The Electronic Intifada (Medienpräsenz)

23:16

Ali Abunimah, Geschäftsführer, untersucht, wie die Kampagne gegen Rapper Macklemore für Megastar Ed Sheeran und den Milliardär und Israel-Unterstützer Robert Kraft nach hinten losging und eine Welle der Solidarität mit Palästina auslöste.

Dies ist ein Ausschnitt aus dem Livestream von The Electronic Intifada am 1077. Tag des Gaza-Genozids. Ali Abunimah, Nora Barrows-Friedman und Jon Elmer diskutierten mit der palästinensischen Journalistin Zena Al Tahhan.

33:57

A new report by the Palestinian Feminist Collective, “A Predatory State: Israeli Systemic Sexualized and Gendered Violence Against Palestinians,” chronicles Israel’s systematic violence against Palestinians before and since 7 October 2023.

The report details how sexualized and gendered violence, attacks on reproductive life and Israeli atrocity propaganda have been used to justify and carry out genocide.

Palestinian women have been forced to give birth without anesthesia, care for their families amid starvation and displacement and endure the destruction of Gaza’s reproductive healthcare system.

Yet major Western feminist organizations have largely ignored these crimes and excluded Palestine from their work on healthcare, safety and reproductive health.

We speak to Jenin, Palestine campaigner for CODEPINK, to discuss its new campaign, “Feminists: Stand with Palestine." Rooted in the Palestinian Feminist Collective’s report, the campaign is calling on women’s organizations to confront Israel’s gendered and sexual violence and support Palestinian reproductive and maternal health.

2:50:19

Zeitmarken:
00:00 Introduction 
01:00 Opening remarks 
00:06 Nora Barrows-Friedman delivers news report 
27:38 Roqayah Chamseddine reports from Lebanon 
45:12 Zena Al-Tahhan discusses Israeli state and settler violence in occupied West Bank 
01:28:37 Ali Abunimah discusses Ed Sheeran and Israel's South Africa moment 
01:52:47 Jon Elmer delivers resistance report 
02:25:02 Group discussion

32:32

Jon Elmer, freier Mitarbeiter, berichtet über die Blitzoffensive von Ansarallah und den jemenitischen Streitkräften gegen von Saudi-Arabien unterstützte Milizen, mit der die Kontrolle über die gesamte jemenitische Küste des Roten Meeres und die wichtige Schifffahrtsroute durch die Meerenge von Bab al-Mandab gesichert wurde.

Zeitmarken:
Widerstandsbericht Tag 1077 
0:00 Strategische Karten 
5:50 Satellitenkarten 
8:23 Kampfaufnahmen 
13:27 Abschuss einer saudischen F-15 
17:15 Bab al-Mandab 
21:17 Angriff auf saudische Pipeline

Dies ist ein Ausschnitt aus dem Livestream von The Electronic Intifada am 1077. Tag des Gaza-Genozids. Ali Abunimah, Nora Barrows-Friedman und Jon Elmer wurden von der palästinensischen Journalistin Zena Al Tahhan unterstützt.

34:40

Jon Elmer, freier Redakteur, berichtet über den sich in der Straße von Hormus anbahnenden Tankerkrieg, iranische Raketenangriffe auf US-Kriegsschiffe im Arabischen Meer sowie Angriffe auf US-Luftwaffenstützpunkte in Jordanien.

Zeitmarken

Widerstandsbericht, Tag 1070

0:00 Strategische Karten

3:06 USA greifen Tanker an

5:09 Iran greift Tanker an

7:04 US-Drohne vom Typ MQ-1C abgeschossen

9:02 Iran greift US-Luftwaffenstützpunkt in Jordanien an

11:21 Raketen gegen Patriot-Abfangraketen

19:10 US-Kriegsschiffe angegriffen

21:44 Irans Raketen- und Drohnenarsenal

24:44 Kampfschäden an US-Stützpunkten

26:41 CENTCOM fälscht Tankerschussmaterial

29:34 Hauptquartier der US-Marine aufgegeben


Jon Elmer, contributing editor, reports on the tanker war developing in the Strait of Hormuz, Iranian missile attacks on US warships in the Arabian Sea and strikes on US airbases in Jordan.

Timestamps

Resistance Report day 1070 

0:00 Strategic maps 
3:06 US attacks tankers 
5:09 Iran attacks tankers 
7:04 US MQ-1C drone shot down 
9:02 Iran attacks US airbase in Jordan 
11:21 Missiles vs Patriot interceptors 
19:10 US warships attacked 
21:44 Iran's missile, drone arsenal 
24:44 Battle damage on US bases 
26:41 CENTCOM fakes tanker footage 
29:34 US Navy HQ abandoned

42:04

Der palästinensische Schriftsteller und Dichter Ahmed Abu Artema inspirierte den Großen Marsch der Rückkehr, eine Massenmobilisierung, die das Rückkehrrecht palästinensischer Flüchtlinge und ein Ende der israelischen Blockade des Gazastreifens forderte.

