krieg zeigt auf, wie US-Amerika über die totgerüstete Leiche einer spätstalinistisch degenerierten Sowjetunion in diese Position gelangte. Eines sei vorab verraten: garantiert nicht wegen der angeblichen Überlegenheit der "freien Marktwirtschaft" oder gar der "Demokratie", wie die Nachplapperer schwätzen, die Professoren dozieren und die Journaille rülpst.

ISBN 978-3-89484-822-4 07.2013 34,90 € Portofrei Bestellen (Buch)

»Wie Amerikas >demokratische Missionen< die Stabilität der Welt gefährden«*Immer geht es - angeblich - um die Verbreitung der demokratischen Idee. Aber meistens geht es schief. Seit dem Jahr 1893, als amerikanische Plantagenbesitzer mit Hilfe der US-Regierung die hawaiianische Monarchie stürzten, haben die Vereinigten Staaten dreizehn ausländische Regierungen aus ideologischen, wirtschaftlichen oder politischen Gründen blutig zu Fall gebracht. Geheimdienste, Waffenhändler und bisweilen auch US-Streitkräfte waren daran beteiligt, den Machtanspruch der Vereinigten Staaten global auszuweiten. 

ISBN 978-3-8218-4587-6 10.2007 vergriffen
, Deutsch

Drei Jungs aus dem rassistischen Höllenloch Lotus, Georgia, haben sich freiwillig nach Korea gemeldet. Zwei kehren nicht zurück, der dritte, Frank "Smart" Money, führt nach dem Krieg zunächst ein haltloses Vagabundendasein und erlebt dabei den ungebrochen fortgesetzten Rassismus des weißen Amerika der fünfziger Jahre, aber auch die Selbsthilfeorganisationen der Schwarzen und deren Solidarität.

ISBN 978-3-498-04525-8 18,95 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)
ISBN 978-3-499-25985-2 9,99 € Portofrei Bestellen (Buch: Taschenbuch)
12.03.2020 , Deutsch

Korea und seine Bevölkerung sind geteilt. Ihre Geschichte kann dennoch nur als gemeinsame geschrieben werden:  Von der Kolonisierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts, dem ersten heißen Krieg nach 1945, den geopolitischen Interessen, die den Konflikt geschürt haben, bis zu den Auswirkungen des seit über 60 Jahren anhaltenden Kriegszustandes. Fachkundig haben Rainer Werning und Du-Yul Song eine Historiographie dieses weltpolitischen Brennpunktes geschrieben.

ISBN 978-3-85371-340-2 12.03.2020 17,90 € Portofrei Bestellen (Buch)