Wie die Menschen Gott entdeckten.
In Gott suchten die Menschen schon immer, was sie an sich selbst vermissten: Mitgefühl, Gerechtigkeit und Liebe. Aber in ihm begegnete ihnen auch, was sie an sich selbst fürchteten: Gewalt, Gier und Unberechenbarkeit. Doch wie entstand unser Bild von Gott? Reza Aslan erzählt ebenso spannend wie unterhaltsam die Religionsgeschichte der Menschheit, und er macht deutlich: Gott ist unsere Idee. Und wir haben es in der Hand, ob daraus noch eine gute wird.
Gott (Thema)
Gottlos glücklich - Ein sinnstiftendes Buch für junge Menschen
Brauchen wir Gott, um gute Menschen zu sein? Wie entscheiden wir, was gut oder böse ist? Und woran können wir glauben? Ein Leitfaden für Kinder aus der Feder des wichtigsten Evolutionsbiologen unserer Zeit. Es ist schön, die Geschichte der Arche Noah zu hören, aber besser, sie zu hinterfragen. Kann Jesus ein Vorbild sein, auch wenn ich nicht an Gott glaube? Richard Dawkins schreibt eine Anleitung für Jugendliche. Er zeigt, wie sie ihre Überzeugungen aus wissenschaftlichen Fakten gewinnen können - und sich vom Glauben emanzipieren und zu selbstbestimmten Menschen heranwachsen.
Die gegenwärtige Debatte über Religion tritt auf der Stelle, und häufig beschleicht einen das Gefühl, dass Gläubige und Ungläubige einfach aneinander vorbeireden. Der britische Philosoph und Atheist Tim Crane bietet in seinem von der Kritik gefeierten Buch einen Ausweg aus dieser Pattsituation. Er zeigt, dass es einen grundlegenden Fehler im Ansatz der meisten Atheisten gibt: Religion ist nicht das, wofür sie es halten.
In Zeiten des Krieges brechen alle Dämme, und die Menschen werden fortgespült von einer Welle aus Hass, Gewalt und Angst. Viele berufen sich dabei voller Inbrunst auf einen einzig wahren, allmächtigen, unfehlbaren Gott. Doch wo inmitten dieses Blutrausches ist er zu finden, dieser eine Gott, der den Frieden verkörpert? Dieses Buch beleuchtet den Zeitraum vom Zerfall der Sowjetunion bis heute. 30 VOM KRIEG GEPRÄGTE JAHRE. Es zeigt ein schonungsloses Bild des ganzen Irrsinns, dessen Menschen fähig sind, die ihre Überzeugungen wie ein Banner vor sich hertragen. Diese Fotografien führen vor Augen, welche Folgen politische, wirtschaftliche und religiöse Entscheidungen haben können. In ihnen spiegelt sich das willkürliche Verhalten jener wider, die die Geschicke ganzer Nationen lenken. Der Internationale Strafgerichtshof, den die großen Mächte sich selbst gegeben haben, verliert zunehmend Mitgliedsstaaten und ähnelt immer mehr einer Holding, die wohlverstandene Interessen verfolgt.
Dieser Band versammelt die religionskritischen Schriften Bertrand Russels, darunter die titelgebende Rede "Warum ich kein Christ bin", "Nette Leute" und "Was ich glaube". Seine Reden und Essays bleiben dabei nicht nur reine Meinungsäußerung, sondern widerlegen geistreich und unterhaltsam religiösen Irrglauben und liefern Argumente, die selbst orthodoxe Fanatiker ins Grübeln bringen sollten. In "Was ich glaube" wird der Humanismus des Mathematikers, Philosophen und Pazifisten Bertrand Russell deutlich. Denn wenn Gott keine Option ist, müssen plötzlich andere Antworten auf wichtige Fragen gefunden werden: Wie sollen wir leben? Hat das Leben einen Sinn?
Als Satan noch ein Engel des Herrn ist, kommt er des Öfteren mit Gott ins Gespräch. Der hat gerade ein ungewöhnliches Experiment gestartet: eine Erde, bevölkert mit Tieren und mit Menschen der unterschiedlichsten Art und Neigung. Das will sich Satan einmal genauer ansehen. Er begibt sich auf die Erde und schildert seinen Kollegen, den Erzengeln Michael und Gabriel in einer Reihe von Briefen, was er an diesem seltsamen Ort so alles erlebt. - Dieser Text aus dem Nachlass ist Mark Twain vom Feinsten: spitzzüngig, entlarvend und sehr, sehr witzig.
Endlich neu zu entdecken: Twains frecher Blick auf die Menschen.
Die Geschichte vom Auszug aus Ägypten ist eine der wirkmächtigsten Erzählungen der Menschheit. Sie steht für die Befreiung aus Sklaverei, aber auch für die Erfindung des Glaubens an den einen Gott. Jan Assmann verfolgt die Spuren der Exodus-Erzählung zurück bis ins Alte Ägypten und nach vorne bis ins 20. Jahrhundert. Er entfaltet eine neue Theorie des Monotheismus und zeigt, warum die Geschichte vom Auszug aus Ägypten auch die Gründungserzählung der modernen Welt ist.
Der bekannte Philosoph und Kulturkritiker Slavoj Zizek schließt mit seinem neuen Buch 'Absoluter Gegenstoß. Versuch einer Neubegründung des dialektischen Materialismus' an seine umfangreiche Hegel-Neudeutung 'Weniger als Nichts' aus dem Jahr 2014 an. Ausgehend von Hegel unternimmt er nichts weniger als eine Neubestimmung des philosophischen Materialismus: In drei Teilen entfaltet er sein Vorhaben, Hegels Begriff des absoluten Gegenstoßes zu einem allgemeinen ontologischen Prinzip zu erheben. Ausgehend von einer kritischen Lektüre Badious und Althussers über eine Auseinandersetzung mit dem Hegel'schen Absoluten skizziert Zizek die Grundzüge einer Ontologie des "den", des "Weniger-als-nichts", um eine neue Grundlegung des dialektischen Materialismus zu formulieren. Ein so aufregender wie zentraler Beitrag zur zeitgenössischen Philosophie, mit Witz und Verve vorgetragen.
Als vor Jerusalem ein Wanderprediger am Kreuz starb, ahnte niemand, dass damit ein neues Zeitalter anbrach. Vier Jahrhunderte später wurde das christliche Bekenntnis zur römischen Staatsreligion.
Religionen haben ihre Ästhetik. Sie sprechen in Mythen und Bildern, sie binden ihre Anhänger durch die Anziehung ihrer Formen, Klänge und Rituale und nicht zuletzt durch die Poesie ihrer Texte.