Israel reagierte auf die Demonstrationen mit Scharfschützenfeuer, wobei 212 Palästinenser getötet und mehr als 36.000 verletzt wurden. Jahre später traf eine israelische Rakete das Haus von Abu Artemas Familie. Sein 13-jähriger Sohn Abdullah und mehrere andere Verwandte starben, Ahmed und zwei seiner überlebenden Kinder wurden schwer verletzt.

Nach 690 Tagen des Völkermords durfte Abu Artema Gaza mit nichts als seinen Dokumenten, seinem Telefon und der Kleidung, die er trug, verlassen. Er lebt heute in den Niederlanden, während seine Familie über drei Länder verstreut ist.

Wir begrüßen Abu Artema, Träger des AMEU/John F. und Sharon Mahoney Awards für Verdienste um die Gemeinschaft 2026, um mit ihm über Israels anhaltende Angriffe und Blockade trotz des sogenannten Waffenstillstands, die Narben von Völkermord und Exil sowie die notwendigen Maßnahmen der Weltgemeinschaft zu sprechen.

Dies ist ein Ausschnitt aus dem Livestream von „The Electronic Intifada“ vom 1063. Tag des Völkermords im Gazastreifen. Ali Abunimah, Nora Barrows-Friedman und Jon Elmer diskutierten mit dem palästinensischen Schriftsteller und Dichter Ahmed Abu Artema.

1:06:53

Israel zerstört Gebäude im Gazastreifen und tötet seine Bevölkerung.

Doch der Angriff erstreckt sich auch auf das Land selbst. Israel reißt systematisch die verbliebenen Gebäude ab, zerkleinert und entfernt Trümmer, um Beweise zu vernichten, menschliche Überreste zu verbergen und die physischen Spuren palästinensischen Lebens auszulöschen.

Die unterirdische Landschaft des Gazastreifens blickt auf eine lange Geschichte zurück – von Brunnen und landwirtschaftlicher Infrastruktur bis hin zu den Tunneln, die als Schutz, Fortbewegungsmittel und für den Widerstand dienten. Der Architekt Eyal Weizman bezeichnet sie als den „Schatten der politischen Geschichte an der Oberfläche“.

Wir sprechen mit Eyal Weizman, dem Gründer von Forensic Architecture und Autor des Buches „Ungrounding: The Architecture of Genocide“, über die enge Verbindung der Palästinenser im Gazastreifen zur Landschaft, die Geschichte der Tunnel und darüber, wie Israel Architektur und Umweltzerstörung als Waffen des Völkermords einsetzt.

Dies ist ein Ausschnitt aus dem Livestream von The Electronic Intifada am 1056. Tag des Völkermords im Gazastreifen. Ali Abunimah, Nora Barrows-Friedman und Jon Elmer diskutierten mit dem Architekten Eyal Weizman. 

3:10:05

Zeitmarken

00:00 Einleitung

01:00 Eröffnungsrede

02:24 Nora Barrows-Friedman präsentiert einen Nachrichtenbericht

23:20 Roqayah Chamseddine berichtet aus dem Libanon

25:59 Palästina trauert um den Künstler Sliman Mansour

38:35 Eyal Weizman spricht über sein Buch „Ungrounding: The Architecture of Genocide“

01:46:30 Ali Abunimah spricht über die Untersuchungen der USA zu „Antisemitismus“ an Hochschulen

02:07:40 Ali spricht über die gezielten Maßnahmen der USA gegen „Palestine Action“

02:18:30 Jon Elmer verfasst einen Bericht über den Widerstand

03:00:20 Gruppendiskussion


Timestamps

00:00 Introduction 
01:00 Opening remarks 
02:24 Nora Barrows-Friedman delivers news report 
23:20 Roqayah Chamseddine reports from Lebanon 
25:59 Palestine mourns artist Sliman Mansour 
38:35 Eyal Weizman discusses book “Ungrounding: The Architecture of Genocide” 
01:46:30 Ali Abunimah discusses US’s investigations into “anti-Semitism” on college campuses 
02:07:40 Ali discusses US targeting of Palestine Action 
02:18:30 Jon Elmer delivers resistance report 
03:00:20 Group discussion

2:46:24

Zeitstempel

00:00 Introduction 
01:00 Opening remarks 
02:16 Nora Barrows-Friedman delivers news report 
27:37 Roqayah Chamseddine reports from Lebanon 
30:00 Excerpts of "Crushed but defiant: The grape growers of Gaza" by Amro Rashad Abo Aisha and Nour Abo Aisha 
38:50 Abubaker Abed reports on Irish government blocking Palestinian student visas 
01:27:47 Asa Winstanley remarks on landmark legal victory in UK 
01:39:22 Jon Elmer delivers resistance report 
02:21:24 Group discussion

50:05

Zusammenfassung

Einführung und die Absetzung von Karim Khan (00:00 – 10:09) Die Moderatoren eröffnen das Gespräch mit der Nachricht, dass die Versammlung der Vertragsstaaten des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) den Chefankläger Karim Khan aufgrund von Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens abgesetzt hat. Dies geschah trotz einer richterlichen Untersuchung, die kein Fehlverhalten feststellen konnte. Mokhiber betont, dass dieser Schritt nicht in einem politischen Vakuum stattfand, sondern unmittelbar auf Khans Antrag auf Haftbefehle gegen Benjamin Netanyahu und Yoav Galant folgte. Er kritisiert, dass ein rechtlicher Prozess durch ein politisches Verfahren der Mitgliedstaaten ersetzt wurde.

Die politische Kampagne zur Demontage des IStGH (10:10 – 15:24) In diesem Abschnitt wird die systematische Einschüchterung des Gerichts durch die USA und Israel thematisiert. Mokhiber verweist auf die Drohungen von US-Politikern wie Marco Rubio, den IStGH „Stein für Stein“ abzubauen. Er beschreibt eine „brutale Kampagne“ der Geheimdienste und Politiker, die darauf abzielt, die Institution zu zerstören, weil sie es wagte, israelische Führungspersonen für Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Rechenschaft zu ziehen. Während der Druck auf das Gericht zunimmt, unternehmen die westlichen Mitgliedstaaten laut Mokhiber kaum Anstrengungen, um die bestehenden Haftbefehle tatsächlich zu vollstrecken.

Rechtliche Instrumente und die Pflicht der Mitgliedstaaten (15:25 – 24:50) Mokhiber erläutert, wie sich das Gericht wehren könnte, insbesondere durch Artikel 70 des Römischen Statuts, der die strafrechtliche Verfolgung von Personen erlaubt, die Gerichtsbeamte einschüchtern oder behindern. Er betont, dass die 125 Mitgliedstaaten völkerrechtlich verpflichtet sind, das Gericht zu schützen. Er kritisiert die EU dafür, dass sie keine Gesetze aktiviert, um die Betroffenen vor den rechtswidrigen US-Sanktionen zu schützen, die den Zugang zu Bankkonten oder Versicherungen blockieren. Das Ziel dieser Sanktionen sei es, eine „Atmosphäre des Terrors“ zu schaffen, um jeden abzuschrecken, der die Gräueltaten des israelischen Regimes benennt.

Kritik am „Existenzrecht“ Israels (24:51 – 38:34) Das Gespräch wendet sich Mokhibers aktuellem Artikel zu, in dem er argumentiert, dass im Völkerrecht kein Staat ein abstraktes „Recht auf Existenz“ besitze. Er bezeichnet dieses Konzept als eine Erfindung, die aus der rechtlichen Unsicherheit des zionistischen Projekts resultiere. Da die Gründung Israels auf der Verletzung des Selbstbestimmungsrechts der Palästinenser basiere (Jus-Cogens-Normen), hätten andere Staaten völkerrechtlich sogar die Pflicht zur Nichtanerkennung. Mokhiber zieht Vergleiche zu den rassistischen Regimen in Südafrika und Rhodesien.

Ethnonationalismus und der Verlust der Souveränität (38:35 – 42:23) Mokhiber führt aus, dass Israels Anspruch, ein „jüdischer Staat“ zu sein, seine eigene Souveränität untergrabe. Souveränität liege im Völkerrecht beim Volk, doch Israel schließe die Mehrheit der rechtmäßigen Bevölkerung – die Palästinenser – von der politischen Teilhabe aus. Da die Regierung somit nicht den Willen des gesamten Volkes repräsentiere, fehle ihr die legitime Autorität. Er bezeichnet den Anspruch, als jüdischer Staat zu existieren, als einen indirekten Anspruch auf das Recht, Völkermord zu begehen, um eine bestimmte demografische Zusammensetzung zu erzwingen.

Der Konflikt mit dem Iran und der globale Widerstand (42:24 – 50:01) Zum Abschluss diskutieren die Teilnehmer die Angriffe der USA auf den Iran. Mokhiber bezeichnet die US-Aktionen als Aggression – das „Verbrechen der Verbrechen“ – und die iranischen Reaktionen als gerechtfertigte Selbstverteidigung nach der UN-Charta. Er sieht in den aktuellen globalen Ereignissen (Gaza, Libanon, Iran, Jemen) einen umfassenden Angriff der US-Israel-Achse auf die internationale Rechtsordnung insgesamt. Er ruft dazu auf, sich zu entscheiden, ob man auf der Seite der Angreifer oder auf der Seite des Völkerrechts und seiner Opfer steht